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Hardware-Trends 2020: Solid State Disks (SSDs)

06.12.2019 | 08:02 Uhr | Verena Ottmann,

Eine interne SSD bringt Ihrem Notebook oder Desktop-PC einen ungeheuren Temposchub. Wechseln Sie von einer HDD, spüren Sie das Plus an Geschwindigkeit immer. Haben Sie schon eine SATA-SSD, geht Turbo nur per NVMe.

Interne SATA-Magnetfestplatten sind bei NAS-Systemen immer noch die erste Wahl. Sie punkten mit hoher Kapazität und Langlebigkeit zum fairen Preis. Die maximale Kapazität geht derzeit in Richtung 16 TB, verbreitet im NAS-Einsatz sind Kapazitäten von 6 bis 8 TB. Hier müssen Sie etwa 190 bis 250 Euro pro Festplatte rechnen – etwa für die Toshiba-N300-NAS-Plattenreihe .

Bei Notebooks und Desktop-Rechnern haben dagegen die schnelleren und kompakteren SSDs den SATA-HDDs den Rang abgelaufen. Sie bringen den Rechnern mehr Tempovorteil als ein neuer Prozessor oder mehr RAM. Da Solid State Disks keine beweglichen Teile haben, arbeiten sie vollkommen geräuschlos und sind robuster als Magnetfestplatten. Außerdem sind die Preise für SSDs derzeit so günstig wie nie zuvor.

Kaufratgeber SSDs: Darauf müssen Sie achten

Wichtig bei Flash-Speichern: Anschlüsse und Formfaktoren

Bei internen SSDs sind Sie mit unterschiedlichen Anschlüssen und Formfaktoren konfrontiert. Welche für Sie ausschlaggebend sind, gibt das Mainboard vor. Flash-Speicher im 2,5-Zoll-Format wird inzwischen nur noch per SATA angeschlossen. Hier erreichen Sie beim aktuellen SATA III einen theoretischen Maximaldurchsatz von 600 MB/s. 2,5-Zoll-SSDs bieten mit bis zu 4 TB reichlich Platz. Und auch preislich sind sie erschwinglich geworden: Eine günstige SATA-SSD mit 1 TB Kapazität erhalten Sie für rund 100 Euro – etwa die Crucial MX500 . So steht dem PC-Upgrade von HDD auf SSD nichts mehr im Wege.

Bei SATA-SSDs gibt es außerdem noch den M.2-Formfaktor vorrangig als 2280-Typ, also mit 22 Millimetern Breite und 80 Millimetern Länge. Diesen dürfen Sie nicht mit mSATA verwechseln, ein weiterer Formfaktor für SSDs, der in Ultrabooks häufig zum Einsatz kommt, da er noch kompakter ist. 

M.2 erlebt seinen Durchbruch, seit sich die Flash-Speicher in die PCI-Express-Schnittstelle stecken lassen und das NVMe-Protokoll verwenden. Denn über PCIe erreichen die Flash-Module weitaus höhere Datenraten. Maximal angebunden, klettert das Tempo auf theoretische 4000 MB/s. Welcher Typ genau in Ihr System passt, verrät Ihnen das Handbuch zum Mainboard.

Weit verbreitet sind die Formate 2242 und 2280. Preisunterschiede ergeben sich innerhalb einer Kapazitätsklasse durch den verwendeten Flash-Speicher und Controller. NVMe-SSDs bieten momentan eine maximale Kapazität von 2 TB.

NVMe ungefähr doppelt so teuer wie 2,5-Zoll-SSDs

Doch spontan zu einer allzu hohen Kapazität zu greifen, bietet sich bei NVMe-SSDs nicht an. Denn sie sind ungefähr doppelt so teuer wie SATA-SSDs. So schnellt selbst ein beliebtes und weit verbreitetes Modell wie die Samsung SSD 970 Evo Plus mit der Kapazität preislich in die Höhe: Für die 500-GB-Variante zahlen Sie rund 100 Euro, während Sie für die 1-TB-SSD bereits 200 Euro und für das 2-TB-Modell sogar gut 400 Euro berappen müssen.

Hinsichtlich einer möglichst langen Lebensdauer Ihrer neuen SSD sollten Sie einen Blick auf drei Dinge werfen: die Garantie, die vom Hersteller angegebene Gesamtschreibleistung (Terabytes Written, TBW) sowie die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF). Zehn Jahre Garantie, eine TBW von deutlich über 50 sowie eine MTBF von mehr als einer Million Stunden zeichnen eine gute SSD aus. Viele Hersteller koppeln inzwischen die Garantiezeit mit der TBW – sie erlischt, wenn die TBW überschritten wurden.

PC-WELT-Empfehlung: Samsung SSD 970 Evo Plus 1 TB

Zum Angebot

Preis: rund 200 Euro

Anbindung: NVMe M.2 /

Datenraten:

3500 MB/s max. Lesen,

3300 MB/s max. Schreiben

600 TBW

fünf Jahre Garantie

Samsung Magician Software

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