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Die besten Gratis-Tools für jeden Windows-PC

09.08.2017 | 09:10 Uhr |

Sehr gute Software muss nichts kosten, wie unsere Freewarealternativen zu beliebten Kaufprogrammen beweisen. Außerdem gibt’s viele Spartipps für Onlinekäufe, Tarifvergleiche und wie Sie Windows 10 legal weiter kostenlos erhalten.

Alles gratis! Das ist die Maxime dieses Ratgebers, in dem wir Ihnen zunächst die besten Freewarealternativen zu den am meisten verwendeten, aber teils eben auch sehr teuren Bezahlprogrammen vorstellen. Die Tools müssen sich vor der Kaufsoftware in keiner Weise verstecken, lediglich die Bedienung unterscheidet sich teilweise natürlich etwas und erfordert eine gewisse Einarbeitung. Im Folgenden erläutern wir die Programme kurz. Welche der Gratis-Alternativen Sie auch verwenden, der Spareffekt ist zumeist gewaltig. Kostenfrei, das gilt sogar für Windows 10. Obwohl Microsoft das kostenlose Update ursprünglich auf das erste Jahr nach dem Erscheinen seines aktuellen Betriebssystems beschränken wollte, funktioniert es immer noch einfach und legal.

Als Nächstes erfahren Sie, wie Sie bei IT-nahen Dienstleistungen sowie beim Onlineeinkauf sparen. Allein durch den regelmäßigen Wechsel des Internetanschlusses alle zwei Jahre sind jedes Mal rund 500 Euro drin. Der Aufwand dafür beschränkt sich auf ein paar Minuten.

Tipp: Zehn Gratis-Tools von Google zum Download

Kostenlose Tools für Mail, Office und andere Büroarbeiten

Open Office umfasst bis auf das Mail-Pendant Outlook alle wichtigen Komponenten einer Bürosoftware. Für den Versand und Empfang elektronischer Nachrichten greifen Sie auf Thunderbird zurück.
Vergrößern Open Office umfasst bis auf das Mail-Pendant Outlook alle wichtigen Komponenten einer Bürosoftware. Für den Versand und Empfang elektronischer Nachrichten greifen Sie auf Thunderbird zurück.

Microsoft Office ist Standard im Büro. Doch angesichts des riesigen Funktionsumfangs ist die Bedienung selbst für erfahrene Benutzer nicht immer einfach. Da hat man sich auch schnell in Open Office mit den drei Hauptkomponenten Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation eingearbeitet. Lediglich ein Programm zum Mailen fehlt, hierfür bietet sich das Outlook ebenbürtige Thunderbird an. Ihre Termine verwalten Sie am besten in der Cloud, beispielsweise über die Kalender von Google oder Microsoft. Apropos Cloud: Wenngleich die Web-Office-Versionen längst nicht alle Funktionen von Microsoft Office bieten, für die alltäglichen Arbeiten reichen sie meistens aus. Und weil die Dokumente auch gleich in der Cloud auf Google Drive beziehungsweise Microsoft Onedrive gespeichert werden, haben Sie von praktisch überall und mit jedem Gerät Zugriff darauf. Die Office-Apps stehen Ihnen nach dem Einloggen mit Ihrem Gmailoder Googlemail- beziehungsweise Hotmail-, Live- oder Outlook.com-Konto kostenlos zur Verfügung. Für Notizen unter Windows 10 bietet sich die App Microsoft Onenote an, nachdem Evernote die kostenlose Benutzung 2016 auf zwei Geräte beschränkt hat.

PDF-Dateien erstellen und anzeigen kann mittlerweile auch Windows selbst, beim Bearbeiten, Konvertieren sowie Ändern hapert es bei den üblichen Readern dann aber. Auch wenn PDF24 Creator diese Lücke zu Adobe Acrobat nicht komplett schließt, so ermöglicht das Tool doch vielfältige Bearbeitungsfunktionen. Für das Erstellen von Broschüren und DTP-Arbeiten eignet sich das Tool Scribus , das die Programme Adobe Indesign und Quark Xpress ersetzt. Sketchup Make ist eine einfach zu bedienende, auch für Einsteiger geeignete Software für das Erstellen von dreidimensionalen Objekten. Geht es Ihnen nur um das Einrichten zu Hause, so reicht Sweet Home 3D völlig aus. Keine riesige Summe, aber immerhin jährlich 20 bis 30 Euro sparen Sie sich mit der Steuererklärung Elster Formular . Damit können Sie Ihre Steuerdaten auch gleich online an das Finanzamt schicken.

Bild-, Musik- und Videobearbeitung professionell und einfach

Die Bildbearbeitung Gimp ist nicht nur gratis, sie bietet auch viele Profi- Funktionen. Wem das zu kompliziert erscheint, der arbeitet mit dem einfacheren Irfanview.
Vergrößern Die Bildbearbeitung Gimp ist nicht nur gratis, sie bietet auch viele Profi- Funktionen. Wem das zu kompliziert erscheint, der arbeitet mit dem einfacheren Irfanview.

Knapp 300 Euro pro Jahr kostet die Nutzung der Einzelprodukte von Adobe, dies gilt auch für Photoshop. Möchte man die Software nur dann zahlen, wenn man sie tatsächlich braucht, verlangt der Hersteller einen Aufschlag von 50 Prozent (35,69 Euro Monatsmiete). Diese Ausgabe können sich zumindest private Benutzer durch den Einsatz von Gimp , einer leistungsstarken Bild- und Fotobearbeitung, sparen. Dazu gibt es auch noch den Klassiker Irfanview . Als kostenloses Grafik- und Zeichenprogramm und somit als Ersatz für Coreldraw oder Adobe Illustrator empfehlen wir Ihnen Inkscape.

Nicht als Ersatz für eine bestimmte Software, sondern eher anstelle eines Streaminggeräts wie Amazon Fire TV oder Apple TV eignet sich die Mediacenter-Software Kodi (früher XBMC). Kodi steht für eine Vielzahl von Plattformen zur Verfügung, so auch für PCs mit Windows oder Linux. Wer sich aber keinen Rechner ins Wohnzimmer stellen möchte, kann die Software auch auf einem Raspberry Pi installieren: Open Elec bietet eine speziell für den Raspberry Pi angepasste Linux-Version mit integriertem Kodi, die auch von jedem Windows-Anwender installiert und eingerichtet werden kann.

Quasi ein Muss auf dem Rechner stellt der VLC Media Player zum Abspielen von Videos aller Art dar. Schneiden und Aufnehmen lassen sich Filme mit Free Video Editor , Xmedia Recode und Virtual DUB . Virtual DJ Home macht, was der Programmname verspricht, und TV-Browser zeigt das TV- und Radioprogramm von mehreren hundert Sendern: also deutlich mehr gegenüber einer klassischen Fernsehzeitschrift.

Beim Internetanschluss mehr als 500 Euro sparen!

Es klingt fast zu schön, lässt sich aber schnell nachrechnen: Wer nach zwei Jahren den Provider seines Internetzugangs wechselt, spart gehörig Geld: mitunter 500 Euro oder gar mehr, wohlgemerkt bei gleicher Anschlussart und Geschwindigkeit sowie vergleichbaren Bedingungen. Als Beispiel nehmen wir einen VDSL-Standardanschluss mit 50 MBit/s Bandbreite. Die günstigste Doppel-Flatrate für unbegrenztes Surfen und Telefonieren ins deutsche Festnetz kostete bei unserer Recherche Ende Juni für München dank reduzierter Grundgebühr im ersten Jahr, einem „Sofortbonus“ und Startguthaben inklusive gemietetem WLAN-Router innerhalb der zweijährigen Vertragslaufzeit knapp 460 Euro – bei einem der großen Telekommunikationsanbieter. Für die gleiche Leistung zahlen Bestandskunden bei einem anderen der Branchenriesen über 24 Monate fast 1080 Euro. Die Summe setzt sich aus monatlich knapp 40 Euro für die Doppel-Flatrate plus fast fünf Euro für den Mietrouter zusammen. Die Ersparnis von über 600 Euro im konkreten Fall resultiert im Übrigen gar nicht daher, dass Provider A generell viel günstiger ist als Provider B, sondern vielmehr aus den diversen Rabatten für Neuund Wechselkunden. Bleibt man mehr als zwei Jahre bei Provider B, zahlt man auch dort den teuren Normalpreis. Sparen lässt sich also vor allem durch das regelmäßige Wechseln des Vertrags. Das gilt im Übrigen auch für den Strom- und den Gasanbieter. Bei der Auswahl günstiger Tarife und Anbieter hilft der PC-WELT-Tarifratgeber , beim Versicherungsvergleich und mehr unterstützen Sie verschiedene andere Onlinerechner.

Nun kursieren immer noch Geschichten, dass der Anbieterwechsel nicht funktioniere und Kunden plötzlich ohne Internet dastünden. Mittlerweile kommt das nur noch selten vor, denn der bisherige Provider muss Sie binnen 24 Stunden wieder anschließen, falls es beim Wechseln zum neuen hakt. Andernfalls kann die Bundesnetzagentur bei einer gesetzeswidrigen Leitungsunterbrechung eine Geldbuße bis zu 100.000 Euro gegen den Provider verhängen, wovon sie auch tatsächlich Gebrauch macht. Unserer Erfahrung nach klappt der Providerwechsel komplikationslos, die Kostenersparnis für ein paar Minuten Arbeitsaufwand ist enorm. Wem der Aufwand zu groß ist, der kann die Wechselformalitäten auch an das Vergleichsportal Verivox delegieren: „Verivox Prime“ nennt sich der Service, bei dem der Dienst alle Formalitäten übernimmt und dem Kunden im ersten Jahr bisher 250 Euro Ersparnis garantierte, da- nach jährlich mindestens 100 Euro. Aktuell überarbeitet Verivox die Konditionen, in Kürze soll das neue Prime-Angebot starten.

Nicht so groß wie bei den Internetzugängen ist das Potenzial beim Wechsel des Mobilfunkproviders, dennoch lässt sich auch hier gegebenenfalls viel Geld sparen. Wer noch einen alten Vertrag hat, zahlt unter Umständen hohe Summen für mobiles Internet, da das Volumen teuer über 50-KB-Blöcke abgerechnet wird. Hier hilft tatsächlich nur, den alten Tarif schnellstmöglich zu kündigen und ihn durch einen neuen zu ersetzen.

Tuning, Tools, Sicherheit und noch mehr für den Windows-PC

Während Microsoft offiziell 279 Euro für Windows 10 Pro verlangt, gibt es die legale OEMWindows- Version bei Onlinehändlern oft für ein Zehntel dieses Betrags.
Vergrößern Während Microsoft offiziell 279 Euro für Windows 10 Pro verlangt, gibt es die legale OEMWindows- Version bei Onlinehändlern oft für ein Zehntel dieses Betrags.

Unerlässlich sind schließlich noch einige zusätzliche wichtige Tools: In Zeiten verbreiteter Ransomware (Wannacry) gilt dies zuvorderst für das Backup. Die Datensicherung mit Aomei Backupper speichert verzeichnisweise wichtige Daten ebenso wie eine gesamte Festplattenpartition für ein System-Backup.

Partitionen auf dem Datenträger ändert, erstellt und löscht Minitool Partition Wizard . Recuva stellt verloren gegangene oder gelöschte Daten auf jedweder Art von Datenträgern wieder her, etwa von herkömmlichen Magnetfestplatten, SSDs, USB-Sticks und Mobilgeräten. Nützlich ist und bleibt ein richtiger Dateimanager mit Zwei-Fenster-Ansicht, zwischen denen sich Daten wesentlich einfacher hin und her schieben lassen als mit dem Windows- Explorer: Q-Dir ist in diesem Fall die richtige Wahl. 7Zip nimmt es hinsichtlich des Funktionsumfangs und der Geschwindigkeit locker mit dem zu bezahlenden Packprogramm Winzip auf. Die Glary Utilities räumen den Rechner und die Windows-Registry auf, damit das System wieder schneller läuft.

Bei Sicherheitssoftware existieren ebenfalls kostenlose Alternativen zu Klassikern wie Kaspersky, GData & Co.: Mit Avast Free Antivirus und AVG Antivirus Free 2017 stellen wir für Sie zwei bewährte Sicherheitsprogramme in unserem Downloadbereich bereit.

Tipp: Fast 20 GB Dropbox-Speicher kostenlos – so geht’s

Windows 10 auch zwei Jahre nach dem Start weiter gratis

279 Euro verlangt Microsoft für die Professional-Variante von Windows 10 im offiziellen Online-Shop , die Home-Variante kostet mit 135 Euro knapp die Hälfte. Doch ab 300 Euro gibt es bereits die günstigsten Komplett-PCs mit vier GB DDR4- RAM, Festplatte, DVD-Laufwerk, USB 3.0 und allem Drum und Dran – inklusive Windows 10 Pro. Überspitzt bekommt der Windows-Käufer die Hardware also beinahe kostenlos dazu!

Selbstverständlich steht es jeder Firma frei, die Preise selbst festzulegen. Dass da aus Sicht vieler Verbraucher „etwas nicht stimmt“, liegt auf der Hand: Denn warum soll der Privatkunde für das Betriebssystem so tief in die Tasche greifen, wenn die Hardwarehersteller es offensichtlich fast umsonst erhalten? Anders wären solche Rechnerpreise inklusive Windows gar nicht möglich. Unverständlich ist diese Preispolitik auch vor dem Urteil, dass ein ursprünglich an einen Rechner gekoppeltes Windows als OEM- und Systembuilder-Version separat weiterverkauft werden darf. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass diverse Internethändler derartige Windows-Versionen ganz legal separat anbieten. Die Angebote finden Sie schnell über eine Preissuchmaschine wie Billiger.de, die Preise beginnen häufig bereits bei 10 oder 15 Euro, selbst bei Anbietern aus Deutschland. Zu diesem Preis bekommt man natürlich keine Installations-DVD zugeschickt, stattdessen gibt es nur den Produktschlüssel und einen Download-Link. Funktionell sind die OEM- und Systembuilder-Versionen übrigens in keiner Weise eingeschränkt.

Wichtig beim Kauf ist die Unterscheidung zwischen „Home“ und „Pro“ . Hierfür erhalten Sie den passenden Produkt-Key. Ob der Händler die Windows-Version dagegen in einer fremden Sprache anbietet, ist unerheblich. Die Lizenz lässt sich in jeder Sprache, also auch mit einer deutschen Windows-Version nutzen.

Vorsicht vor illegalen Downloads

Geradezu legendär ist das Video-on-Demand-Portal Kino.to: Die Webseite, auf der sich aktuelle Kinofilme, Serien und Dokumentationen herunterladen ließen, zählte vor ihrer Schließung im Sommer 2011 zu den 50 meistbesuchten Websites in Deutschland. Dass es sich bei den dort angebotenen Streams um illegale Inhalte handelte, dürfte den meisten Besuchern schon vor der Sperre klar gewesen sein. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Nutzung solch illegaler Portale danach nur kurzfristig zurückging. Schon wenige Wochen später wechselten viele frühere Nutzer von Kino.to zu verbotenen Alternativen, wie eine Untersuchung der EU zeigt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ein neues Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Im Frühjahr entschieden die EuGH-Richter, dass nicht nur die Betreiber solcher Plattformen, sondern auch die Nutzer, die sich illegal Kinofilme im Wege des Streamings anschauen, rechtswidrig handeln.

Aktuell ist der Fall Lul.to, nach eigenen Angaben „(…) das größte deutsche Piraten-Portal für Menschen, die die Magie des Lauschens und Lesens kennen oder kennen lernen möchten“. Die Webseite bot zuletzt etwa 160 000 E-Books im Wert von zusammen knapp 400 000 Euro an, verkauft wurden die Downloads ohne DRM-Schutz zum Durchschnittspreis von 23 Cent pro Titel. Lul.to wur- de Ende Juni von den deutschen Strafverfolgungsbehörden geschlossen. Abgesehen von der ethischen Frage bei Diebstahl setzt man sich bei der Suche nach illegalen Inhalten dem erhöhten Risiko aus, dass der eigene Rechner mit Schadcode infiziert wird. Denn selbstverständlich versuchen andere Kriminelle ihrerseits, Kapital daraus zu schlagen und auf diese Weise beispielsweise Erpressungstrojaner zu verteilen.

So funktioniert das Gratis-Updaten auf Windows 10

Ursprünglich sollte das Gratis-Update auf Windows 10 nur ein Jahr möglich sein, über den Umweg „Hilfstechnologien“ ist der Umstieg von Windows 7 und 8 aber weiter kostenlos. Microsoft weist offiziell auf diese Option hin.
Vergrößern Ursprünglich sollte das Gratis-Update auf Windows 10 nur ein Jahr möglich sein, über den Umweg „Hilfstechnologien“ ist der Umstieg von Windows 7 und 8 aber weiter kostenlos. Microsoft weist offiziell auf diese Option hin.

Doch es geht sogar noch günstiger. Ursprünglich wollte Microsoft das kostenlose Upgrade von Windows 7 oder 8 auf Windows 10 lediglich zwölf Monate nach Erscheinen der neuen Version Ende Juli 2015 ermöglichen. Mit dem Erscheinen des Anniversary Updates im vergangenen Sommer sollte mit dem kostenlosen Umstieg also Schluss sein.

Wie unsere Tests zeigten, akzeptiert Microsoft bei der Aktivierung von Windows 10 zum einen jedoch weiterhin gültige Lizenzschlüssel von Windows 7 und 8. Sie können also auch einen solchen Produkt-Key kaufen, falls dieser preisgünstiger oder bei einem seriöser erscheinenden Händler erhältlich ist als der für das aktuelle Windows. Ganz ohne Kosten kommen Sie an Windows 10, wenn Sie eine alte Lizenz von Windows 7 oder 8 aus einem nicht mehr verwendeten alten Notebook oder Rechner benutzen. Bis Windows 7 waren die Produkt-Keys zumeist auf der Rück- oder der Unterseite des Geräts aufgeklebt, ansonsten unterstützt Sie der License Crawler beim Auslesen. Falls Probleme bei der automatischen Onlineaktivierung auftreten, hilft die telefonische Freischaltung weiter.

Schließlich muss auch noch Microsofts weitere ganz offizielle, kostenlose Upgrade-Option für Windows 7 und 8.1 genannt werden. Denn der Softwarekonzern ermöglicht Personen, die „Hilfstechnologien nutzen“, auch nach Ablauf der einjährigen Phase weiterhin das kostenlose Upgrade. Unter die genannte Kategorie fallen beispielsweise Menschen, die schlecht sehen und aus diesem Grund die Bildschirmlupe verwenden. De facto wird das allerdings weder überprüft noch ist diese Upgrade-Möglichkeit rechtlich an irgendeinen Status gebunden. So kann jeder auf der Webseite auf den Link „Jetzt Upgrade ausführen“ klicken, Windows 10 herunterladen und über das bisherige System drüber installieren. Nach einem Lizenzschlüssel wird hierbei nicht gefragt, vielmehr ist das aktuelle Betriebssystem im Anschluss daran sogleich aktiviert – so wie auf jedem Rechner mit Windows 7 und 8.1 vor Sommer 2016 auch.

Tipp: Kostenlos Musik bei Youtube hören und herunterladen

Sparen beim Onlineeinkauf: Deals, Schnäppchen und Preisvergleiche

Nur ein Beispiel für eine „Ein-Minuten-Recherche“ im Internet: Neukunden bekommen hier bei Otto gut 20 Euro geschenkt, auf Wohnartikel gibt es zehn Prozent Rabatt und so weiter.
Vergrößern Nur ein Beispiel für eine „Ein-Minuten-Recherche“ im Internet: Neukunden bekommen hier bei Otto gut 20 Euro geschenkt, auf Wohnartikel gibt es zehn Prozent Rabatt und so weiter.

Sucht man im Internet nach konkreten Waren oder Dienstleistungen, gibt es diese nur selten kostenlos. Denn warum sollte ein Hersteller oder Händler etwas verschenken, das er üblicherweise verkauft? Dennoch gibt es Tausende von Gratis-Angeboten im Netz, mit denen Unternehmen insbesondere Werbung für sich machen und gleichzeitig natürlich Kundendaten bekommen. Ob man für eine Flasche kostenlosen Marken-Ketchup seine persönlichen Daten zur Vermarktung freigeben möchte, das muss jeder selbst entscheiden.

Denn um solche und ähnliche Kleinigkeiten handelt es sich normalerweise zumeist, wenn man nach Stichwörtern wie etwa „gratis“ und „Deals“ googelt. Anders sieht es bei digitalen Medien aus, also bei Filmen, Musik, Software, E-Books und Zeitschriften. Hier handelt es sich um vollwertige Inhalte, die die Anbieter ihren Nutzern auf digitalem Wege ohne großen Aufwand für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen können.

Sparen lässt sich auch bei Ihren Wunschartikeln und damit bei praktisch jedem Onlineeinkauf, und zwar über eine Preissuchmaschine. Wer Ende Juni etwa nach dem günstigsten Preis für das Samsung Galaxy S7 gesucht hat, der erhielt Angebote zwischen 430 und 720 Euro – für das exakt gleiche Produkt. Ähnliche Preisdifferenzen finden sich auch bei vielen anderen Produkten. Dass man nicht unbedingt beim billigsten Anbieter mit schlechten Bewertungen bestellt und Verfügbarkeit wie auch Lieferzeit für die gewünschte Ware beachtet, versteht sich von selbst. Ebenso heißt es aufpassen, dass die angezeigten Preise wirklich für das gewünschte Produkt und nicht für eine Variante mit einer nur minimal veränderten Produktbezeichnung gelten.

Ein Spartipp ist darüber hinaus die folgende „Ein-Minuten- Recherche“, nämlich die Google-Suche nach dem Shop-Namen, wo die Ware bestellt werden soll, zusammen mit den Begriffen „Gutschein“ oder „Deal“. Häufig stößt man auf diese Weise mit ein paar Mausklicks auf einen Gutschein über 20 Euro, zehn Prozent Rabatt oder kostenlosen Versand. Eingegeben im Bestellprozess spart der jeweilige Gutscheincode so schnell ein paar Euro.

Wer ständig auf Schnäppchensuche ist, der kann außerdem Newsletter von Webseiten mit Sparaktionen wie etwa Dailydeal oder Groupon abonnieren. Doch Vorsicht: Man sollte nicht nur deshalb etwas kaufen, weil es gerade günstig ist. Darüber hinaus gibt es bei einer Vielzahl von Angeboten wie zum Beispiel Reisen, Eintritten und Ähnlichem oft zeitliche Einschränkungen. Es geht also keineswegs darum, um jeden Preis zu sparen, sondern darum, das, was man ohnehin sucht oder benötigt, kostengünstig einzukaufen.

Günstig weltweit online einkaufen

Elektronische Geräte, PC-Hardware und IT-Teile sind teilweise im Ausland deutlich günstiger als in Deutschland. Im Prinzip sind Onlinebestellungen in Shops jenseits der Grenzen auch nicht komplizierter als üblich: Ware aussuchen und in den Warenkorb legen, Adressdaten eingeben und bezahlen. Ein weiteres Plus beim Shoppen in Übersee ist, dass manche IT-Produkte generell nur in Nordamerika oder Südostasien verfügbar sind, nicht aber in Europa. Andererseits dürfen die Nachteile bei Auslandseinkäufen nicht verschwiegen werden: die meist längere Lieferzeit, mehr Probleme bei Defekten sowie – nur beim Einkauf außerhalb der Europäischen Union – mögliche Zollgebühren und Steuern. Hilfreich ist hier der Zollrechner von Pandacheck.com , der nach Eingabe von Warenwert, Portokosten und Produktart alle Gebühren aufsummiert. Das Portal Panda-Check bietet darüber hinaus eine Preissuchmaschine in weit über 100 seriösen chinesischen Online-Shops, was die Preis- und Händlersuche enorm vereinfacht. Interessant ist des Weiteren die länderübergreifende Preissuche Amadeal , ein Preisvergleich ausschließlich für Amazon und Ebay.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Online-Shopping im Ausland von Ausnahmen abgesehen in aller Regel gut funktioniert. Als beispielsweise kürzlich ein bei Aliexpress bestelltes Paket beim Autor auch nach zwei Monaten nicht eingetroffen war, zahlte der Shop das Geld zwei Tage nach der Reklamation zurück. Mehr Tipps zum günstigen Einkauf im Ausland sowie alle Zollbestimmungen lesen Sie online unter www.pcwelt.de/854430.

Alexa, die Sprachassistentin von Amazon, kann ja von Haus aus schon eine ganze Menge. Der Funktionsumfang lässt aber sich mit kostenlosen 'Skills' nochmals deutlich erweitern. In diesem Video zeigen wir die 10 besten Skills für Alexa auf Echo (amzn.to/2rOgUoa) und Echo Dot (amzn.to/2t7A5xw).

► Platz 10 - Wetter.com:
amzn.to/2t7n7Q3
► Platz 9 - Fahrtzeit:
amzn.to/2tGOmOG

► Platz 8 - Fernsehprogramm:
amzn.to/2sCMdVA

► Platz 7- Meine Stoppuhr:
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► Platz 6 - Nachrichten-Sprecher:
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► Platz 5 - "fyyd Meine Podcasts":
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► Platz 4 - TorAlarm:
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► Platz 3 - Deutsche Bahn:
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► Platz 2 - Wörterbuch:
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► Platz 1 - Wiki Deutschland:
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► Platz X - PC-WELT:
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► Skills-Verzeichnis auf Amazon.de: amzn.to/2sO1XUt
► "Amazon Echo" bei Amazon: amzn.to/2rOgUoa
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