2241405

Kaufberatung 2022: Die besten Monitore

24.12.2021 | 08:01 Uhr | Verena Ottmann, Ines Walke-Chomjakov

Auch Huawei, Xiaomi und Co. wollen Monitore verkaufen. Das ist Ihre Chance für mehr Auswahl und günstige Preise.

Vor dem Monitorkauf ist es angesichts der Modellvielfalt umso wichtiger, die Frage nach dem persönlichen Einsatzzweck möglichst klar zu beantworten. Nicht zu vernachlässigen ist auch das verfügbare Budget, denn in Zeiten von unterbrochenen Lieferketten variieren die Preise wegen der Transportschwierigkeiten ungleich stärker als früher. Tendenziell gehen die Monitorpreise nach oben, nicht nach unten.

Ab 24 Zoll: Allrounder-Schirm für Arbeit und Vergnügen

Wer einen soliden Zweitbildschirm fürs Notebook oder eine möglichst scharfe, farbneutrale Anzeige für Texte und Bilder sucht, wird vielfach mit einem Full-HD-Monitor mit 24 Zoll Diagonale (rund 61 Zentimeter) und IPS- (In-Plane Switching) oder VA-Panel (Vertical Alignment) glücklich. Auf der Schirmfläche bei einem Seitenverhältnis von 16:9 haben zwei Fenster in DIN-A4-Größe nebeneinander Platz. Achten Sie auf einen möglichst geringen Bildschirmrand, da sich so der Bildeindruck zusätzlich vergrößert. Außerdem minimieren Sie den störenden schwarzen Balken, sollten Sie später einen weiteren Bildschirm für ein Multi-Monitor-Setup dazukaufen.

Investieren Sie gut 120 Euro, dann beherrscht das Display oft die Synchronisierung mit der Grafikkarte per Adaptive Sync oder anderen Techniken wie AMDs Freesync und bietet eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 60 Hertz. Kompromisse machen Sie jedoch meist bei der Anzahl der Anschlüsse – wie etwa beim Lenovo L24e-30 . Hier sind Sie auf HDMI und VGA beschränkt.

Wenn Sie Wert auf ergonomische Funktionen legen, bieten Büromonitore die beste Auswahl. Für das Vertellen der Höhe, das Neigen, Drehen und die Hochkant-Funktion (Pivot) müssen Sie jedoch inzwischen ziemlich tief in die Tasche greifen. Rechnen Sie bei einem 24-Zöller mit gut 210 Euro – etwa für den Dell P2422H .

Ab 27 Zoll: Gaming-Schirme mit schnellen Bildwiederholraten

Der Bereich der Spielemonitore wächst ungebrochen weiter. Wer den Monitor nicht transportieren muss, steigt bei einer 27-Zoll-Diagonale – wahlweise mit Full-HD- oder QHD-Auflösung ein. Fürs actionreiche Gamen kommt es auf Reaktionsschnelligkeit an, weshalb hier Bildfrequenzen ab 144 Hertz Pflicht sind. Für eine abgestimmte Synchronisation mit der Grafikkarte beherrscht das Wunschdisplay AMDs Freesync und/oder Nvidias G-Sync. Zudem ist es höhenverstellbar. Bereits im Einstieg sollten Sie mit gut 250 Euro rechnen wie beispielsweise für den Viewsonic XG2705-2 . Dafür bekommen Sie jedoch ein Display, das sich auch bei Alltagsaufgaben bewährt.

Der derzeit beste Kompromiss zwischen möglichst hoher Auflösung und schneller Bildrate fürs Gamen stellen WQHD-Bildschirme mit 2560 x 1440 Bildpunkten dar. Sie erreichen eine Bildwiederholrate von maximal 300 Hertz, was jedoch eine etwas höhere Investition erfordert, wie der Acer XV272U KF für 370 Euro zeigt. Kompromisslose Spieler entscheiden sich für einen 27-Zöller mit 165 Hertz Bildrate wie den Gigabyte Aorus CV27Q  für rund 450 Euro, der dank seines gekrümmten VA-Panels das Spielgeschehen deutlich intensiviert.

Einen guten Überblick bieten Ihnen die PC-WELT-Vergleichstests zu Gaming-Monitoren wie „ Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler im Vergleich “, „ Die besten Gaming-Monitore mit 4K-UHD-Auflösung (2160p) im Vergleich “ oder „ Die besten Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p) im Vergleich ".

Luxusklasse: überbreite Monitore mit USB-C-Anschluss

Auch die Klasse der überbreiten Monitore bleibt beliebt, weil Sie sich damit den Multi-Monitor-Aufbau sparen. Obwohl die Displays in Seitenverhältnissen ab 21:9 und 34 Zoll Diagonale sowohl für Heimarbeiter als auch PC-Spieler interessant sind, ist nicht jede gekrümmte Anzeige in Superbreite auch uneingeschränkt fürs Gamen geeignet. Gerade Fans von anspruchsvollen Action-Spielen sollten daher die technischen Angaben zu Bildwiederholrate, Reaktionszeit sowie maximaler Helligkeit inklusive Hochkontrastfähigkeit (Display-HDR) genau studieren.

Diesen Schirmen gemein ist, dass Sie dank der Krümmung die große Bildfläche gut im Auge behalten. Außerdem intensiviert sich gerade bei Spielen das Geschehen auf dem Schirm. Allerdings kostet dieser Luxus auch entsprechend: Für einen gekrümmten Bildschirm im verbreiteten 34-Zoll-Format mit UWQHD-Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln werden locker 800 Euro abgerufen – wie etwa für den Samsung S34A650UXU . Für das Geld sind jedoch auch vielfach Ausstattungsextras wie ein USB-C-Anschluss mit Hub-Funktion inbegriffen. Darüber lassen sich beispielsweise entsprechende Mobilrechner direkt anschließen, mit Strom versorgen sowie weitere Peripherie wie Mäuse, Tastaturen oder externe Festplatten direkt mit dem Schirm verbinden.

Auch bei Gaming-Monitoren mit 21:9-Seitenformat hilft Ihnen unser Vergleichstest bei der Gerätewahl .

Kaufberatung 2022: Die besten Fernseher

Kaufberatung 2022: Die besten Smartphones

Kaufberatung 2022: Die besten Tablets

PC-WELT Marktplatz

2241405