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Die besten Drucker 2017

18.01.2017 | 11:37 Uhr |

Die Kombidrucker für zu Hause brauchen dank geschrumpfter Gehäuse weniger Platz, bleiben aber smart fürs Drucken und Scannen via Mobilgerät. Gleichzeitig gibt es von den Herstellern spezielle Angebote, um die Tinten-Folgekosten zu senken. Sie profitieren, egal, ob Sie einen Drucker für die Familie oder das Büro suchen.

Die Kombidrucker für zu Hause brauchen dank geschrumpfter Gehäuse weniger Platz, bleiben aber smart fürs Drucken und Scannen via Mobilgerät. Gleichzeitig gibt es von den Herstellern spezielle Angebote, um die Tinten-Folgekosten zu senken. Sie profitieren, egal, ob Sie einen Drucker für die Familie oder das Büro suchen.

Darauf kommt es an: HP preist den Deskjet 3720 als „kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt“ an. Das Gerät für rund 80 Euro zeigt, wo es im Heimbereich bei Druckern und Multifunktionsgeräten hingeht: zu immer geringeren Gehäusemaßen. Das geht aber nicht ganz ohne Kompromisse. Beim Deskjet-Modell etwa entfällt die Glasscheibe als Auflage für Scanvorlagen. Ein Einzugsscanner ersetzt sie. Kompakte Bauweise streben auch die Hersteller Canon und Epson an. Dabei erfährt das hintere Papierfach eine Renaissance. Es löst im Einstiegsbereich die Papierkassette teils sogar komplett ab – etwa beim Canon Pixma TS5050 für 115 Euro oder dem Epson Expression Home XP-247 für rund 80 Euro. Da Sie die Zufuhr vor dem Gebrauch aufklappen und das Papier hochkant einlegen, geht die Kompaktheit im Betrieb in der Höhe etwas verloren. Dafür lassen sich über die hintere Zufuhr dicke Druckmedien bis 300 Gramm pro Quadratmeter leichter verarbeiten.

Im Test: Die besten Multifunktionsdrucker für unter 100 Euro

Verbrauch: Folgekosten sind beim Drucken stets ein Thema. Für Sie sollen sie möglichst niedrig sein, die Hersteller wiederum wollen verhindern, dass Sie zu günstigen Drittanbieterpatronen greifen. Im Falle von Tinte hat sich das Engagement der Hersteller erhöht: So hat HP mit Instant Ink ein Tintenprogramm aufgelegt, bei dem sich die Kosten im besten Fall um siebzig Prozent senken lassen sollen. Sie legen Ihren monatlichen Seitendurchsatz fest, zahlen einen festgelegten Betrag – und HP liefert die entsprechende Tintenmenge in Form von speziell gechippten Patronen ins Haus. Anfangs war die Tintenflatrate nur auf Modelle mit kleinen Patronen und damit hohen Austauschzyklen wie dem Envy 4520 beschränkt. Inzwischen können Sie mit nahezu allen Heim- und Homeoffice-Tintengeräten des Herstellers daran teilnehmen. Im Gegensatz dazu setzt Epson weiter auf Tintentanks, die Sie selbst nachfüllen. Das aktuelle Modell Ecotank ET-3600 kostet in der Anschaffung mit rund 450 Euro deutlich mehr als vergleichbare Geräte, bringt jedoch Tinte für bis zu 11.000 Seiten in Fläschchen mit – ein Vorrat, der den Druckbedarf von bis zu zwei Jahren abdecken soll. Bei Brother wiederum gibt es für ausgewählte Tintengeräte unter dem Stichwort „Inkbenefit“ Kartuschen mit besonders hoher Reichweite – etwa für das Brother DCP-J785DW für rund 220 Euro. Bei Laserdruckern und -Multifunktionsgeräten für Endverbraucher versuchen die Hersteller mit Cashback-Aktionen auf Tonersets die Kundenbindung zu stärken. Sie gelten jedoch nur für bestimmte Modelle und in begrenzten Zeiträumen. Checken Sie vor dem Kauf, ob das Wunschmodell mit XL-Kartuschen umgehen kann. Damit kommen Sie auf jeden Fall zu günstigeren Seitenpreisen als mit Standardtonern.

PC-WELT-Empfehlung: HP Pagewide 377dw

Samsung UE55KS8090T
Vergrößern Samsung UE55KS8090T
© HP

Preis: ab 310 Euro im PC-WELT Preisvergleich
Ausstattung:

  • 30 Seiten pro Minute Drucktempo

  • 2400 x 1200 dpi Druckauflösung

  • 1200 x 1200ppi Scanauflösung

  • Faxfunktion

  • Duplexdruck und Duplexscan

  • Farb-Touchscreen

  • Schnittstellen: USB, LAN, WLAN, Wi-Fi Direct, NFC

WLAN: Drucker sollen für mehrere Anwender im Netzwerk erreichbar sein. Dafür hat sich WLAN als Verfahren der Wahl durchgesetzt. Für Anhänger des Mobildrucks vom Smartphone und Tablet bieten sich Drucker mit Wi-Fi Direct an. Hier verbinden sich Mobilgerät und Drucker ohne Umweg über den Router. So lange die Verbindung aktiv ist, bleibt der allgemeine WLAN-Betrieb blockiert. Zum Drucken und Scannen verwenden Sie am besten die jeweilige, kostenlose Hersteller-App. Geräte mit Wi-Fi Direct finden Sie bei Tintenstrahltechnik in jeder Kategorie – vom Heimkombi HP Deskjet 3630 für rund 80 Euro über den A3-Allrounder Epson Premium XP-900 für rund 200 Euro bis zum Bürogerät Brother MFC-J5920DW für 599 Euro. Im Laserbereich ist die Funktechnik nicht ganz so selbstverständlich. Achten Sie auf ein „W“ in der Produktbezeichnung. Wi-Fi Direct unterstützen die Modelle mit NFC – etwa das Samsung Xpress C480W für 289 Euro.

Das braucht der Technik-Fan

Hohe Anforderungen an einen Drucker oder ein Multifunktionsgerät entstehen im Büroumfeld. Hier ist das Drucktempo ein wesentlicher Faktor und gleichzeitig ein Punkt, bei dem Tintenstrahltechnik lange hinter dem Laserverfahren lag. Seitenbreite Druckköpfe lösten zwar die Bremse, die Geräte waren jedoch bisher mit mehreren tausend Euro sehr teuer. Das hat HP nun mit der aktuellen Pagewide-Serie geändert. Sie deckt die Leistungsbereiche von 30 bis 50 Seiten pro Minute ab und startet bei rund 300 Euro mit dem Farbdrucker Pagewide 352dw , das Multifunktions-Pendant Pagewide 377dw kommt auf rund 400 Euro.

Preis-Leistungs-Tipp: Canon Pixma TS6050

Canon Pixma TS6050
Vergrößern Canon Pixma TS6050
© Canon Pixma

Preis: ab 110 Euro im PC-WELT Preisvergleich
Ausstattung:

  • 4800 x 1200 dpi Druckauflösung

  • 1200 x 2400 ppi Scanauflösung

  • Duplexdruck

  • Farb-Touchscreen

  • Schnittstellen: USB, WLAN, Wi-Fi Direct

  • zwei Papierfächer

  • alternative Gehäusefarben: Grau, Weiß

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