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Kauftipps zu Fitnesstrackern: Healthcare für alle

31.12.2020 | 14:41 Uhr | Verena Ottmann

Fitnesstracker liefern nun in der Breite medizinische Daten. Damit erweitert sich das Angebot. Die Geräte-Preise fallen. Unsere Kauftipps helfen bei der Auswahl.

Fitnesstracker dienen mittlerweile immer mehr dazu, medizinische Probleme zu erkennen. Dabei kommen die Hersteller dieser meist in Uhrenform auftretenden Modelle nicht mehr nur aus dem Gesundheitssektor. Auch Smartphone-Hersteller wie Apple, Samsung und neuerdings Xiaomi haben schon Smartwatches vorgestellt, die über das bloße Schrittzählen und Berechnen des Kalorienverbrauchs hin- ausgehen.

Diese Standardfunktionen sind jedoch weiterhin an Bord, zudem die Schlafanalyse, die Ihnen eine detaillierte Aufschlüsselung Ihrer Nächte hinsichtlich Tiefschlaf-, Leichtschlaf- und REM-Schlafphasen liefert. Zusätzliche Sensoren und Auswertungen geben Ihnen aber nun ein breiteres Bild Ihrer Fitness und Gesundheit.

Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung werden Standard

Besonders in den Fokus ist dabei die Herzgesundheit gerückt. Daher messen nahezu alle aktuellen Fitnesstracker und -uhren die Herzfrequenz des Trägers – im Fall der eckigen Fitbit Versa 3  für 230 Euro sogar automatisch rund um die Uhr. Wer es etwas günstiger mag, kann zum Fitbit Inspire 2 greifen. Das Fitnessarmband kostet knapp 100 Euro, verzichtet dafür jedoch unter anderem auf GPS und Farbdisplay.

Für den gleichen Preis (100 Euro) erhalten Sie auch die Xiaomi Mi Watch  mit rundem 1,39-Zoll-Display sowie Herzfrequenz- und SpO2-Sensor. Letzterer misst die Sauerstoffsättigung des Blutes und kann Sie in Verbindung mit der Schlafanalyse auch auf nächtliche Atemaussetzer hinweisen, die sogenannte Schlafapnoe. Den Verlauf Ihres Atems sehen Sie in der Smartphone-App.

Ebenfalls mit einem SpO2-Sensor ausgestattet sind die Apple Watch Series 6 ab 420 Euro, die Garmin Venu für 300 Euro, die Honor Watch ES für 100 Euro und die Samsung Galaxy Watch 3 , die es ab 320 Euro zu kaufen gibt. Und auch die derzeitigen Topuhren von Fitbit und Withings, die Fitbit Sense für 330 Euro sowie die Withings Scanwatch für 280 Euro, verfügen über einen SpO2-Sensor.

Noch mehr Hilfe: Stress erkennen und abbauen

Wie die Fitbit Versa 3 und die Garmin Venu beinhaltet auch die Mi Watch einen Atemassistenten, der Ihnen mit geführten Atemübungen in Stresssituationen zu mehr Ruhe verhelfen soll. Die Dauer der Übungen lässt sich dabei anpassen.

Noch einen Schritt weiter geht die Fitbit Sense: Diese bietet in der dazugehörigen Smartphone-App einen Menüpunkt „Stressmanagement“, in dem Sie Ihr Stresslevel auf Basis Ihrer Herzfrequenzvariabilität (HFV), der körperlichen Aktivität und Ihres Schlafrhythmus mitgeteilt bekommen.

Unter „Achtsamkeit“ stehen geführte Entspannungsübungen bereit, die den EDA-Sensor der Fitbit Sense nutzen. Dieser misst die elektrodermale Aktivität, die Hinweise auf Stress gibt. Zusätzlich dürfen Sie Ihre Stimmung manuell in die App eingeben.

Auch die Schlafanalyse erhält bei der Fitbit Sense eine Zusatzmessung: Die Uhr misst die nächtliche Hauttemperatur am Handgelenk und ermittelt Schwankungen.

Siehe auch:   Die besten Fitness-Tracker 2020

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