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Kaufen Sie lieber ein iPhone und kein Android – 5 Gründe

21.07.2022 | 12:13 Uhr | Steffen Zellfelder

Android-Handys haben zwar einen größeren Marktanteil, das iPhone hat im Alltag aber die Nase vorn. Das findet zumindest unser Autor. Diese fünf Gründe sprechen für das iPhone.

Im Jahr 2007 hat Apple das erste iPhone vorgestellt – und damit mehr oder weniger das Smartphone-Zeitalter eingeläutet. Weltweit wurden seitdem mehr als 1,3 Milliarden der Geräte verkauft. Kein Wunder, denn Apple hat seine Vorreiterrolle nie aufgegeben. Neue Modelle überzeugen auch heute noch mit durchdachten und innovativen Funktionen auf dem neuesten Stand der Technik. Wenn Sie sich den Kauf eines iPhones überlegen, dann gibt es dafür (mindestens) fünf gute Gründe.

1: Einfache und zuverlässige Bedienung für Jung und Alt

Ein wichtiger Punkt: iPhone-Nutzer können sich auf eine durchdachte und vor allem einheitliche Bedienung verlassen. Während die Handhabung von Android-Geräten von Hersteller zu Hersteller variiert, erwartet Apple-Nutzer auch beim neusten iPhone eine vertraute Umgebung.

Dazu kommt die hervorragende Eignung der Geräte für Jung und Alt. Denn Apple gibt sich größte Mühe, die Bedienung seiner Smartphones simpel zu gestalten und intuitiv zu strukturieren. Seit iOS 14 lässt sich beispielsweise der Homescreen deutlich flexibler gestalten. Anzeige, Aufteilung und gelistete Apps können damit für ältere, aber auch für junge Nutzer übersichtlich und altersgerecht angelegt werden. Zwar zeigt sich Android im Vergleich mit iOS etwas funktionsfreudiger, dafür arbeiten Apps und Dienste weniger zuverlässig. Das iPhone hat auch deswegen die Nase vorn, weil es gar nicht so einfach ist, das Gerät falsch zu bedienen.

2: Große Auswahl und lange Lebenszeit

Einmal im Jahr stellt Apple ein neues iPhone vor. Vom iPhone SE bis zum iPhone12 sind aktuell acht verschiedene Modelle im Handel zu haben. Mit unterschiedlicher Größe und Ausstattung gehen damit natürlich auch große Preisunterschiede einher, die Kunden mit diverser Kaufkraft ansprechen. Neben dieser großen Auswahl spricht auch eine lange Lebensdauer für die Geräte von Apple. Denn iPhones werden nicht so schnell obsolet wie andere Smartphones. Das liegt nicht nur am guten Support und den starken Garantieleistungen. Auch die saubere Verarbeitung und die hohe Rechenleistung verhelfen den Geräten zu langem Leben. So arbeiten selbst iPhones, die bereits ein paar Jahren auf dem Buckel haben, in aller Regel noch zuverlässig und schnell. Das macht es auch leicht, die Geräte gebraucht zu kaufen oder wieder zu verkaufen.

Wenn Sie sich bei der großen Auswahl von iPhones noch nicht sicher sind, welches Modell für Sie das Richtige ist, dann hilft Ihnen unser Kaufratgeber .

3: Software, Updates und Apps

Seien wir mal ehrlich: In Sachen Software macht Apple so schnell niemand etwas vor. Stabile Betriebssysteme, zuverlässige Updates und eine geräteübergreifende Bedienungsstruktur sprechen für sich. Gleichzeitig müssen sich iPhone-Nutzer nicht mit nerviger Bloatware herumschlagen, die Android-Nutzern von vielen Herstellern aufgezwungen wird. Bloatware (auch Fatware oder Blähware) bezeichnet meist nutzlose Software, die Hersteller ungefragt auf werksneue Geräte installieren. Oft können Nutzer solche Software gar nicht mehr selbst entfernen. Dabei gehen Speicherplatz und mitunter auch Leistung verloren, obwohl man die aufgezwungenen Apps vielleicht nie nutzt.

Auch wer unter den Ersten sein möchte, die brandneue Apps ausprobieren dürfen, ist beim iPhone besser aufgehoben. Viele markante Titel erscheinen nämlich zuerst im App Store und kommen teils mit großer Verspätung bei Google Play an. Auch die Schnittstelle zwischen iPhone und Mac funktioniert besser, als zwischen Android und Windows oder Android und Mac. Das Senden und Empfangen von Anrufen oder Nachrichten des iPhones ist am Mac beispielsweise ein Kinderspiel.

4: Werterhalt: iPhones leben länger

Im Vergleich mit Konkurrenzprodukten zeichnen sich iPhones mit einer längeren Lebensdauer aus. Gute Verarbeitung, eine stabile und langfristig hohe Performance sowie starker Kundensupport sind dafür verantwortlich. Das spiegelt sich dann auch im Werterhalt wider: Im Vergleich mit Android-Geräten verlieren iPhones über die Jahre deutlich weniger an Wert.

Dabei handelt es sich gemäß einer Studie des US-Verkaufsdienstleister BankMyCell auch nicht gerade um Peanuts. Das Unternehmen hatte für das Jahr 2020 untersucht, wie hoch der Wertverlust verschiedener Smartphones innerhalb eines Jahres ausfällt. Das deutliche Ergebnis: Android-Geräte im High-End-Bereich büßten im Schnitt über 33 Prozent ihres Wertes ein, iPhones konnten sich mit einem Verlust von knapp 17 Prozent doppelt so gut behaupten.

5: Hohe Kompatibilität im Ökosystem von Apple

Zugegeben: Grundsätzlich bieten Android-Smartphones flexiblere Möglichkeiten. Davon haben Nutzer natürlich wenig, wenn die exklusiven Funktionen dann nicht richtig funktionieren. Wer sich einmal mit der Dateifreigabe zwischen Android und Windows herumgeschlagen hat, kann davon ein Lied singen. Ganz anders ist das bei Apple: Im firmeneigenen Ökosystem passen die Geräte zusammen wie Puzzlestücke und können auch von Laien problemlos integriert und genutzt werden.

Hardware, Software und Dienste spielen im Apple-Ökosystem nämlich harmonisch zusammen. Von der Apple Watch über das iPhone bis hin zum Mac. Wer da einmal eintaucht, der bleibt – denn es bleiben kaum Wünsche offen: App Store, Apple Music und die iCloud liefern alles, was man benötigt.

Dazu kommt die Familienfreigabe, mit der Apple ein genialer Schachzug gelungen ist. Bis zu fünf Familienmitglieder erhalten dabei gemeinsamen Zugriff auf Services wie Apple TV+, iTunes, Apple Music oder Apple Books. Sogar App-Store-Käufe lassen sich gemeinsam nutzen. Das ist nicht nur komfortabel und einfach, es auch richtig günstig: Die gemeinsame Nutzung kann Kosten für Familien auf einen Bruchteil reduzieren.

Der Ausstieg aus dem Ökosystem kann sich dann aber schwierig gestaltet: Zwar lassen sich Dienste wie Apple Music auch auf Android-Geräten nutzen – nicht aber die Familienfreigabe. Das "Wall Street Journal" spricht in diesem Zusammenhang vom „ Walled Garden “. Also von einer schönen Landschaft mit harten Grenzen.

Der Fairness halber: Was gegen das iPhone spricht

Alles hat seine zwei Seiten – und so gibt es natürlich auch ein paar Tatsachen, die gegen das iPhone sprechen. Es ist zunächst einmal deutlich teurer als ein vergleichbares Konkurrenzprodukt. Das liegt sicher auch am Prestige: Denn mit einem Apple-Produkt kaufen Kunden immer auch ein Stück Lifestyle. Der höhere Preis relativiert sich aber etwas, weil gebrauchte Geräte gut weiterverkauft werden können.

iPhones sind auch weniger flexibel als andere Smartphones. Ein Wechsel des Betriebssystems ist nicht möglich und viele Funktionen verlangen nach einer eigenen App – die dann oft Geld kostet. Während sich PDFs oder etwa Word-Dokumente auf einem Android-Gerät beispielsweise schnell und kostenlos öffnen lassen, stehen iPhone-Nutzer hier schon vor den ersten Schwierigkeiten. (Diese Schwierigkeiten sind eher einer imaginären Natur: Auch auf dem iPhone lassen sich die PDFs und Word-Dokumente schnell und kostenlos öffnen. Für die PDFs ist Apples eigene App "Bücher" zuständig, sie lassen sich aber auch in "Dateien" speichern und dort ansehen. Word-Dokumente öffnen sich auf dem iPhone selbst ohne installierte Word-App, dafür ist die Funktion "Quicklook" verantwortlich. Wer die Word-Dokumente auf dem iPhone bearbeiten will, sollte die kostenlose App von Apple "Pages" ausprobieren. – Anm. der Red.) Auch der Speicherplatz kann, anders als bei vielen Android-Geräten, nicht einfach per SD-Karte erweitert werden.

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