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Hardware-Trends 2020: PC-Komplettsysteme

05.12.2019 | 08:03 Uhr | Verena Ottmann,

Das nahende Ende von Windows 7 führt zu einer kleinen Renaissance bei PCs. Vor allem geschäftliche Anwender finden interessante Angebote. Aber auch Gaming-PCs und platzsparende Kompaktrechner liegen im Trend.

Den klassischen Standard-PC für Multimedia- und Office-Anwendungen im großen Gehäuse, mit vielen Anschlüssen und Erweiterungsmöglichkeiten finden Sie nur noch selten im Handel. Ein Beispiel ist der Medion Akoya P66072 , den Sie mit einem Core i5-9400, 8 GB RAM sowie einer Speicherkombi aus einer 256 GB großen SSD und einer 1-TB-Festplatte für rund 600 Euro bekommen. Größer ist das Angebot an Rechnern in dieser Größe, wenn Sie auch eine einigermaßen spieletaugliche Grafikkarte wünschen: Meist kommt eine Geforce GTX 1050 zum Einsatz, die für viele Spiele in Full-HD genügt. Entsprechende Modellvarianten des HP Pavilion 590 oder des Acer Aspire TC-885 kosten 700 bis 800 Euro.

Kompakt-PCs: Alltagstaugliche Leistung im Kleinformat

Für alltägliche Rechenaufgaben genügt auch ein kleinerer PC mit einem kompakten 8-Liter-Gehäuse wie der Lenovo Ideacentre 510S oder der Acer Aspire XC-885 : Sie passen problemlos unter oder sogar auf den Schreibtisch und bieten ausreichend Anschlüsse für Peripheriegeräte. Die Preise beginnen ab rund 400 Euro, zum Beispiel mit einem Core i3-8100 und einer 1-TB-Festplatte. Etwas teurer sind kompakte Business-Rechner wie der Dell Optiplex 3060 oder der HP 290 G1 , die Windows 10 Pro mitbringen: In einer empfehlenswerten Ausstattung mit Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD kosten sie ab rund 650 Euro.

Noch weniger Platz beanspruchen Mini-PCs wie der Trekstor WBX5005 , der mit Abmessungen von 11 x 12 x 4,6 cm selbst noch neben einen großen Bildschirm passt. Mit einer zusätzlichen VESA-Halterung lässt er sich sogar hinten am Monitor anbringen. Die Preise starten ab rund 300 Euro mit einem Core i3-5005U, 8 GB RAM und einer 128 GB großen SSD. Besser ausgestattet ist der genauso kompakte Acer Revo Cube , den Sie mit Core i3-8100, 8 GB RAM, 128 GB SSD und 1 TB Festplatte für rund 500 Euro bekommen. Das Vorbild der Mini-PCs ist der Apple Mac Mini , der mit Core i5 für rund 600 Euro über den Ladentisch geht. Noch günstiger wird es für Bastler oder Anwender, die ausgetauschte Komponenten wie Arbeitsspeicher, SSD oder Festplatte weiterverwenden wollen: Die Intel NUC-Kits sind Mini-Rechner, die lediglich mit einer auf der Platine gelöteten CPU bestückt sind. Sie ergänzen RAM und Festplatte im 2,5-Zoll oder M.2-Format sowie das Betriebssystem. Die Preise starten ab 140 Euro.

Lesetipp: Wann ist es Zeit für einen neuen Computer?

Auffällige Gehäuse und Top-Komponenten bieten aktuelle Gaming-PCs, so etwa der Acer Predator Orion 9000 – zu Preisen im fünfstelligen Bereich.
Vergrößern Auffällige Gehäuse und Top-Komponenten bieten aktuelle Gaming-PCs, so etwa der Acer Predator Orion 9000 – zu Preisen im fünfstelligen Bereich.
© Asus

All-in-One-PCs: Monitor und Rechner in einem Gehäuse

All-in-One-PCs sorgen für einen besonders aufgeräumten Schreibtisch: Die PC-Komponenten sind im Gehäuse des Displays verbaut, Kabel sind nur notwendig, um Peripherie-Geräte anzuschließen, was sich mit kabelloser Maus und Tastatur auch noch umgehen lässt. Die Preise beginnen bei rund 400 Euro: Dafür bekommen Sie zum Beispiel das Lenovo Ideacentre A340 mit 21,5-Zoll-Full-HD-Display und Celeron J4005. Alltagtauglicher sind All-in-Ones mit 23,8-Zoll-Monitor und einem Core i3 wie der HP Pavilion 24 für rund 700 Euro. Größere Monitor-PCs mit 27 Zoll und Auflösung über Full-HD starten ab rund 1000 Euro. Der günstigste All-in-One-PC von Apple, der iMac mit 21,5-Zoll-Display und Core i5 liegt bei rund 1200 Euro.

Gaming-PCs zeichnen sich häufig durch auffällige Gehäuse mit seitlichem Fenster aus, durch die sich leuchtende RGB-Elemente auf den Komponenten erkennen lassen. Die Preise gehen zwar bei rund 700 Euro los. Wer aber einen Rechner für aktuelle Spiele in bester Qualität sucht, muss mindestens rund 1100 Euro anlegen, etwa für den Asus ROG Huracan G21 im kompakten Gehäuse mit Core i7-9700K und Geforce RTX 2070.

Größere Gehäuse versprechen mehr Platz für Erweiterungen und Kühlung und kosten mit entsprechend leistungsfähigen Komponenten rund 1600 Euro, wie der Lenovo Legion T530 oder der HP Omen 875 . Nach oben sind den Preisen und der Ausstattung kaum Grenzen gesetzt: Die Top-Konfiguration des Acer Predator Orion 9000 mit Core i9, Geforce RTX 2080 Ti und 128 GB RAM kostet beispielsweise satte 10.000 Euro.

PC-WELT Empfehlung: HP Pavilion 24

Der HP Pavilion 24
Vergrößern Der HP Pavilion 24
© Lenovo

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Preis: rund 700 Euro

Betriebssystem: Windows 10 Home

Prozessor: Intel Core i3-8130U

Arbeitsspeicher: 8 GB

Festplatten: 128 GB SSD + 1 TB HDD

Display: 23,8 Zoll mit 1920 x 1080 Pixeln

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