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Hardware-Trends 2017: Notebooks & Tablets

14.12.2016 | 10:40 Uhr |

Das Angebot bei Notebooks und Tablets wird immer vielfältiger: Statt einem Allrounder, der für ein bisschen für alles geeignet ist, geht der Trend zu Mobilgeräten, die für einen bestimmten Einsatzzweck optimiert sind: Besonders dünne Laptops für unterwegs, extrem leistungsstarke Notebooks für Spiele, 2in1-Geräte mit Anstecktastatur für Beruf und privates Vergnügen.

Darauf kommt es an: Die günstigsten Mobilgeräte sind 2-in 1-Geräte für 200 bis 300 Euro. Sie eignen sich für Schüler und Studenten oder wenn Sie neben einem leistungsfähigen Schreibtisch-Rechner für zu Hause hin und wieder ein Zweitgerät für unterwegs benötigen. Wie beispielsweise das Trekstor Surftab Duo W3 haben sie ein Touchdisplay, eine Anstecktastatur und sind selbst in dieser Preisklasse mit Full-HD-Display zu haben. Die Rechenleistung mit Intel Atom-CPU, 2 GB RAM und 32 oder 64 GB Flash-Speicher genügen für einfache Office-Arbeiten und zum Surfen. Darf es etwas mehr Rechenleistung und Speicherplatz, aber weniger Mobilität sein, bieten sich Laptops für rund 400 Euro mit Pentium- oder etwas schnellerer Core-i3-CPU sowie einer Festplatte mit 500 GB oder 1 TB an – wie etwa aus der Serie Acer Aspire ES15.

Bei der Auswahl der Konfiguration sollten Sie sich nicht zu sehr am Prozessor orientieren – für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist eher die Entscheidung für SSD oder HDD und deren Größe oder die Displayauflösung wichtiger. Bei der CPU ist ein Core i5 am sinnvollsten, dem Core i3 fehlt der Turbo Boost, ein Core i7 mit höherer Taktrate lohnt sich nur, wenn Sie häufig Multimedia-Anwendungen nutzen. Die Tempounterscheide zwischen den Core-Generationen liegen jeweils bei rund 10 Prozent und sind damit in der Praxis zu vernachlässigen: Statt für rund 80 Euro mehr eine CPU aus der siebten (Kaby Lake) statt der sechsten Generation (Skylake) zu nehmen, investieren Sie diesen Aufpreis lieber in mehr Arbeitsspeicher oder eine größere SSD.

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Die beste Allround-Konfiguration finden Sie zwischen 600 und 700 Euro: Ein Notebook mit Core i5, 256 GB großer SSD, 8 GB RAM und Full-HD-Display ist den meisten aktuellen Anwendungen gewachsen und bietet zukunftssicheres Tempo für Standardaufgaben. Entscheiden Sie sich dabei nicht für eine Konfiguration mit zusätzlicher GPU, denn die Mittelklasse-Grafikkarten in dieser Preisklasse sind für aktuelle Spiele ohnehin zu langsam, sondern setzen Sie lieber auf eine Kombination aus SSD und einer großen Festplatte – damit erhalten Sie höheres Praxistempo und viel Speicherplatz. Wollen Sie jedoch lieber mehr 3D-Leistung, achten Sie bei den technischen Angaben zur GPU auf die Art des lokalen Speichers und die Speicheranbindung – diese gehen nicht immer aus der GPU-Bezeichnung hervor: GDDR ist schneller als DDR-Speicher, 128-Bit-Anbindung besser als 64 Bit.

Sehr günstige Tablets, die Sie für rund 100 Euro mit 7- oder 8-Zoll-Display und für rund 150 Euro mit 10-Zoll-Display bekommen, genügen für Online-Videos und Websurfen. Angenehmer fürs Auge sind Tablets mit Full-HD- oder Retina-Display Full-HD ab rund 250 Euro, etwa das Samsung Tab A oder das Lenovo Yoga Tab3 Plus . Mehr Leistung, etwa um Videos, Fotos oder Musik zu bearbeiten oder für effektstarke Spiele beziehungsweise mehr Speicherplatz, gibt es ab rund 400 Euro, zum Beispiel Huawei Mediapad M2 oder Apple iPad Air 2 . Wer auch unterwegs Surfen oder Onlinevideos schauen will, gönnt sich eine LTE-Variante, die rund 80 Euro mehr kostet als das WLAN-Modell.

PC-WELT-Empfehlung Notebook: Microsoft Surface Book

Microsoft Surface Book
Vergrößern Microsoft Surface Book
© Microsoft

Preis: ab rund 1500 Euro im PC-WELT Preisvergleich
Ausstattung: Prozessor: Core i5-6300U /
Speicher: 128 GB SSD / Bildschirm: 13,5 Zoll mit 3000 x 2000 Pixel / RAM: 8 GB /
Gewicht: 1580 Gramm, WLAN: 11ac

Das braucht der Technik-Fan

Haben Sie ganz spezielle Anforderungen an Ihr Notebook, finden Sie passende Angebote ab 900 bis 1000 Euro. Für die Arbeit unterwegs gibt es in dieser Preisklasse ultra-mobile Laptops mit 13-Zoll-Display und einer großen SSD, die deutlich unter 2 Kilogramm wiegen. Die Referenz ist das Microsoft Surface Book als fast perfekte Kombination zwischen leistungsfähigem Laptop und hochauflösendem Tablet. Spielfreunde dürfen sich auf Gaming-Laptops mit Geforce GTX 950M oder GTX 960M mit einer Quadcore- CPU aus Intels HQ-Familie freuen. Mit steigenden Preisen bekommen Sie bei den Ultrabooks immer schmalere und schickere Gehäuse und Displays mit einer höheren Auflösung als Full- HD. Das bringt nicht nur Statusvorteile, sondern lohnt sich vor allem, wenn Sie unterwegs viel mit langen Texten oder großen Tabellen arbeiten. Gaming-Laptops ab rund 1800 Euro mit einer GTX 1060 oder GTX 1070 liefern Spieleleistung auf dem Niveau eines Spiele-PCs und stellen auch aktuelle Games flüssig dar.

Siehe auch: Das beste Tablet mit XXL-Display im Test

Tablets ab 700 Euro sind schlank und leicht. Sie bieten wie das Apple iPad Pro 9.7 oder das Samsung Tab Pro S hohe Rechenleistung und sind mit Extras wie Ansteck-Tastatur und Eingabestift vor allem für den beruflichen Einsatz gedacht. Noch größer und leistungsfähiger wird es ab rund 1000 Euro – so viel kostet das Microsoft Surface 4 Pro oder das iPad Pro 12.9 mit zusätzlicher Tastatur.

PC-WELT-Empfehlung Tablet: Samsung Galaxy Tab S2

Samsung Galaxy Tab S2
Vergrößern Samsung Galaxy Tab S2
© Samsung

Preis: ab rund 400 Euro im PC-WELT Preisvergleich
Ausstattung: Prozessor: Samsung Exynos 5433 (1,9 GHz; 8 Kerne) /
Speicher: 32 GB / Bildschirm: 9,7 Zoll mit 2048 x 1536 Pixel /
RAM: 3 GB / Gewicht: 385 Gramm / WLAN: 11ac

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