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Hauptplatinen

23.12.2004 | 11:22 Uhr |

Hersteller und Modell ermitteln

Problem : Sie wollen Ihre Hauptplatine mit einer neuen CPU aufrüsten. Sie finden aber auf der Platine keine Angaben zu Hersteller und Modell und wissen deshalb nicht, welche Prozessoren sie unterstützt.

Lösung : Mit der englischsprachigen Shareware Sisoftware Sandra für Win 98/ME, NT 4, 2000, XP identifizieren Sie schnell und bequem Ihre Hauptplatine. Installieren Sie die Software, und starten Sie danach den PC neu. Nachdem Sie Sandra gestartet haben, klicken Sie doppelt auf das Diagnosemodul „Mainboard Information“. Nach wenigen Sekunden zeigt Ihnen Sandra alle wichtigen Angaben zur Hauptplatine. Im Abschnitt „System Mainboard“ finden Sie unter „Manufacturer“ den Platinenhersteller, unter „Model“ die Modellbezeichnung und unter „Version“ die Revisionsnummer der Platine.
Gehen Sie nun auf die Website Ihres Platinenherstellers, und studieren Sie die Release Notes der angebotenen Bios-Updates. Denn die Hersteller erweitern mit ihnen meist die CPU-Aufrüstoptionen. So wissen Sie sofort, welche Prozessoren Sie nach einem Bios-Upgrade einbauen können.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sandra keine Ergebnisse liefert, können Sie Ihre Hauptplatine über die Bios-ID identifizieren. Starten Sie dazu den PC, und drücken Sie auf <Pause>, sobald auf dem Monitor unten links eine Zeichenfolge auftaucht. Notieren Sie sich diese, und gehen Sie dann auf diese Web-Seite. Hier finden Sie für AMI-, Award- und Phoenix-Bios-Versionen alle Codes, um die Bios-ID Ihrer Hauptplatine zu entschlüsseln.
Beispiel: Ein Award-Bios gibt die Zeichenfolge „12/18/2003-Springdale-6A79ABK9C-00“ aus. Die wichtigsten Infos stehen zwischen dem zweiten und dritten Bindestrich. Die ersten fünf Ziffern oder Buchstaben sind der Chipsatz-Code, „6A79A“ steht also für Intel 865PE. Über die beiden folgenden Ziffern oder Buchstaben identifizieren Sie den Platinenhersteller, bei „BK“ ist es Albatron. Die restlichen beiden Stellen geben den Modelltyp an.

Kein Bios vom Platinenhersteller

Problem : Sie wollen die Weihnachtstage nutzen, um Ihrer fünf Jahre alten Hauptplatine ein Bios-Upgrade zu spendieren. Doch auf der Herstellersite werden Sie nicht mehr fündig.

Lösung : Werfen Sie einen Blick auf die Site Wims Rainbow Software . Hier finden Sie Bios-Versionen für rund 300 Platinen, die zwischen 1997 und 2001 gefertigt wurden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Originalversionen der Platinenhersteller, sondern um modifizierte Fassungen. Vorteil für Sie: Jedes Bios wurde in Sachen Festplattenerkennung optimiert, so dass fast alle Platinen Platten bis 127 GB Speicherkapazität unterstützen. Die Modelle sind alphabetisch nach Herstellern geordnet. Ein Klick auf die Bezeichnung führt Sie zum Datei-Download. Installieren Sie das Update laut Anweisung.

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