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Kaufratgeber 2022: Externe Festplatten & SSDs

23.12.2021 | 08:03 Uhr | Verena Ottmann, Ines Walke-Chomjakov

Egal, ob als Erweiterung des vorhandenen Speicherplatzes oder als Backup-Lösung für Ihre persönlichen Daten – das beste Medium dafür ist eine externe Festplatte beziehungsweise SSD. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollen.

Bei externen HDDs – hier steckt meist ein SATA-Laufwerk in einem USB-Gehäuse – unterscheidet man nach wie vor zwischen Modellen im 2,5- und 3,5-Zoll-Format. Der Vorteil der kleineren Ausführungen: Sie sind besonders mobil, arbeiten zudem leise und meist energiebewusst. Und mit Kapazitäten von derzeit bis zu 5 TB, wie beispielsweise die Seagate One Touch HDD für 100 Euro, bieten sie reichlich Platz für Ihre Daten. Externe 3,5-Zoll-Platten eignen sich dagegen bestens für den stationären Gebrauch und bieten höhere Kapazitäten – derzeit bis zu 18 TB wie die Western Digital Elements Desktop für etwa 410 Euro. Allerdings benötigen sie eine eigene Stromversorgung und sind dementsprechend leistungshungriger sowie lauter im Betrieb als ihre externen 2,5-Zoll-Kolleginnen. 

Externe SSDs, die es derzeit mit bis zu 2 TB gibt, haben in ihrem Inneren meist ein SATA-III-Speichermodul im 2,5-Zoll-Format verbaut. Teurere externe SSD wie die Sandisk Extreme Pro Portable SSD , die mit 2 TB Kapazität etwa 300 Euro kostet, basieren dagegen auf dem schnelleren PCI-Express-Standard und sind intern per NVMe angebunden. Dementsprechend schaffen Sie im Schnitt sequenzielle Datenraten von 1 bis 2 GB/s im Gegensatz zu den etwa 600 MB/s der SATA-Modelle.

USB-Anschluss in vielen Variationen verwirrt besonders bei USB-C

Achten Sie bei einer externen HDD oder SSD auch genau auf den USB-Anschluss. Vor allem bei USB-3.2 ist hier zwischen Gen1 (5 GBit/s), Gen2 (10 GBit/s) und Gen 2x2 (20 GBit/s) zu unterscheiden. Modelle mit USB 3.2 Gen 2x2 sind etwa die Seagate Firecuda Gaming SSD (ab 135 Euro) und die Black P50 Game Drive SSD von Western Digital, die es ab 110 Euro gibt. 

Was den Funktionsumfang einer externen Festplatte oder SSD angeht, so kann eine integrierte Verschlüsselung wie bei den MyPassport-Modellen von Western Digital ab 75 Euro hilfreich sein. Auch der sichere Zugriff per Fingerabdruck, wie ihn die Verbatim Executive Fingerprint Secure Festplatte ab 65 Euro bietet, schützt Ihre Daten. Die G-Technology Armorlock NVMe SSD bietet sogar eine 256-Bit-Hardware-Verschlüsselung und verwendet für den Zugriff die Biometriemethode Ihres Smartphones – ein separates Passwort brauchen Sie hier also nicht. Dafür kostet das Modell mit 2 TB aber auch stolze 410 Euro.

Wer es besonders schnell mag, der greift zu einer NVMe-SSD mit Thunderbolt-3-Anschluss wie der Samsung Portable SSD X5. Kostenpunkt: 490 Euro für zwei TB.
Vergrößern Wer es besonders schnell mag, der greift zu einer NVMe-SSD mit Thunderbolt-3-Anschluss wie der Samsung Portable SSD X5. Kostenpunkt: 490 Euro für zwei TB.
© Samsung

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