26736

Günstige Preise, spiegelnde Displays und fehlende DVDs

06.12.2007 | 10:00 Uhr |

TOP: Fallende Preise Anfang 2006 kostete ein 15,4-Zoll-Notebook mit Celeron-Prozessor, Chipsatz mit integrierter Grafiklogik, 60-GB-Festplatte und 512 MB RAM rund 800 Euro. Zu diesem Preis bekommen Sie heute einen Laptop mit Doppelkernprozessor, Einsteigergrafikkarte, 160 GB Festplatte und 2 GB Arbeitsspeicher. Die untere Preisgrenze für aktuelle Notebooks nähert sich 500 Euro. Kein Wunder, dass immer mehr PC-Nutzer auf ein Notebook umsteigen. Das Beste: Der Preistrend nach unten wird auch 2008 anhalten.

FLOP: Glare-Displays Wer sich im Elektronik-Supermarkt Notebooks anschaut, sieht dort nur noch Laptops mit spiegelnden Displays. Die Technik heißt je nach Hersteller Glare-Display, Bright View, True Brite oder X-Black: Alle haben gemeinsam, dass die Displays auf den ersten Blick sehr hell wirken, Farben brillant erscheinen. Doch zuhause sieht man dann meist nur sich selbst oder die Zimmerbeleuchtung im Notebook-Monitor. Außerdem glänzt jedes Staubkorn und jeder Fingerabdruck auf dem Display. Wer ein ergonomisches, entspiegeltes Display will, muss meist zu einem Business-Notebook greifen. Mehr Sein als Schein wäre schön.

FLOP: Keine Recovery-Medien Am Flughafen selbst am Automaten einchecken, Bankgeschäfte nicht mehr am Schalter, sondern online erledigen – Self-Service ist mittlerweile Alltag. Auch bei immer mehr Notebooks darf man sich seinen Satz an Recovery-Discs selbst brennen. Denn viele Hersteller legen ihren Notebooks keine Recovery-Medien, geschweige denn vollwertige Windows-DVDs bei – das nervt. Wer das Selbstbrennen vergisst und an der Rettungs-Partition herumgeschraubt hat, schaut beim nächsten Windows-Startfehler dumm aus der Wäsche. Service für den Anwender sieht anders aus.

PC-WELT Marktplatz

26736