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Hardware-Trends 2017: Moderne Digitalkameras

21.12.2016 | 13:12 Uhr |

Auch mit Smartphone kommt man um Systemkameras nicht herum, wenn man auf professionelle Bildqualität setzt.

Kompaktmodelle spielen im Kameramarkt keine Rolle mehr – sie wurden längst von Smartphone-Kameras abgelöst. Stattdessen beherrschen hochwertige Systemkameras, mit und ohne Spiegel, das Territorium. Und es gibt auch eine Neuentwicklung in der Fotografie, die in der letzten Zeit stark an Bedeutung zugenommen hat: die 360-Grad-Kamera.

Darauf kommt es an: Aktuelle Systemkameras arbeiten mit 16 Megapixeln oder mehr. Das reicht, um Fotos zu vergrößern und Bildausschnitte herauszustellen. Damit Ihre Bilder auch bei wenig Licht scharf werden, sollte die Kamera über einen Bildstabilisator verfügen. Dieser kann im Gehäuse sitzen (mechanisch) oder im Objektiv (optisch) arbeiten: Im Gehäuse ist er immer nutzbar, ein Objektiv mit Stabilisator müssen Sie extra kaufen.

Systemkameras bis 600 Euro zählen zu den Einsteigermodellen. Einen Sucher sucht man hier meist vergeblich, und auch auf den Blitz müssen Sie in der Regel verzichten. Zudem sind die Gehäuse überwiegend aus Kunststoff gefertigt. Systemkameras zwischen 600 und 1000 Euro haben dann bereits einen Sucher, einen Blitz und ein hochauflösendes Display integriert. Die Geräte arbeiten zudem etwas schneller als die „günstigeren“ Modelle, vor allem im Serienbildmodus.

Tipp: PC erkennt Digitalkamera nicht - das können Sie tun

360-Grad-Cams gibt es mit unterschiedlichen Auflösungen; Full-HD ist hier mittlerweile Standard. Zur Bildkontrolle verwenden Sie meist das Display Ihres Smartphones. Die Gehäuseform der 360-Grad-Cams ist dabei Geschmackssache: Einige Modelle sind kugelig oder würfelförmig und werden mittels Stativ oder Saugnapf angebracht. Andere erinnern an einen Schokoriegel, den Sie zum Filmen in der Hand halten müssen.

PC-WELT-Empfehlung: Systemkamera Olympus OM-D E-M1 Mark II

Olympus OM-D E-M1 Mark II
Vergrößern Olympus OM-D E-M1 Mark II
© Olympus

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Ausstattung:

  • 20-Megapixel-Sensor

  • 5-Achsen-Bildstabilisator für bis zu 6,5 EV-Schritte

  • Bildrate von 120 Bildern pro Sekunde

  • Dual-SD-Slot

  • HDMI-Ausgang

Das braucht der Technik-Fan

Bei den Systemkameras finden Sie in der High-End-Klasse ab 1000 Euro hochwertige Metallgehäuse, die schnellsten Autofokussysteme und die beste Kameraelektronik. Wer das Nonplusultra an Bildqualität möchte, wählt ein möglichst lichtstarkes Objektiv, also mit einer Anfangsblende von f2,8 und weniger.

Was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht, so finden sich bei einigen teureren Modellen Autofokus-Systeme, die je nach Motiv Phasendetektion oder Kontrastmessung einsetzen und mittels Spezialtechniken den Abstand zum Motiv berechnen. Diese Hybridlösung ist besonders effektiv. Auch nützlich: ein hoch auflösendes Klapp-Display und ein integrierter WLAN-Adapter für die Verbindung zwischen Kamera und Smartphone oder Tablet.

Siehe auch: Samsung Gear 360 im Praxistest

Eine Kameraklasse für sich sind Vollformatkameras, die mittlerweile auch den Consumer-Bereich erreicht haben. Ihr Bildsensor entspricht in puncto Größe dem Kleinbildformat, also etwa 24 x 36 Millimeter. Dementsprechend müssen Sie bei den Kameras die Brennweite nicht auf das Kleinbildformat umrechnen, da der Crop-Faktor entfällt. Auch bleibt der Bildwinkel bei Vollformat gleich. Für die Bildqualität bedeutet Vollformat mehr Platz pro Fotodiode auf dem Sensor, was wiederum das Risiko von Bildrauschen verringert – vor allem bei höherer Lichtempfindlichkeit.

Bei 360-Grad-Cams sollten Technik-Fans auf Ultra-HD-Auflösung mit mindestens 30 Bildern pro Sekunde achten. Auch eine hohe Lichtempfindlichkeit ist von Vorteil, wenn Sie bei wenig Licht filmen möchten.

Ansonsten gibt es in diesem Bereich viele Spezialprodukte: Die Panono Explorer etwa ist ein „Kameraball“, der mit 36 Fixfokus-Objektiven Fotos mit 108 Megapixeln aufnimmt. Video ist damit jedoch nicht möglich. Ausschließlich Bewegtbilder nehmen Sie dagegen mit der 360 Fly auf. Ihre Besonderheit ist das Eins-zu-Eins-Bildformat. Das Kickstarter-Projekt Giroptic 360 Cam wiederum setzt drei Fisheye-Objektive ein, besitzt Mikrofone für Surround-Sound und GPS. Für Fans von 3D-Inhalten ist die Human Eyes Vuze Camera eine interessante Wahl. Sie besitzt acht Objektive für Ultra-HD-Videos und -Fotos.

PC-WELT-Empfehlung 360-Grad-Kamera: Kodak Pixpro SP360 4K

Kodak Pixpro SP360 4K
Vergrößern Kodak Pixpro SP360 4K
© Kodak

Preis: ab 399 Euro im Preisvergleich
Ausstattung:

  • 2880 x 2880 Pixel Auflösung

  • 1-Zoll-Anzeige

  • ISO 100 bis 800

  • spitzwasser-, frost- und staubgeschützt

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