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Hardware-Trends 2019: Wearables

07.01.2019 | 14:11 Uhr | Sandra Ohse, Verena Ottmann,

Wer stärker auf seine Gesundheit achten möchte, der kommt um einen Fitnesstracker nicht herum. Das nützliche Gadget misst Ihre Aktivitäten am Handgelenk und teilt Ihnen mit, ob Sie Ihr Tagessoll bereits erfüllt haben oder vor dem Feierabendbier noch eine Runde um den Block joggen sollten.

Ein guter Fitnesstracker sollte neben den üblichen Aktivitätsdaten, wie beispielsweise den gegangenen Schritten, der zurückgelegten Strecke sowie den verbrannten Kalorien, auch die erklommenen Etagen ermitteln. Die meisten Tracker verfügen außerdem über einen Herzfrequenzsensor, welcher ununterbrochen den Puls misst, sodass Sie beispielsweise während Ihrer sportlichen Aktivitäten kontrollieren können, ob sich Ihr Puls in der Fettverbrennungsphase befindet.

Wenn Sie verschiedene Sportarten betreiben, dann ist es hilfreich, wenn ein Tracker mit einer automatischen Trainingserkennung für die häufigsten Aktivitäten ausgestattet ist. Zusätzlich sollte es möglich sein, das Erfassen weiterer Sportarten manuell zu starten. Eine Schlafanalyse sollte ein Tracker gleichfalls durchführen können – optimalerweise aufgeschlüsselt nach Leichtschlaf-, Tiefschlaf- und REM-Phasen.

Möchten Sie sich nicht nur mehr bewegen, sondern überdies Gewicht verlieren, sollte ein Tracker die Möglichkeit bieten, Ihre Ernährung detailliert zu erfassen. Hier gibt es Modelle, deren Apps eine solche Funktion bereits integriert haben. Andere bauen dagegen auf die Lösungen von Drittanbietern, die sich mit dem Tracker beziehungsweise der App verknüpfen lassen.

Apropos App: Sie sollte Ihnen einen möglichst guten, schnell erreichbaren Überblick über alle erhobenen Daten geben, die einzelnen Punkte aber auch detaillierter aufschlüsseln. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn ein Hersteller Ihre Daten über eine Webseite zur Verfügung stellt und eine Export-Funktion anbietet.

Auch am Display sollten sich möglichst viele der erhobenen Daten ablesen lassen, die Anzeige ist optimalerweise durch verschiedene Zifferblätter konfigurierbar.

Ein nützliches Feature, das allerdings nichts mit Fitness zu tun hat, ist die Weiterleitung von Nachrichten vom Smartphone: Erhalten Sie eine Chatnachricht, Mail oder SMS, so bekommen Sie eine Nachricht auf Ihren Tracker und haben bei manchen Modellen sogar die Möglichkeit, direkt zu antworten. Andere Geräte können die Musiksteuerung Ihres Smartphones übernehmen oder sind selbst mit Speicher für Musik ausgestattet. Wer seinen Fitnesstracker überdies als modisches Accessoire sieht, sollte ein Modell wählen, bei dem sich das Armband wechseln lässt. Manche Modelle, die lediglich aus einem Core bestehen, lassen sich auch in andere Schmuckstücke wie eine Halskette oder einen Armreif integrieren.

PC-WELT-Empfehlung: Fitbit Charge 3

PC-WELT-Empfehlung: Fitbit Charge 3
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© Fitbit

Preis: rund 150 Euro
Ausstattung: relativer SpO2-Sen- sor / 24/7-Pulsmessung / Graustufen-Touchdisplay / wasserfest /Push-Nachrichten / Wechselarmbänder

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Das braucht der Technikfan

Wer gerne joggt und dabei das Smartphone zu Hause lassen will, der sollte darauf achten, dass sein künftiger Tracker über einen integrierten GPS-Empfänger verfügt – im Gegensatz zu dem sogenannten „Smartphone-assisted GPS“, das sich die GPS-Daten über die Smartphone-Verbindung holt.

Siehe auch: Die besten kostenlosen Fitness-Apps

Wenn ein Tracker mit einem SpO2-Sensor ausgestattet ist, so kann er die Sauerstoffkonzentration im Blut messen. Diese kann in Verbindung mit der Schlafanalyse auf nächtliche Schlafstörungen wie beispielsweise Atemaussetzer aufmerksam machen. Eine weitere nützliche Funktion, die einige Tracker mitbringen, ist das kontaktlose Bezahlen. Allerdings sollten Sie sich hier vor dem Kauf informieren, welche Banken beziehungsweise Dienste unterstützt werden. Manche Modelle weiten die schon benannten Push-Funktionen ebenfalls auf den Kalender aus, sodass der Tracker Sie auch an Termine erinnern kann.

Schwimmen Sie gerne, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Tracker wasserfest ist. Hier hilft ein Blick in die technischen Daten, in denen jedoch häufig nur der Wert „ATM5“ zu finden ist. Der bedeutet, dass ein Gerät dem Druck einer Wassersäule von 50 Metern standhält, was manche Hersteller als „wasserfest“ bezeichnen, was von anderen Firmen aber nur als „spritzwassergeschützt“ ausgewiesen wird. Hier hilft nur eine weitere Recherche im Internet – etwa im Fragenund- Antworten-Abschnitt zum Produkt.

Preis-Leistungs-Tipp: Garmin Instinct

Preis-Leistungs-Tipp: Garmin Instinct
Vergrößern Preis-Leistungs-Tipp: Garmin Instinct
© Samsung

Preis: rund 300 Euro
Ausstattung: GPS, Glonass, Galileo / 3-Achsen-Kompass / 16 MB interner Speicher / wasserfest / bis zu 14 Tage Akkulaufzeit

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Das hält die Zukunft bereit

Nicht nur Smartphones, auch Smartwatches könnten in Zukunft mit einer deutlich längeren Laufzeit auftrumpfen. So hat Qualcomm Ende letzten Jahres mit dem Snapdragon Wear 3100 die dritte Smartwatch-Prozessorgeneration vorgestellt, die für die Google-eigene Wear-OS-Plattform entwickelt wurde. Die CPU Snapdragon Wear 3100 basiert wie ihr Vorläufermodell auf einem A7-Vierkernprozessor, soll nun aber zusätzlich von einem effi zienten digitalen Signalprozessor sowie einem Co-Prozessor unterstützt werden. Dieser springt bei weniger anspruchsvollen Aufgaben ein und sorgt so für bis zu dreimal längere Akkuzeiten. Bisher haben Montblanc mit der Summit 2 , Fossil mit der Fossil Sport sowie Louis Vuitton mit der Tambour Horizon Smartwatches mit dem neuen Chip vorgestellt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass weitere folgen, um mit den langen Akkulaufzeiten der neuen Produkte mithalten zu können.

Zudem hat Google damit begonnen, die neue Betriebssystemversion Wear-OS 2.2, auch Wear OS Version H genannt, auszurollen. Sie basiert auf Android 9 und beinhaltet unter anderem verschiedene Features, welche die Batterielaufzeit verbessern sollen. So greift der Batteriesparmodus automatisch, wenn der Akkustand bei weniger als 10 Prozent angelangt ist. Des Weiteren haben Geräte mit Wear OS 2.2 eine bessere Trägererkennung und versetzen sich automatisch in den Stromsparmodus, wenn die Uhr länger als dreißig Minuten nicht getragen wird. Bisher bringen erst zwei Uhren die neue Betriebssystemversion mit: die Casio Pro Trek WSD-F30 sowie die Fossil Sport . In den nächsten Monaten dürften immer mehr Geräte mit der neuen Wear-OS-Version ausgestattet werden.

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