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Hauptgefahr Makroviren: Tarnen, täuschen, zuschlagen

17.06.2003 | 16:14 Uhr |

Makroviren verbergen sich in Add-ins, Vorlagen und Dokumenten. Damit sie ihr zerstörerisches Werk beginnen können, sind sie immer darauf angewiesen, dass die entsprechende Anwendung gestartet und das infizierte Makro ausgeführt wird. Das passiert schneller, als man vielleicht denkt. Häufig erhalten Anwender Office-Dokumente als Anlage zu Mails oder stoßen beim Surfen im Internet darauf. Ein unbedachter Doppelklick genügt - und die Office-Anwendung startet.

Wo viele Anwender per Attachment Dateien tauschen, ist die Gefahr, sich einen Virus einzufangen, besonders hoch. Ein genauer Einblick in den Datei-Anhang ist nicht möglich.

Die meisten Makroviren verwenden so genannte Auto-Makros, die beim Öffnen einer Datei automatisch ablaufen. Andere benutzen oft ausgeführte Standardbefehle wie "Datei speichern" und ersetzen diese Aufrufe durch ihren Virencode.

Anschließend verbreiten sie sich ungehindert weiter, indem sie andere Dokumente und vor allem die Standardvorlage NORMAL.DOT in Word infizieren. Übrigens können Makroviren als Schleuser, so genannte Dropper, fungieren, die Ihren Rechner mit weiteren Viren, Würmern und Trojanern verseuchen.

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