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Kaufberatung 2022: Der beste Netzwerkspeicher (NAS)

22.12.2021 | 14:01 Uhr | Ines Walke-Chomjakov,

Netzwerkspeicher mit 2,5-Gigabit-Ethernet-Port sind inzwischen so günstig im Preis, dass sie sich für den Einsatz im Heimnetz empfehlen.

Ein Netzwerkspeicher (NAS) ist eine Investition, die mehrere Jahre halten soll. Bei vermeintlich günstigen Bundle-Lösungen aus NAS und Festplatte sollten Sie skeptisch sein, denn nicht immer bekommen Sie hier Markenware. Diese NAS-Systeme sind zwar sofort betriebsbereit, die Herkunft der Festplatten bleibt jedoch oft unklar. Besser ist die Entscheidung für ein Leergehäuse, in das Sie die HDD(s) selbst einbauen. Das ist kein Hexenwerk und auch für Einsteiger leicht zu meistern. Ein vernünftiges NAS-Leergehäuse mit einem Schacht wie das Synology DS120j bekommen Sie schon ab 100 Euro. Für die passende NAS-Festplatte mit 4 TB Kapazität wie etwa die WD Red Plus 4 TB investieren Sie derzeit weitere 100 Euro.

Gerade bei fertig montierten Einschacht-NAS wie etwa beim Synology DS120j ist derzeit Vorsicht geboten, da teils eine HDD im Inneren steckt, die eventuell nicht von einem Markenhersteller stammt.
Vergrößern Gerade bei fertig montierten Einschacht-NAS wie etwa beim Synology DS120j ist derzeit Vorsicht geboten, da teils eine HDD im Inneren steckt, die eventuell nicht von einem Markenhersteller stammt.
© Synology

Da NAS-Systeme kleine Rechner sind, bestimmen CPU und Arbeitsspeicher über die Performance. Sollen neben reinen Backups auch Aufgaben wie Multimedia-Streaming oder Synchronisierungstasks von Mobilgeräten vom NAS übernommen werden, lohnt es sich, in potentere Komponenten zu investieren. Unter 1 GByte Arbeitsspeicher sollten Sie auch im Einstieg nicht mehr gehen. Vielfach finden sich hier Marvell- oder Annapurna-Labs-CPUs mit zwei und vier Kernen. Diese NAS-Konfiguration kommt in der Zweischachtvariante als Leergehäuse wie etwa bei der Qnap TS-231K auf gut 200 Euro. Oft können Sie schon vorab entscheiden, wie viel Arbeitsspeicher Ihr NAS-Server mitbringen soll: Die Serie Qnap TS-251D bekommen Sie beispielsweise mit 2 GB RAM ab 260 Euro und mit vier GB ab 300 Euro. 

Einen Überblick, wie sich NAS mit 1-Gigabit-Ethernet-LAN-Schnittstellen in der Praxis schlagen, gibt Ihnen der Beitrag „ Test: Netzwerkspeicher (NAS) im Vergleich “.

2,5GbE-NAS: Einstieg schon ab 160 Euro

Dass ein NAS-System für den Heimgebrauch auf die Ein-Gigabit-Tempogrenze beschränkt ist, stimmt nicht mehr. Das beweist Vorreiter Asustor mit der Drivestor-Reihe , die es mit zwei und vier Schächten gibt. Die Netzwerkspeicher bieten jeweils einen 2,5GbE-Port. Um das Geschwindigkeitsplus auszureizen, müssen Sie jedoch bereits über eine Multi-Gigabit-Infrastruktur verfügen – sprich: einen entsprechenden Switch, Router sowie die LAN-Anschlüsse an den Client-Rechnern. Ist das der Fall, kostet Sie das Zweischacht-Gehäuse der Serie mit gut 160 Euro auch nicht mehr als ein Gigabit-LAN-NAS.

Die ersten Vertreter haben den PC-WELT-Test bereits durchlaufen - lesen Sie dazu „ Die besten 2,5GbE-NAS im Vergleich – Netzwerkspeicher mit zwei Schächten “.

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