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Hardware-Trends 2020: Externe Festplatten & SSDs

19.12.2019 | 08:03 Uhr | Verena Ottmann, Ines Walke-Chomjakov

Ob als Erweiterung des bisherigen Speicherplatzes oder als Backup-Lösung für Ihre persönlichen Daten – das beste Medium dafür ist eine externe Festplatte beziehungsweise SSD. Hier finden Sie, worauf es beim Kauf ankommt.

Wer ein externes Speichermedium sucht, dessen Kapazität über die eines USB-Sticks hinausgehen soll, der hat die Wahl zwischen einer externen Festplatte (HDD) und einer externen SSD. Der grundsätzliche Unterschied: Externe HDDs bieten mehr Speicherplatz und sind günstiger, aber auch langsamer als externe SSDs.

Externe Festplatten: Viel Platz für wenig Geld 

Bei externen HDDs – hier steckt meist ein SATA-Laufwerk in einem USB-Gehäuse – unterscheidet man nach wie vor zwischen Modellen im 2,5- und 3,5-Zoll-Format. Der Vorteil der kleineren Ausführungen: Sie sind besonders mobil, arbeiten zudem leise und meist energiebewusst. Und mit Kapazitäten von derzeit bis zu 5 TB – beispielsweise bei Seagate ab 120 Euro zu finden – bieten sie reichlich Platz für Ihre Daten. Externe 3,5-Zoll-Platten eignen sich dagegen bestens für den stationären Gebrauch und bieten höhere Kapazitäten – derzeit bis zu 14 TB wie das G-Drive Thunderbolt 3 für etwa 700 Euro. Allerdings benötigen sie eine eigene Stromversorgung und sind dementsprechend leistungshungriger sowie lauter im Betrieb als ihre externen 2,5-Zoll-Pendants.

Siehe auch: Die besten SSDs 2019

Achten Sie bei einer externen Festplatte auf den USB-3.1-Anschluss. Er wird in den technischen Daten eines Geräts oft mit „USB 3.1, Gen. 2“ aufgeführt, während bei USB 3.0 irritierenderweise oft der Zusatz „USB 3.1, Gen. 1“ zu finden ist. Über den USB-C-Port lassen sich bei USB 3.1 theoretisch bis zu 10 GBit/s übertragen, was etwa doppelt so schnell wie 3.0 und rund 20mal so schnell wie 2.0 ist. Aber: Kaum ein Controller entspricht auch diesem Standard. Meist handelt es sich lediglich um USB-C-Buchsen beziehungsweise-Stecker an den Geräten. Ein „echtes“ USB-3.1-Modell mit Typ-C-Anschluss ist etwa die Diskashur 2 von iStorage , eine Sicherheits-Festplatte mit Zahlenfeld, über das Sie Ihren Zugangscode eingeben. Sie kostet um die 300 Euro für 1 TB.

Was den Funktionsumfang einer externen Festplatte angeht, so kann eine integrierte Verschlüsselung wie bei den Modellen der Seagate-Reihe Backup Plus ab 70 Euro hilfreich sein. Die My-Passport-Festplatten von Western Digital ab 60 Euro bieten einen Passwortschutz. Oder Sie setzen gleich auf einen sicheren Zugang per Fingerabdruck, wie ihn die Verbatim Fingerprint Secure Festplatte für 125 Euro (1 TB) bietet. Externe Festplatten, die als Backup-Medium vorgesehen sind, sollten automatisierte Backups durchführen können, lokal und in die Cloud. Im Lieferumfang von USB-C-Platten sollte sich im Idealfall ein Adapterkabel auf USB-A befinden, so dass Sie die Geräte auch am „normalen“ USB-Port betreiben können. Preislich dürfen Sie bei einer 4-TB-Festplatte etwa mit 100 Euro rechnen.

Benötigen Sie in erster Line eine Menge Speicherplatz und sind weniger auf Tempo aus, liegen Sie bei einer externen HDD wie der Freecom mHDD Slim mit 2 TB richtig.
Vergrößern Benötigen Sie in erster Line eine Menge Speicherplatz und sind weniger auf Tempo aus, liegen Sie bei einer externen HDD wie der Freecom mHDD Slim mit 2 TB richtig.
© Freecom

Externe SSDs: Hohes Tempo, aber teuer

Externe SSDs stecken Sie meist per USB 3.1 Typ C an den Rechner. Die Anbindung des internen Mediums an das Gehäuse erfolgt bei günstigeren Modellen per SATA III, wobei das verbaute Modul entweder das 2,5- Zoll- oder auch das längliche M.2-Format haben kann (etwa bei der Verbatim Vx500 mit 480 GB für 115 Euro). Teurere externe SSDs wie das G-Drive mobile Pro SSD von G-Technology (ab 300 Euro) basieren auf dem schnelleren PCI-Express-Standard und werden intern per NVMe, extern per Thunderbolt angebunden. Die Größe einer externen SSD entspricht in der Regel der einer externen 2,5-Zoll-Festplatte. Deutlich kleiner fallen dagegen etwa die Seagate One Touch SSD für 170 Euro (1 TB) sowie die Elite Portable SSD oder die Pro Elite Portable SSD (ab 150 Euro für 1 TB) von PNY aus. Alle drei haben etwa Kreditkartenformat.

Was die Tempoangaben angeht, so schaffen externe SSDs laut Hersteller im Schnitt 540 MB/s beim sequenziellen Lesen und Schreiben. Teurere Modelle wie das G-Drive mobile Pro SSD von G-Technology liegen laut Hersteller bei 900 bis 1000 MB/s.

Hinsichtlich des Lieferumfangs ähneln externe SSDs den internen Varianten: Sie finden Verwaltungs- und Backup-Programme darauf. Die SSDs selbst können Ihre Daten verschlüsseln und sind meist besonders robust, da sie keine beweglichen Teile einsetzen. Preislich beginnen externe SSDs mit 1 TB und USB 3.0 bei 50 bis 70 Euro. Für USB 3.1 und NVMe-Anbindung müssen Sie jedoch mit 150 Euro aufwärts rechnen.

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