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Hardware-Trends 2020: PC-Monitore im Check

12.12.2019 | 08:01 Uhr | Verena Ottmann, Ines Walke-Chomjakov

Die Auswahl bei PC-Displays ist riesig. Selbst im Einstiegssegment müssen Sie nicht auf UHD-Auflösung verzichten. Anspruchsvolle Anwender greifen zu gebogenen Panels in Ultrabreite und mit schnellen Schaltzeiten.

Planen Sie, einen neuen PC-Monitor zu kaufen, haben Sie die volle Auswahl bei der Auflösung, dem Seitenverhältnis und den ergonomischen Funktionen. Die Vielfalt erschwert gleichzeitig den Entscheidungsprozess.

Suchen Sie einen Allrounder, mit dem Sie mehrere Jahre gut auskommen, sehen Sie sich einen UHD-Monitor an. Hier liegt der Einstieg inzwischen bei rund 200 Euro – etwa für den Samsung U28E590D . Schirme dieser Klasse haben die hohe Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, eine Diagonale von 27 oder mehr Zoll, aber oft auch noch ein TN-Panel, das Schwächen in der Abdeckung von Farbräumen und in den Blickwinkeln nach sich zieht; gleichzeitig aber schnell schaltet und zumindest eine der adaptiven Synchronisierungstechniken – meist Freesync – beherrscht.

Glücklicher werden Sie, wenn Sie auf einen Schirm mit IPS-Panel setzen. Dieser Paneltyp hat sich dank seiner Farben, Kontraste und Blickwinkelstabilität durchgesetzt. In der Kombination mit UHD und 27 Zoll investieren Sie rund 50 Euro mehr – etwa für den Philips 276E8VJSB/00 . Weitere Funktionen wie Höhenverstellbarkeit, Pivot oder Hochkontrast (HDR) sind in diesem Preisbereich nicht zu haben. Ist der Hochkontrast für Sie äußerst wichtig, müssen Sie in derselben Monitorklasse mit gut 420 Euro rechnen – etwa für den LG 27UL600-W .

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Gamer setzen auf schnelle Schaltzeiten und Sync-Technik

Schnelle Schaltzeiten bleiben für den Spieler das ausschlaggebende Kaufkriterium. Dabei sind Sie als Gamer nicht mehr rein aufs TN-Panel festgelegt. Denn neuerdings bringen es auch IPS-Varianten auf eine Reaktionszeit von 1 Millisekunde und 240 Hertz, wie der topaktuelle LG Ultragear 27GN750 , der dazu noch mit HDR 10 und Nvidia-G-Sync-Kompatibilität punktet, aber mit 429 Euro (UVP) ins Geld geht, sich dabei auf Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) beschränkt und wahrscheinlich erst Anfang des Jahres 2020 erhältlich sein wird.

Wenn Sie den neuen Monitor sowohl fürs Gaming als auch für Büroarbeiten verwenden wollen, dann stehen Sie noch vor einer anderen Entscheidung. Denn im Gegensatz zu den Fernsehern macht eine gebogene Panel-Konstruktion bei PC-Bildschirmen durchaus Sinn. Sie lassen den Betrachter dank des Tiefeneffekts unmittelbar ins Spielgeschehen eintauchen und sorgen gleichzeitig dafür, dass Sie die Fläche auf einen Blick erfassen – das ist gerade bei der Arbeit mit umfangreichen Tabellen ein Vorteil. Günstige Curved-Monitore haben meist ein VA-Panel und starten bei Full-HD-Auflösung. Mehr Sinn macht ein gebogenes Display, wenn es einen Multi-Monitor-Aufbau auf dem Schreibtisch ersetzen soll. Hier erfreuen sich die Geräte mit Seitenverhältnissen von 21:9 oder sogar 32:9 immer größerer Beliebtheit. Sie lassen sich jedoch nicht hochkant im Pivot-Betrieb einsetzen. Außerdem geht die überbreite Schirmfläche immer noch ins Geld. Mit gut 500 Euro müssen Sie rechnen für einen 35-Zoll-Gaming-Monitor mit 2560 x 1080 Pixeln Auflösung und 200 Hertz Bildrate wie den AOC Agon AG352QCX .

Preis-Leistungs-Tipp: Im Philips 276E8VJSB/00 finden Sie einen UHD-Bildschirm zum günstigen Preis (rund 250 Euro).
Vergrößern Preis-Leistungs-Tipp: Im Philips 276E8VJSB/00 finden Sie einen UHD-Bildschirm zum günstigen Preis (rund 250 Euro).
© Philips

Königsklasse: Überbreite mit voller Ausstattung 

Wollen Sie einen Schirm aus dem absoluten Top-Segment, dann begeben Sie sich in der Schirmgröße über die 40-Zoll-Grenze. Diese Monitore vereinen die gekrümmte Ultrabreite mit hohen Helligkeitswerten und damit hoher HDR-Klassifizierung. Dazu sind Sie bei den Anschlüssen auf dem aktuellen Stand, denn diese Schirme bieten sowohl HDMI 2.0 als auch Displayport 1.4 und dazu noch einige USB-Ports in den Ausführungen 2.0 sowie USB-C.

Auf den Luxus-Displays bringen Sie viel Bild unter. So entspricht beispielsweise beim Lenovo Legion Y44w10 die Bilddiagonale von 43,4 Zoll zusammen mit der Auflösung von 3840 x 1200 Pixeln ungefähr zwei 24-Zöllern mit Full-HD. Die große Fläche hat mit rund 1300 Euro ihren Preis. Dafür können Sie nicht nur in Spiele abtauchen, sondern auch super bequem arbeiten.

PC-WELT-Empfehlung: LG 27UL600-W

Der LG 27UL600-W
Vergrößern Der LG 27UL600-W
© Dell

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Preis: 420 Euro

Ausstattung: 27 Zoll (68 Zentimeter) IPS-Panel 

Auflösung: UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel)

Display: Vesa HDR 400

Format: 16:9-Seitenverhältnis

Reaktionszeit: 5 ms

Kontrast: 1000:1

Anschlüsse: HDMI 2.0, Displayport 1.2

Farbraum: 99 Prozent sRGB



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