83644

Grafikkarten: Die Hersteller Nvidia und ATI punkten

Für die Ansteuerung der Grafikkarte ist bei Linux der X-Server zuständig. Er stellt auch die nötigen Treiber bereit. Die unter Linux am häufigsten verwendeten X-Server stammen von X.org und Xfree.org. Wenn eine Karte gar nicht funktionieren will, ist oft ein Update des X-Servers notwendig.

Die Installation im alten VGA-Vega-Modus müsste immer gelingen. Dafür erhält man Auflösungen, die im Alltagsbetrieb kaum tauglich sind. Zudem bietet der Standard-Vesa-Treiber keine Funktionen zur beschleunigten Ausgabe.

Für viele der bekannten Grafikchips bringen aber die Distributionen passende Open-Source-Treiber mit. Sie beherrschen 16:9-Auflösungen und beschleunigte 2D- und Video-Ausgabe. Für Nvidia gibt es direkt auf der Homepage Open-Source-Treiber, die aber einige Features wie Zweischirmbetrieb vermissen lassen. Der Nvidia-eigene Closed-Source-Treiber hat diese Mängel nicht.

Besser für die Installation sind aber ohnehin die überarbeiteten Treiber der Distributoren. Deren angepasste Pakete lassen sich optimal in das Linux-Derivat integrieren. Suse-Nutzer können die Nvidia-Treiber über das Yast-Online-Update installieren. Bei Debian gibt es Repositories mit vorbereiteten Treiber-Paketen. Fedora hält RMPs bereit.

ATI stellt auf x86- und x64-Systemen für seine Grafikchips bis zum Radeon X850 den Treiber fglrx zur Verfügung. Der Installer kann angepasste Pakete für Suse und Debian direkt einstellen. Für Fedora bietet diese Website Treiber an.

In allen Fällen muss man sich für die Konfiguration auf die Kommandozeile begeben. Quellen für Konfigurationsanleitungen zu diesen und weiteren Grafikchips finden Sie im Link-Kasten auf der nächsten Seite.

PC-WELT Marktplatz

83644