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Hardware-Trends 2019: PC-Monitore im Check

20.12.2018 | 10:07 Uhr | Sandra Ohse, Verena Ottmann,

Weg mit den Kabeln: Eine USB-Typ-C-Verbindung vom Display zum Rechner überträgt Strom, Audio-/Videosignale und Daten. Für Spieler gibt es extra Schirmserien mit ultrahoher Bildwiederholfrequenz und HDR-Funktion.

Bei PC-Monitoren ist der USB-Typ-C-Anschluss stark im Kommen. Dieser übernimmt als integrierte Dockingstation im Idealfall gleich mehrere Aufgaben: So kann man Akkus von Mobilgeräten laden, Audio- und Videosignale übertragen, Daten transferieren sowie per LAN eine Verbindung zum Netzwerk herstellen. Doch nicht immer funktioniert alles optimal. Studieren Sie aus diesem Grund das Datenblatt Ihres USB-Typ-C-Wunschgerätes. Finden Sie keine konkreten Angaben zur Daten-, Video- und Stromübertragung, lassen Sie besser die Finger vom Monitor. Darüber hinaus sollte ein USB-Typ-C-Bildschirm zwei USB-C-Kabeltypen im Lieferumfang haben – eines mit USB-C auf USB-C sowie eines für USB-C auf USB 3.1 Typ A. Grundsätzlich sind Bildschirme mit USB-C-Dock als Allrounder gedacht. Für einen ausgewogenen 27-Zoll-Monitor wie zum Beispiel den Philips 272B7QUPBEB investieren Sie gut 460 Euro.

Fragen Sie sich des Weiteren, ob Ihr neuer Schirm ein flaches oder ein gebogenes Panel mitbringen soll. Die gebogenen Varianten sind als Nische gestartet und werden immer beliebter. Die Gründe: Sie können Kinofilme ohne störende Balken ansehen, arbeiten bei Tabellen mit größerer Übersicht und können leicht mehrere Fenster nebeneinander platzieren. Es gibt gebogene Bildschirme in Auflösungen ab Full-HD (1920 x 1080 Pixel) und in unterschiedlichen Breiten. Dabei bietet sich das Seitenverhältnis 16:10 eher als 16:9 an, da mehr Platz in der Höhe vorhanden ist. Als Ersatz für mehrere Bildschirme empfehlen sich die ultrabreiten Geräte mit einem Seitenverhältnis von 21:9 oder sogar 32:9. Diese lassen sich jedoch nicht hochkant im Pivot-Betrieb einsetzen. Beim Krümmungsgrad gilt: Je höher die Angabe, desto weniger gebogen ist das Panel.

Test: Die besten Gaming-Monitore mit WQHD-Auflösung (1440p)

Soll der neue Monitor ein HDR-Bild anzeigen, schafft das Logo „Display HDR“ Orientierung, das die Vesa 2018 eingeführt hat. Es teilt die Schirme in die Klassen 400, 600 und 1000 ein und macht somit schnell erkennbar, welche maximale Leuchtdichte erreicht wird. Außerdem müssen alle Displays mit Logo mindestens den Standard HDR10 unterstützen. Nur bei Schirmen mit Display HDR400 sind noch Panels mit 8 Bit Farbtiefe zu finden. In den höheren Klassen können Sie sicher sein, dass mindestens ein 10-Bit-Panel eingebaut ist. Eine Monitorliste finden Sie auf der Webseite www.displayhdr.org . Neben Monitoren für Grafik-Profis und ambitionierte Gamer, deren Preise oft im vierstelligen Bereich liegen, ist hier auch der Dell S2719DM gelistet, der sich als Einstiegsgerät in den Hochkontrast eignet und rund 470 Euro kostet.

PC-WELT-Empfehlung: Dell S2719DM

Dell S2719DM
Vergrößern Dell S2719DM
© Dell

Preis: rund 470 Euro
Ausstattung: 27 Zoll (68 Zentimeter) / IPS-Panel / QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) / 400 cd/qm / 16:9-Seitenverhältnis / 5 ms Reaktionszeit / Kontrastverhältnis 1000:1 / HDR / HDMI 2.0 / neigbar

Das braucht der Technikfan

Die Auswahl an Gaming-Monitoren wächst. Die Spielebildschirme sind schnell im Bildaufbau mit 120 bis 240 Hertz und starten bei einer Diagonalen von 24 Zoll (60 Zentimetern). Sie sind in der Regel mit den adaptiven Synchronisierungstechniken G-Sync für Nvidia- sowie Freesync für AMD-Grafikkarten ausgestattet. HDR-Gaming-Bildschirme für den ambitionierten Spieler beherrschen darüber hinaus Freesync 2. Dabei tauschen Monitortreiber und Spiel vorab die HDR-Daten aus, um zu verhindern, dass das Display nach dem spielinternen Tone-Mapping eine zusätzliche Anpassung an die darstellbaren Farben vornimmt und damit Spielverzögerungen auslöst. Der Monitor für den passionierten Spieler oder E-Sport-Fan ist dazu gewölbt, um möglichst immersives Spiel zu ermöglichen – wie zum Beispiel beim AOC Agon AG322QC4 für gut 500 Euro.

Bildschirm-Test: Die besten Gaming-Monitore mit 21:9-Widescreen-Display

Dazu findet der Technikbegeisterte neuerdings neben USB Typ-C zusätzlich noch eine Thunderbolt-3-Anbindung an seinem High- End-Monitor, um die Daten- und Videoübertragung auf theoretisch 40 GB pro Sekunde zu steigern. Der ultimative Monitor ist in der Wölbung dem Auge angepasst, besitzt eine Diagonale von 34 Zoll, bietet ein Quantum-Dot-Display mit erweitertem Farbraum sowie ein Seitenverhältnis von 21:9. Die Ausstattung geht ins Geld, wie der Samsung CJ791 für rund 900 Euro zeigt.

PC-WELT-Empfehlung: Philips 272B7QUPBEB

Philips 272B7QUPBEB
Vergrößern Philips 272B7QUPBEB
© Philips

Preis: rund 460 Euro
Ausstattung: 27 Zoll (68 Zentimeter) / IPS-Panel / QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) / 350 cd/qm / 16:9-Seitenverhältnis / 5 ms Reaktionszeit / Kontrastverhältnis 1000:1 / USB-Typ-C-Hub / HDMI 1,4, Displayport 1.2 / Pivot-Funktion

Über ein Jahr liegen zwischen der Ankündigung des ersten UHD-/4K-Gaming-Monitors und dem Erscheinen. Jetzt ist der Asus ROG Swift PG27UQ mit Nvidia G-Sync-Unterstützung aber endlich erhältlich. Klar, dass wir ihn gleich mal unter die Lupe nehmen und schauen, ob der Bildschirm hält, was er verspricht und wieviel die integrierte HDR-Technik im Gaming-Alltag bringt. All das und vieles mehr erfahren Sie in diesem Test-Video.

► Ausführlicher Testbericht zum Asus ROG Swift PG27UQ: www.pcwelt.de/a/test-asus-rog-swift-pg27uq-erster-uhd-gaming-monitor-mit-144-hertz,3451635

► Asus ROG Swift PG27UQ im PC-WELT-Preisvergleich: bit.ly/2uvLlmn

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