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Hardware-Probleme lösen

02.03.2011 | 09:26 Uhr

BIOS aktualisieren

Mit einem BIOS-Update lassen sich ebenfalls Systemkonflikte beseitigen. Vor allem bei neu eingebauten Prozessoren, Festplatten oder RAM-Riegeln kann sich die Stabilität nach einer BIOS-Aktualisierung immens verbessern. Allerdings sollten Sie dabei höchste Vorsicht walten lassen. Geht etwas schief, ist Ihr PC im schlimmsten Fall komplett unbrauchbar und Sie müssen den BIOS-Baustein oder sogar das Mainboard austauschen. Wie Sie bei Ihrem Mainboard ein BIOS-Update durchführen, ist im Computerhandbuch genau beschrieben. Achtung: Belassen Sie bei einer BIOS-Aktualisierung niemals Tuning-Einstellungen wie zum Beispiel ein übertakteter Prozessor. Das kann Ihr System während des Updates zerstören.

Sitzt die Hardware richtig?

Wenn die Hardware im Innern des Gehäuses nicht richtig befestigt ist, kann das einen Bluescreen auslösen. Überprüfen Sie dies, indem Sie den PC vom Strom trennen und alle Kabel ausziehen. Öffnen Sie das Gehäuse. Kontrollieren Sie jetzt, ob alle Hardware- Komponenten wie Grafik- und Soundkarte, RAM-Riegel, Festplatten, CD-Laufwerke etc. richtig fest sitzen und angeschlossen sind.

Hardware testen

Häufiger Auslöser für einen Bluescreen ist defekte Hardware. Testen Sie zuerst, ob der RAM-Speicher noch funktioniert. Wie Sie das machen, steht im vorigen Abschnitt "0x0000002E: DATA_BUS_ERROR".

Ist alles in Ordnung, nehmen Sie sich die Festplatte vor. Dies tun Sie am besten mit einem Diagnose-Tool Ihres Harddisk-Herstellers. Unter www.hdd-guide.de/hersteller finden Sie die passende Anwendung. Falls Sie nicht wissen, wer der Hersteller Ihrer Festplatte ist, werfen Sie einen Blick in den Geräte-Manager. Öffnen Sie dort den Punkt Laufwerke mit einem Klick auf das kleine Pluszeichen vor dem Eintrag. Auch Windows bietet wie bereits beschrieben eine Harddisk-Prüfung. Wie Sie diese genau durchführen, lesen Sie im Abschnitt "0x00000024: NTFS_FILE_SYSTEM".

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