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Gute Tone-Mapping-Resultate

23.09.2008 | 09:58 Uhr |

Gute Tone-Mapping-Resultate

Mit der lokalen Adaptionsmethode und etwas Übung lassen sich gute Tone-Mapping-Ergebnisse erzielen. Die Bilder sind vor allem weniger anfällig für Rauschen als die anderen Methoden von Photoshop und FDR Tools. Beiden Programmen, Photomatix Pro etwas häufiger, muss man gelegentliche Bildfehler der Ergebnisse ankreiden. Photomatix zeigt mitunter an völlig unverdächtigen Bildstellen ein störendes Ausbrennen von Details. Ähnliches produziert bisweilen auch FDR Tools. Solche Fehler lassen sich jedoch i.d.R. mit dem Photoshop-Kopierstempel ausmerzen. Für Photoshop bieten beide Anbieter auch ein Tone-Mapping-Zusatzmodul an, wobei die lokale Adaptionsmethode im Zusatzmodul enthalten ist.

Fake HDRI und DRI
Schaut man sich die diversen Internet-Bildgalerien zu HDR genauer an, zeigt sich schnell, dass viele der HDR-Bilder gar nicht aus Belichtungsreihen entstanden sind, sondern aus Einzelbildern. Dabei werden zum Teil auch verschiedene Belichtungskonvertierungen einer Raw-Aufnahme herangezogen. Dies ist jedoch kein echtes HDR und wird deshalb auch gerne mit Fake HDR bezeichnet. Oft wollen Anwender eben auch bewegte Motive – und das ist schon eine Porträtaufnahme – dem HDR-Prozedere unterziehen oder sind schlicht an der Erzielung von aufregenden Effekten mittels Tone Mapping interessiert. FDR Tools und Photomatix Pro zeigen sich solchen Anwendern gegenüber offen. Photomatix öffnet simple 8-Bit-Einzelbilder als HDRIs und besitzt einen gleichberechtigten DRI-Modus, der sich für verschieden helligkeitsregulierte Raw-Konvertierungen oder zwei bis drei Bilder umfassende Bracketing-Serien anbietet. Bei nur wenigen Aufnahmen sind die Grenzen von DRI (Dynamic Range Increase) zu HDRI auch fließend, und oft wird ein realistischeres Bildergebnis mit DRI leichter erreicht.

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