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Grafiktest I

05.03.2004 | 12:47 Uhr |

Im Chipsatz integrierte Grafikfunktionen wie beim Volksnotebook genügen den Ansprüchen der meisten Spiele-interessierten Anwender nicht. Sie sind vor allem auf Kostenersparnis getrimmt: So verfügen sie etwa über keinen eigenen Grafikspeicher, sondern reservieren einen Teil des System-RAM für sich. Im Fall des Mobility Radeon 9000 IGP können Sie im Treiber unter "Frame-Puffer" zwischen 16 und 128 MB einstellen, die der Arbeitsspeicher an die Grafikfunktion abgibt. Die Voreinstellung ist 64 MB. Wir testeten die Einstellung 32 und 128 MB mit Unreal Tournament 2003: Das Ergebnis wich praktisch nicht von der Leistung mit 64 MB Grafikspeicher ab.

Für die Grafikfunktion im Toshiba A30-101 spricht, dass sie momentan die schnellste integrierte Lösung für Notebooks ist. Außerdem unterstützt sie Grafikeffekte gemäß Direct X 8 (DX8)- im Gegensatz zum Intel-Chipsatz 855GM, der beispielsweise oft in günstigen Centrino-Notebooks zu finden ist und nur DX7 unterstützt. Wer aber aktuelle Spiele, die auf Shadereffekte gemäß Direct X 9 setzen, in voller Pracht genießen will, braucht ein Notebook mit einem dedizierten Grafikchip, zum Beispiel dem ATI Mobility Radeon 9600.

Die Ergebnisse des Mobility Radeon 9000 IGP gehen bei DX8-Tests höchstens als gerade noch spielbar durch - Reserven zum Verbessern der Bildqualität, etwa durch Anti-Aliasing. bleiben aber nicht.

Die Krone als Chipsatz mit der leistungsfähigsten integrierten Grafikfunktion kann sich der Mobility Radeon 9000 IGP zwar aufsetzen - Spielevergnügen kommt mit ihm aber nicht auf.

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