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Gratis-WLAN und Hotspots – überall in Deutschland kostenlos surfen

23.11.2017 | 08:08 Uhr |

Endlich ist die Nutzung öffentlicher WLANs gesetzlich geregelt. Sie können nun ohne rechtliches Risiko einen Hotspot nutzen und selbst bereitstellen. Wir zeigen, wie Sie dabei vorgehen sollten.

Die Freiheit für das WLAN ist da! Ende Juni verabschiedete der Bundestag das dritte Gesetz zur Änderung des Telemediengesetzes, gegen das der Bundesrat im September keinen Einspruch erhob. Damit ist per Gesetz ausgeschlossen, dass Anbieter eines öffentlichen WLANs verantwortlich gemacht werden können, wenn jemand dieses Funknetz nutzt, um urheberrechtlich geschützte Inhalte herunterzuladen und zu verbreiten. Sie müssen nicht für Schadenersatz oder Unterlassung zahlen und auch nicht für Kosten, die dem Urheber beim Durchsetzen seiner Rechte entstehen. Außerdem sind die WLAN-Betreiber nicht verpflichtet, den öffentlichen Hotspot mit einem Passwort zu schützen. Nach dem Ende der Störerhaftung stehen die Chancen sehr gut, dass es immer mehr öffentliche WLANs geben wird: Das hilft Ihnen, mobiles Datenvolumen beim Surfen mittels Smartphone und Tablet zu sparen, wenn Sie unterwegs sind. Des Weiteren ist es auf Reisen häufig die einzige Möglichkeit, unterwegs mit dem Notebook online zu gehen.

Das Risiko, ein öffentliches WLAN zu benutzen, sinkt durch die gesetzliche Regelung natürlich nicht: Wenn Sie Ihr Mobilgerät nicht schützen, können Mitsurfer den Funkverkehr mitschneiden und auf Ihre Dateien und Passwörter zugreifen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie das verhindern und sicher am Hotspot surfen. Darüber hinaus bekommen Sie Tipps, wenn Sie selbst Ihr WLAN für andere Surfer öffnen möchten.

„Öffentliche WLANs sind unsicher: Nur mit weiteren Schutzmaßnahmen surfen Sie dort ohne Risiko.“

Unter www.hotspot.de finden Sie einen in Ihrer Nähe.
Vergrößern Unter www.hotspot.de finden Sie einen in Ihrer Nähe.

So finden Sie ein öffentliches WLAN

Es gibt sehr viele öffentliche WLANs – sie alle zu finden, ist aber nicht so einfach: Denn die Apps und Suchprogramme der Hotspot-Anbieter führen nur die eigenen WLANs auf. Tools, die herstellerunabhängig sämtliche Hotspots anzeigen, sind auf die Mitarbeit der Community angewiesen, die die Standorte von freien WLANs in die Datenbanken eintragen. Deshalb ist es sinnvoll, mehrere Programme zur Suche nach öffentlichen WLANs zu verwenden. Sind Sie unterwegs, finden Sie mit einer App für das Smartphone Hotspots in Ihrer Nähe: Dazu können Sie beispielsweise die App von Facebook verwenden. In deren Menü, das Sie unter Android über die drei Linien rechts oben erreichen, tippen Sie im Abschnitt „Apps“ auf „Alle anzeigen“ und im Anschluss daran auf „WLAN finden“. Von der Telekom und Vodafone gibt es Android-sowie iOS-Apps für die eigenen Hotspots, den Telekom Online Manager beziehungsweise den Vodafone Hotspotfinder.

Lesetipp Vier geniale Hotspot-Finder

Möchten Sie sich vorher über die verfügbaren WLANs am Zielort informieren, nutzen Sie die Hotspot-Suche über die Webseiten der Anbieter: Telekom-Hotspots , oder freie WLANs von Vodafone. Bei der Telekom-Seite sollten Sie in der rechten Spalte bei der Standortsuche auch die Option „WLAN TO GO Hotspots“ aktivieren: Dann bekommen Sie auch die öffentlichen WLANs angezeigt, die Privatleute über ihren Telekom-Router zur Verfügung stellen. Außerdem sehen Sie Hotspots in Restaurants, Hotels oder Flughäfen, welche mit den Zugangspunkten der Telekom arbeiten. Das Gratis-WLAN von Unitymedia finden Sie unter https://services.unitymedia.de/wifi .

Darüber hinaus bieten viele Städte an bestimmten Orten ein öffentliches und kostenloses WLAN an. Für München beispielsweise finden Sie die entsprechenden Infos unter http://www.muenchen.de/leben/wlan-hotspot.html . Wenn Sie nicht kommerzielle Zugangspunkte für öffentliche Funknetze suchen, werden Sie unter https://freifunk.net/ fündig.

Telekom-Hotspot: Die App Online Manager zeigt, wie lange Sie gratis im öffentlichen WLAN surfen dürfen.
Vergrößern Telekom-Hotspot: Die App Online Manager zeigt, wie lange Sie gratis im öffentlichen WLAN surfen dürfen.

Das kostet das Surfen im öffentlichen WLAN

Viele öffentliche WLANS können Sie kostenlos nutzen – vor allem solche an öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden, aber auch in Restaurants oder Bus und Bahn. Es gibt allerdings Einschränkungen: So kann der WLAN-Betreiber über Filter bestimmte Internetseiten oder -dienste sperren oder er richtet eine Zeit-oder Volumengrenze für das Surfen ein. Bei den meisten Hotspots der Telekom können Sie zwischen 30 Minuten und einer Stunde kostenfrei surfen, bei Vodafone-Hotspots mindestens 30 Minuten pro Tag. In McDonalds-Restaurants ist es möglich, eine bis drei Stunden zu surfen. Die Bahn drosselt ihr kostenloses WLAN in der zweiten Klasse nach einem Datenverbrauch von 200 MB, auch bei Flixbus gibt es Zugriffsbeschränkungen und ein tägliches Datenlimit. Kostenlos dürfen Sie öffentliche WLANs von bestimmten Anbietern nutzen, wenn Sie dafür Ihr eigenes WLAN für andere freigeben – wie dies geht, erfahren Sie unter „Eigenes WLAN als Hotspot einrichten“.

Länger oder unbegrenzt surfen können Sie mit speziellen Hotspot-Tarifen: Die Preise bei der Telekom (WLAN-Name: „Telekom“) und Vodafone (WLAN-Name: „Vodafone Hotspot“) liegen dabei zwischen rund 5 und 30 Euro (Tages-beziehungsweise Monats-Flatrate). Kostengünstigere Tarife gibt es für Mobilfunk-sowie Festnetzkunden des jeweiligen Anbieters, in einigen Tarifen ist die Nutzung der Hotspots auch inklusive, wie zum Beispiel bei der Telekom bei allen Magenta-Mobil-Tarifen, die seit April 2016 abgeschlossen wurden. Einen Überblick über aktuelle Hotspot-Tarife finden Sie in der Tabelle am Ende des Artikels.

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So surfen Sie über ein öffentliches WLAN

Verbinden Sie sich per Notebook oder Smartphone mit der SSID des WLANs. Anschließend werden Sie auf eine Anmeldeseite weitergeleitet. Falls das nicht passiert, geben Sie im Browser einfach die Adresse einer beliebigen Webseite ein. Bei einem kostenfreien WLAN müssen Sie auf der Startseite zumeist Nutzungsbedingungen akzeptieren und können lossurfen. Einige Hotspots fordern auch die Anmeldung mit Namen und/oder E-Mail-Adresse. Bei kommerziellen WLANs geben Sie auf der Anmeldeseite die Zugangsdaten ein, die Sie beim Kauf eines Hotspot-Tarifs erhalten haben. Bei einem Telekom-WLAN können Sie sich auch mit Ihren Zugangsdaten anmelden, etwa wenn Sie die-se für das Kundencenter benutzen oder in der App Online Manager die SIM-Karte für die Authentifizierung verwenden. Wenn die Nutzung eines Hotspots in Ihrem Telekom-Mobilfunktarif enthalten ist, müssen Sie vor der ersten Anmeldung eine SMS mit dem Text OPEN an die Nummer 9526 senden, um den Hotspot-Dienst zu aktivieren.

So geht’s mit Windows 10: Öffentliches WLAN sicher nutzen

Nahezu alle öffentlichen WLANs sind unsicher, weil nicht verschlüsselt. Das bedeutet, dass die Datenübertragung abgefangen und abgehört werden kann und dass jeder Rechner im öffentlichen WLAN Angriffen ausgesetzt ist. Um sich zu schützen, wenn Sie sich mit einem Hot-spot verbinden, ist es deshalb unerlässlich, alle grundlegenden Regeln für sicheres Surfen zu beachten: Spielen Sie vorher alle Sicherheits-Updates für Betriebssystem und Programme auf und benutzen Sie einen zuverlässigen Viren-und Malwareschutz. Verzichten Sie überdies auf Onlinedienste, die eine Passworteingabe verlangen – und wenn Sie wie etwa beim E-Mail-Konto oder beim Internet-Banking darauf nicht verzichten können, achten Sie bitte darauf, dass die Webseite eine verschlüsselte https-Verbindung anbietet.

Achten Sie darauf, dass Windows das Profil für öffentliche Netzwerke nutzt.
Vergrößern Achten Sie darauf, dass Windows das Profil für öffentliche Netzwerke nutzt.

Achten Sie bei einem Windows-Rechner des Weiteren darauf, dass bei der Verbindung zum öffentlichen Netzwerk dieses Netzwerkprofil aktiv ist. Um dies zu kontrollieren, führen Sie einen Rechtsklick auf das WLAN-Symbol rechts unten in der Taskleiste aus und klicken nun auf „Netzwerk-und Freigabecenter öffnen“: Unter der Anzeige des aktiven Netzwerkes sollte „Öffentliches Netzwerk“ stehen. Ist das nicht der Fall, dann gehen Sie in die Einstellungen von Windows 10 zu „Netzwerk und Internet, WLAN“ und klicken Sie hier auf die aktive WLAN-Verbindung: Dort muss der Schalter bei „Dieser PC soll gefunden werden“ auf „Aus“ stehen.

Schalten Sie außerdem die WLAN-Funktion des Notebooks oder Smartphones erst ein, wenn Sie sich mit dem Hotspot verbinden möchten, und schalten Sie sie wieder ab, wenn Sie nicht mehr online sind: Auf diese Weise bleiben Sie nicht länger im öffentlichen WLAN als notwendig und reduzieren die Zeit, die potenziellen Angreifern zur Verfügung steht. Zudem verhindern Sie so, dass sich der PC ohne Ihr Wissen mit einem öffentlichen WLAN verbindet: Bei vielen Anbietern ist die SSID der unterschiedlichen Hotspots identisch, der Rechner sieht dann ein bekanntes WLAN, auch wenn es sich um ein anderes Funknetz handelt. Wer den Schutz noch verbessern will, nutzt einen sicheren Browser wie Tor fürs Surfen im öffentlichen WLAN oder eine virtuelle Maschine mit einem angepassten Browser fürs sichere Surfen.

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VPN: Nur so surfen Sie wirklich sicher am Hotspot

Ein Virtual Private Network (VPN) bietet die sicherste Methode fürs Surfen im öffentlichen WLAN – ist allerdings auch am kompliziertesten einzurichten. Nur so ist jedoch tatsächlich der gesamte Datenverkehr Ihres Rechners im WLAN verschlüsselt und auch für einen Angreifer unbrauchbar. Darüber hinaus bekommt ein Lauscher dann nicht einmal mit, mit welchen Webseiten Sie sich verbinden.

Mit einer kostenlosen VPN-Erweiterung verschlüsseln Sie den Datenverkehr.
Vergrößern Mit einer kostenlosen VPN-Erweiterung verschlüsseln Sie den Datenverkehr.

Auch ein VPN können Sie in unterschiedlichen Sicherheitsstufen einrichten und sich dabei an den jeweiligen Anwendungen orientieren, die Sie in einem öffentlichen WLAN nutzen wollen: Erledigen Sie alle Aufgaben über den Webbrowser, genügt ein VPN-Add-on für Edge, Firefox oder Chrome. Wollen Sie auch Onlinedienste nutzen, die nicht per Browser erreichbar sind wie E-Mail, FTP oder Messaging-Dienste, installieren Sie den VPN-Client eines VPN-Dienstes. In beiden Fällen läuft der verschlüsselte Internetverkehr dann über die Server des VPN-Dienstleisters – Sie müssen diesem also vertrauen. Wenn Sie das nicht tun, haben Sie auch die Möglichkeit, ein VPN einzurichten, das bis zu Ihrem Heimnetz reicht – vorausgesetzt, Ihr Router kann als VPN-Gegenstelle arbeiten, was beispielsweise bei einer Fritzbox zutrifft. Auf jeden Fall sollten Sie das VPN einrichten, bevor Sie unterwegs sind, damit Sie vom Start weg im öffentlichen WLAN geschützt sind.

Empfehlenswerte Browser-Erweiterungen sind Hoxx VPN Proxy, Browsec VPN und Zenmate Security. Die Add-ons gibt es für Firefox und Chrome. Wenn Sie mit Firefox surfen, können Sie unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/ nach den Erweiterungen suchen und diese über „Zu Firefox hinzufügen“ auch gleich installieren. Beim Google-Browser finden Sie Erweiterungen unter https://chrome.google.com/webstore/category/extensions . Beim gewünschten Add-on klicken Sie auf „Hinzufügen“. Beim jeweiligen VPN-Dienst müssen Sie sich per E-Mail registrieren und ein Benutzerkonto anlegen, mit dem Sie sich danach anmelden, um die Browser-Erweiterung zu nutzen. Abgesehen davon sind die Add-ons kostenlos.

Wenn Sie einen VPN-Client auf Ihrem Windows-Notebook installieren, wird Ihr kompletter Datenverkehr im öffentlichen WLAN verschlüsselt. Sie sind dann mit einem VPN-Server des Anbieters verbunden, wofür Sie auch ei-nen ausländischen Standort mit entsprechender IP-Adresse wählen können, um zum Beispiel Geosperren zu umgehen. Es gibt eine Vielzahl kostenloser VPN-Tools, wie etwa Cyberghost , Okay Freedom oder den deutschen Anbieter Zenmate . Allerdings sind die kostenlosen Versionen teilweise stark eingeschränkt: Sie müssen auf den Start der VPN-Verbindung warten, es steht Ihnen lediglich ein begrenztes Datenvolumen zur Verfügung, Sie müssen außerdem Werbeeinblendungen akzeptieren oder können den Serverstandort nicht frei wählen. Sind Sie nur ab und zu in einem öffentlichen WLAN unterwegs, sollte das ausreichen. Ansonsten wählen Sie einfach den kostenpflichtigen Service des VPN-Dienstleisters, die es ab rund 5 Euro pro Monat gibt. Eventuell haben Sie jedoch auch schon einen VPN-Client auf Ihrem Rechner: Einige aktuelle Antiviren-Suiten bringen einen eigenen VPN-Dienst mit, wie das beispielsweise bei Kaspersky Internet Security und Avira Total Security Suite der Fall ist.

Router als VPN-Server betreiben und über eine sichere verschlüsselte Verbindung im Hotspot surfen.
Vergrößern Router als VPN-Server betreiben und über eine sichere verschlüsselte Verbindung im Hotspot surfen.

Stellen Sie ein VPN zwischen Ihrem Notebook und Ihrem Router her, läuft der Datenverkehr verschlüsselt durch das öffentliche WLAN und anschließend von Ihrem Router ins Internet – so als würden Sie aus dem Heimnetz heraus online gehen. Der Router dient dabei als VPN-Server – meist auf Grundlage des Open-Source-Tools Open VPN: Um dieses VPN einzurichten und auf dem Router zu aktivieren, stellen die Anbieter passende Tools bereit: Von AVM zum Beispiel gibt es „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ (für Windows 10 nur als Beta-Version) und „FRITZ!Fernzugang“. Eine Anleitung für diese Programme finden Sie unter www.pcwelt.de/ixRDta . Wie Sie bei einem Asus-Router vorgehen, lesen Sie unter www.pcwelt.de/Lyu5qX . Informationen für das Einrichten eines VPNs mit einem Netgear-Router stehen unter www.pcwelt.de/8CRC1t für Sie bereit.

Mit Smartphones und Tablets lässt sich ein VPN ebenfalls nutzen: Für Android und iOS gibt es zahlreiche passende Apps – auch von den genannten Herstellern wie zum Beispiel Cyberghost, Hotspot Shield und Zenmate.

Funknetz freigeben: Eigenes WLAN als Hotspot einrichten

Die neue gesetzliche Regelung gewährt Ihnen Schutz, wenn Sie selbst ein öffentliches WLAN anbieten möchten: Sei es für die Kunden Ihres Unternehmens oder als Privatperson für Ihre Nachbarn. Haben Sie einen Onlinezugang der Telekom oder von Vodafone und einen Router des jeweiligen Herstellers, lässt sich die Hotspot-Funktion freischalten: Sie können dann im Gegenzug über die freigegebenen WLANs aller anderen Kunden kostenlos surfen, bei der Telekom sogar an allen Hotspots des Anbieters.

Im Telekom-Kundencenter lässt sich der kostenlose Hotspot-Dienst WLAN To Go aktivieren.
Vergrößern Im Telekom-Kundencenter lässt sich der kostenlose Hotspot-Dienst WLAN To Go aktivieren.

Das entsprechende Angebot der Telekom heißt WLAN To Go: Möchten Sie ein eigenes öffentliches WLAN anbieten, brauchen Sie einen All-IP-Anschluss der Telekom sowie einen Speedport-Router wie W724V, Neo oder Hybrid. Im Telekom-Kundencenter buchen Sie den Zusatzdienst WLAN To Go unter „Meine Extras“. Dort lässt sich dieser auch wieder abschalten. Im Anschluss daran wird der Dienst über die Fernwartung Easy Support auf Ihrem Router aktiviert – Sie erkennen das entweder im Router-menü unter „Internet -> WLAN TO GO (HotSpot)“ oder an dem neuen WLAN mit der SSID „Telekom_FON“. Dieses Funknetz ist komplett von Ihrem Heimnetz-WLAN getrennt, der Datenverkehr wird über einen Proxyserver der Telekom abgewickelt. Außerdem ist über den Hotspot nur die ungenutzte Bandbreite Ihres DSL-Zugangs verfügbar, sodass sich Ihr Internettempo nicht reduziert.

Download WLAN-Sicherheit mit Hotspot Shield

Einen ähnlichen Service bietet Vodafone mit Homespot an: Der Service ist bei allen Kabelkunden, die das WLAN-Modem Homebox oder eine Fritzbox 6490 von Vodafone als Modemrouter haben, ab Werk eingeschaltet. Ist das bei Ihrem WLAN-Modem nicht der Fall, müssen Sie im Kundencenter die WLAN-Option für zwei Euro im Monat zusätzlich buchen. Den Homespot-Service können Sie dort unter „Einstellungen -> Interneteinstellungen“ auch deaktivieren. Dann kann es nach Angaben von Vodafone bis zu sieben Tage dauern, bis Homespot im Router abgeschaltet wird. Beim Vodafone-Modem lässt sich der Bridge-Modus beispielsweise lediglich dann im Kundencenter aktivieren, wenn der Homespot-Service abgeschaltet ist. Den Bridge-Modus benötigen Sie, wenn Sie einen eigenen WLAN-Router für das Heimnetz am Vodafone-Modem anschließen wollen.

Ihr privates WLAN geben Sie über den Gastzugang im Routermenü frei.
Vergrößern Ihr privates WLAN geben Sie über den Gastzugang im Routermenü frei.

Ein nicht kommerzielles Angebot für öffentliches WLAN bietet die Freifunk-Initiative: Auch hier stellen Sie als Mitglied Ihr WLAN für andere zur Verfügung und können im Gegenzug an den Freifunk-Hotspots surfen. Unter https://freifunk.net/wie-mache-ich-mit/community-finden/ finden Sie die Adresse der Freifunk-Gemeinschaft in Ihrer Nähe. Dort bekommen Sie zudem Informationen darüber, wie Sie Ihren Router in das Freifunk-Netz einbinden und ob Sie das lokale Freifunk-Netz auch verwenden können, ohne selbst einen Knotenpunkt bereitzustellen. Um Teil des Netzwerkes zu werden, müssen Sie eine alternative Firmware auf der Basis der Open-Source-Entwicklung OpenWrt auf Ihrem Router einspielen – die kann je nach lokaler Freifunk-Gemeinschaft unterschiedlich sein. Viele lokale Freifunk-Communities bieten jedoch günstig fertig konfigurierte Geräte an. Des Weiteren pflegt jede Freifunk-Vereinigung eine Karte der vor Ort verfügbaren Hotspots mit Infos dazu, ob der Hotspot online ist und wie viele Freifunker dort gerade surfen.

Das Gratis-Tool eines VPN-Anbieters reicht aus, wenn Sie nur gelegentlich in einem Hotspot surfen.
Vergrößern Das Gratis-Tool eines VPN-Anbieters reicht aus, wenn Sie nur gelegentlich in einem Hotspot surfen.

Halböffentlicher Hotspot: Eigenes WLAN für Nachbarn freigeben

Auf beinahe allen aktuellen Routern können Sie ein Gast-WLAN einrichten: Dieses können dann bestimmte Personen, beispielsweise in Ihrer Wohngemeinschaft oder in der Nachbarschaft nutzen, wenn Sie ihnen das WLAN-Passwort mitteilen. Wie auch bei den kommerziellen Angeboten sind Gäste- und eigenes WLAN logisch getrennt – Geräte mit Gästezugang kommen nicht in Ihr Heimnetz. Zudem können Sie je nach Router weitere Einschränkungen einführen – zum Beispiel das Gäste-WLAN nur für einen bestimmten Zeitraum aktivieren oder die maximale Zahl der angemeldeten Geräte begrenzen. Bei einer Fritzbox schalten Sie den Gastzugang im Routermenü unter „WLAN -> Gastzugang“ frei. Hier lässt sich auch die Bandbreite begrenzen, die Sie von Ihrem Internetzugang an das Gäste-WLAN abtreten: Unter „Internet -> Filter -> Geschwindigkeit im Heimnetz“ aktivieren Sie „Bandbreite für das Heimnetz reservieren“ und geben dann in Prozent an, wie hoch der Anteil der Heimnetzgeräte an der Internetgeschwindigkeit sein soll.

Anbieter

Tarif

Preise (in Euro)

Besonderheiten

  Telekom

Hotspot Pass

4,95 / Tag 19,95 / Woche 29,95 / Monat

-

Hotspot Basic

0,09 / Minute

mit Festnetz-oder Mobilfunktarif der Telekom  

WLAN To Go

kostenlos

für Teilnehmer an WLAN To Go  

Vodafone

WLAN-Hotspot-Flat

4,99 / Monat

mit Internet-und Telefontarif von Vodafone Kabel Deutschland und Kabelrouter mit WLAN-Option

9,99 / Monat

mit Internet-, Telefon-oder TV-Tarif von Vodafone Kabel Deutschland

Hotspot Tickets

1,99 / Stunde 4,99 / Tag 9,99 / Woche 29,99 / Monat

mit Internet-, Telefon-oder TV-Tarif von Vodafone Kabel Deutschland  

Homespot

kostenlos

für Homespot-Teilnehmer  

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