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Hardware

07.05.2008 | 10:06 Uhr | Michael Schmelzle

Asus hat den Eee PC gemeinsam mit Intel entwickelt. Deshalb setzt der mobile Zwerg auf den Intel-Prozessor Celeron M mit 900 MHz auf, dem der 915GML-Chipsatz aus dem selben Hause zur Seite steht. Mehr als ausreichend für das Linux-Betriebssystem sind die 512 MB DDR2-SDRAM Arbeitsspeicher, was man von der 4 GB großen Flash-Speicher-Festplatte wiederum nicht behaupten kann. Sie stellt magere 3773 MB nutzbare Kapazität zur Verfügung.

In der Werkskonfiguration bleiben abzüglich Betriebssystem und installierter Software dann bloß circa 1350 MB. 1,4 GB nutzbare Kapazität - das ist die Achillesferse des Eee PCs. Heranwachsende und Berufsjugendliche wollen doch auch MP3s und Videos auf Ihrem PC abspielen. Zwar lässt sich per USB-Festplatte oder Speicherkarte die Kapazität erhöhen, und mit einem externen USB-DVD-Laufwerk können Sie dann auch DVD-Filme abspielen - so richtig mobil ist der Eee PC dann aber nicht mehr, ganz zu schweigen von den Mehrkosten.

Dafür ist der Massenspeicher robust - er besitzt keine beweglichen Bauteile. Der Eee-PC kann also schon mal grob behandelt werden und sogar auf den Boden plumpsen - ideal für Kinderhände . Ganz ohne bewegte Teile kommt der Eee PC aber dann doch nicht aus. Ein Lüfter muss von Zeit zu Zeit die Abwärme aus dem Gehäuse pusten, eine störende Geräuschkulisse produziert der Rotor dabei jedoch nicht .

Im Display-Deckel integriert der Hersteller eine brauchbare 0,3-Megapixel-Kamera und zwei Lautsprecher , die allerdings nur mäßiges Volumen erzeugen. Ein optisches Laufwerk fehlt. Verbindung ins World Wide Web nimmt der Eee PC entweder über das 802.11b/g-WLAN- Modul oder den 10/100-Mbit-Netzwerk-Anschluss auf. Zu den weiteren Schnittstellen gehören drei USB-2.0-Buchsen, Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, eine D-Sub-Buchse für externe Bildschirme sowie ein Schacht für MMC- und SD-Speicherkarten.

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