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Hauptplatine - Kauf-Tipps

18.08.2011 | 08:08 Uhr | Michael Schmelzle

Die Frage nach dem „richtigen“ Prozessor-Hersteller wird all zu oft dogmatisch geführt. Generell lassen sich derzeit aber folgende Verkaufsargumente aufführen: AMD-Prozessoren sind in der Regel preisgünstiger, auch hinsichtlich der Plattformkosten. Dafür holen Intel-CPUs meist mehr Rechenleistung pro Watt aus ihren Schaltkreisen, arbeiten also energieeffizienter.

Beim Funktionsumfang sind die Unterschiede zwischen AMD und Intel nicht besonders groß, beide Hersteller unterstützen die wichtigsten Eigenschaften, die ein moderner Prozessor beherrschen sollte. Falls Sie allerdings Programme einsetzen, die aufgrund der zusätzlichen Befehlssätze SSE 4.2 oder AVX spürbar schneller ablaufen, sollten Sie sich für einen Intel-Prozessor entscheiden.

Hauptplatinen für AMD-Prozessoren

Gigabyte GA-970A-D3
Vergrößern Gigabyte GA-970A-D3

Bereits ab rund 70 Euro bekommen Sie mit dem Gigabyte GA-970A-D3 ein sehr gut ausgestattet Mainboard, das mit USB 3.0, SATA 600 und UEFI-Bios kaum Wünsche offen lässt. Das Gigabyte-Motherboard basiert auf dem Chipsatz AMD 970/SB950 und unterstützt eine große Anzahl von AMD-Prozessoren vom Sechskerner Phenom II X6 1100T bis zum Single-Core Sempron 140.

Vier Speicherbänke, zwei 16x- und drei 1x-PCI-Express-2.0-Steckplätze sowie zweimal PCI bieten reichlich Platz für zusätzliche Steckkarten. Für Laufwerke stehen sechs SATA-600-Ports zur Verfügung, allerdings hat das Gigabyte-Motherboard keinen parallelen Laufwerksanschluss.

Das Anschlussfeld der Gigabyte GA-970A-D3 stellt eine kombinierte PS/2- und eine Gigabit-Netzwerkbuchse zur Verfügung. Hinzu kommen zweimal USB 3.0 und achtmal USB 2.0 sowie ein optischer und sechs analoge Audio-Anschlüsse.

ASUS M5A99X Evo
Vergrößern ASUS M5A99X Evo

Das Asus M5A99X Evo kostet mit knapp 110 Euro etwas mehr, bietet aber auch mehr Funktionen, die vor allem Spieler interessieren dürfte: Die Asus-Hauptplatine basiert auf dem Chipsatz AMD 990X/SB950 und kann deswegen zwei 16x-PCI-Express-2.0-Steckplätze auch mit der vollen 16fachen Geschwindigkeit ansteuern.

Über einen dritten 16x-Steckplatz (elektrisch 4x) ist sogar ein Verbund aus drei Grafikkarten möglich. Da die Asus M5A99X Evo sowohl ATI CrossFireX als auch Nvidia SLI unterstützt, haben Sie auch bei der Wahl des Grafikchip-Herstellers volle Flexibilität. Hinzu kommen bei der Asus-Hauptplatine vier DDR3-Speicherbänke, zwei 1x-PCI-Express-2.0-Steckplätze sowie einmal PCI. Zwei SATA-300- sowie sechs SATA-600-Ports stehen für Laufwerke zur Verfügung, allerdings fehlt auch hier der parallele Anschluss.

Anschlussfeld der ASUS M5A99X Evo
Vergrößern Anschlussfeld der ASUS M5A99X Evo

Das Anschlussfeld der Asus M5A99X Evo bringt einen kombinierten PS/2-, einen Gigabit-Netzwerk-, einen eSATA und einen Firewire-Anschluss mit. Dazu gibt es zweimal USB 3.0 und achtmal USB 2.0 sowie einen optischer und sechs analoge Audio-Anschlüsse.

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