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Grundlagen

25.02.2002 | 10:52 Uhr |

Je größer das Bildformat ist und je mehr Details die Bilddaten enthalten, desto größer ist nicht nur der Speicherbedarf der Videodatei auf der Festplatte, sondern auch die benötigte Rechnerleistung, um die Videosequenz flüssig darzustellen. Dazu kommt die Audiosequenz, die die Player-Software synchron zu den Bildern ausgeben soll.

Um den enormen Speicherbedarf und den Rechenaufwand zu verringern, wurden Verfahren entwickelt, um Videodaten mit möglichst geringem Qualitätsverlust zu komprimieren. Die komprimierten Dateien muss der Player während der Wiedergabe dekomprimieren. Diese beiden Vorgänge übernimmt ein Codec - der Name setzt sich aus den Wörtern Compress und Decompress zusammen.

Um auf älteren PCs mit weniger als 400 Megahertz Prozessorleistung eine ruckelfreie Wiedergabe von Videos zu ermöglichen, bedarf es in der Regel zusätzlicher Hardware: Erst eine MPEG-2-Decoder-Karte mit einem speziellen Chip zur Decodierung erlaubt auf solchen PCs die saubere Darstellung hochwertiger MPEG-Videos.

Ältere Software-Codecs, etwa der von Cinepack, der immer noch mit Windows ausgeliefert wird, ermöglicht zwar auch auf schwächeren Rechnern die flüssige Wiedergabe, allerdings meist auf Kosten der Bildqualität und der Größe des Ausgabefensters.

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