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Hardware-Trends 2020: WLAN & Router

03.01.2020 | 08:07 Uhr | Verena Ottmann, Ines Walke-Chomjakov

Neuer Standard, neuer Name: Mit Wi-Fi 6 gehen jetzt Router der neuen WLAN-Generation an den Start. Für die meisten Netzwerke sind aber schnelle 11ac-Router immer noch geeigneter.

Kein Tag vergeht, an dem Telekom, Vodafone & Co. nicht neue Rekordmeldungen für DSL- und Kabelanschlüsse verbreiten. Doch auch wenn Sie aus diesen Nachrichten das Werbegetöse herausfiltern, bleibt festzuhalten, dass in Deutschland immer mehr schnellere Internetzugänge verfügbar sind.

Beim Wechsel der Anschlussart oder Anschlussgeschwindigkeit denken viele Anwender dann auch an den Neukauf eines WLAN-Routers, denn die meisten nutzen ein Kombigerät, das DSL- oder Kabel-Modem und WLAN vereint. Zukunftssicherheit für einen schnellen DSL-Anschluss bietet die Fritzbox 7590 von AVM mit Super-Vectoring mit bis zu 300 MBit/s, die derzeit rund 200 Euro kostet. Das Pendant für schnelle Kabelanschlüsse mit bis zu 1 GBit/s Download-Tempo ist die Fritzbox 6591 für 250 Euro. Beide bringen 11ac- WLAN mit und liefern darüber maximal 1733 MBit/s über 5 GHz plus 800 MBit/s über 2,4 GHz. Für kleinere Funknetze mit weniger WLAN-Geräten genügen auch die etwas langsameren Modelle Fritzbox 7530 für DSL (Preis rund 120 Euro) und 6490 Cable für den Kabelanschluss (Preis rund 160 Euro).

Wollen Sie lediglich Ihr WLAN, aber nicht den Onlinezugang beschleunigen, starten die Preise für empfehlenswerte 11ac-Router bei rund 50 Euro: Soviel kostet der TP-Link Archer C6 mit einer WLAN-Geschwindigkeit von 867 MHz (5 GHz) und 300 MBit/s (2,4 GHz). Das entsprechende Angebot von AVM heißt Fritzbox 4040 und kostet rund 75 Euro. Höheres WLAN-Tempo zum gleichen Preis bietet zum Beispiel der Archer C7 von TP-Link mit 1300 beziehungsweise 450 MBit/s über 5 und 2,4 GHz.

Wi-Fi 6: Die besten Router für den neuen Standard

Mesh-Systeme als Alternative zum Repeater-Nachkauf

Ein WLAN-Repeater bringt mehr Geschwindigkeit und Reichweite ins Funknetz. Doch damit stoßen Sie bald an Grenzen, wenn Sie einen größeren Bereich ausleuchten oder zusätzliche Geräte ins Netzwerk einbinden wollen. Eine Lösung finden Sie in WLAN-Mesh-Systemen, die mit zwei oder drei Access-Points eine bessere und lückenlose Reichweite fürs WLAN versprechen. Den größten Tempovorteil gegenüber einer Router-Repeater-Kombination bieten dabei Triband-Systeme wie Netgears Orbi RBK20 (220 Euro im 2er-, 290 Euro im Dreipaket). Je nach den Gegebenheiten in Ihrer Wohnung lassen sich größere Entfernungen besser mit Mesh-Systemen überbrücken, die sich untereinander per Powerline statt WLAN verbinden: Von Devolo gibt es das entsprechende Set Magic 2 (200 Euro im 2er-, 280 Euro im 3er-Set), von TP-Link das Deco P9 für 330 Euro im 3er-Set.

Power-Tipp: Ein Mesh-System mit Triband-Technik wie das Netgear Orbi RBK20 (ab etwa 220 Euro) sorgt meist für eine größere WLAN-Reichweite als ein Repeater.
Vergrößern Power-Tipp: Ein Mesh-System mit Triband-Technik wie das Netgear Orbi RBK20 (ab etwa 220 Euro) sorgt meist für eine größere WLAN-Reichweite als ein Repeater.
© Netgear

Wi-Fi 6: Beim neuen WLAN-Standard noch abwarten 

Einige Hersteller haben bereits Router für den neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6 alias 11ax auf den Markt gebracht. Sie bieten noch höheres WLAN-Tempo mit maximal 3 bis 6 GBit/s. Allerdings gibt es aktuell nur wenige WLAN-Geräte mit diesem Funkstandard – deren Zahl wird aber im nächsten Jahr zunehmen, weil viele Hersteller in neue Smartphones und Notebooks Wi-Fi 6 einbauen. Der Einstieg in die WLAN-Zukunft beginnt bei knapp unter 200 Euro, zum Beispiel mit dem Netgear Nighthawk AX4 oder dem Asus RT-AX58U . Da die Vorteile von Wi-Fi 6 aber vor allem in größeren WLANs mit vielen Geräten zur Geltung kommen, lohnt sich die Investition in einen leistungsstärkeren Wi-Fi-6-Router für rund 300 Euro wie den TP-Link Archer AX6000 oder den Asus RT-AX88U . Top-Tempo bieten Triband-Geräte wie der Asus ROG Rapture AX11000 für rund 400 Euro, der sich vor allem an Spieler richtet.

PC-WELT Empfehlung: AVM Fritzbox 7590

Die AVM Fritzbox 7590
Vergrößern Die AVM Fritzbox 7590
© AVM

Zum Angebot

Preis: rund 200 Euro

Ausstattung: WLAN: 11ac 4x4 MU-Mimo (1733 + 800 MBit/s)

Internet: VDSL-Modem für Supervectoring 

Anschlüsse: 5x Gigabit-LAN, 2x USB 3.0, 2 a/b für Analog-Telefone

Telefonie: DECT-Basisstation für 6 Mobilteile

Welches Smartphone hat derzeit die BESTE Kamera? Um diese Frage zu beantworten, hat sich Simon für euch das neue iPhone 11 Pro, Google Pixel 4, Samsung Galaxy Note 10+ und das OnePlus 7T Pro geschnappt und in München ein paar Schnappschüsse gemacht.

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