Trotz aller Vorteile lohnen sich Solid State Drives nicht immer. Brauchen Sie viel Speicherplatz, ist eine herkömmliche Harddisk die bessere Wahl. Diese gibt es mit Kapazitäten von zwei Terabytes für nur 140 Euro. Eine entsprechend große SSD würde um die 7050 Euro kosten. In den letzten ein bis zwei Jahren hat sich in Sachen Harddisks nicht viel geändert.

Neu sind hingegen die noch tieferen Preise und die höheren Speicherkapazitäten. Dazu kommen schnellere Umdrehungszahlen oder größere Zwischenspeicher, die beide für flinkere Zugriffsgeschwindigkeiten sorgen. Es lohnt sich deshalb, vor dem Kauf die Festplatten mehrerer Hersteller zu vergleichen, etwa auf unserer Preisvergleichseite .

Beispiel Brack.ch: Hier sind Harddisks für den 24-Stunden-Betrieb speziell gekennzeichnet
Vergrößern Beispiel Brack.ch: Hier sind Harddisks für den 24-Stunden-Betrieb speziell gekennzeichnet
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Besitzer eines Netzwerkspeichers (Network Attached Storage, kurz NAS) sollten beim Kauf besonders genau hinschauen. Fragen Sie den Händler, ob die Festplatten für den Dauerbetrieb geeignet sind. Vielleicht hat er in seinem Onlineshop sogar eine separate Rubrik für die etwas robusteren Harddisks. Solche widerstandsfähigen Festplatten kosten meist das Doppelte anderer Modelle. Diese Investition lohnt sich aber; das sagen auch professionelle Datenretter. Sie haben häufig Harddisks auf dem Tisch, die im Dauerbetrieb eingesetzt wurden, ohne dafür geeignet zu sein.

Tipp: Wollen Sie eine Festplatte nicht einbauen, sondern nur anschließen, hilft die Box links „Externe Festplatten: mobil und sicher“ weiter.

Fazit: Tempo vs. Kapazität
Ob sich ein Solid State Drive oder eine herkömmliche Harddisk für Sie lohnt, kommt vor allem auf Ihre Bedürfnisse an. Brauchen Sie einen schnellen, robusten Speicher, sind SSDs die erste Wahl. Steht hingegen eine große Speicherkapazität im Vordergrund, greifen Sie besser zu einer Harddisk, da SSDs mit viel Speicher noch sehr teuer sind.

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