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Goldene Regeln fürs Gaming

24.11.2010 | 11:55 Uhr |

Erst im Spielmenü selbst haben Sie die wahre Kontrolle über Grafikqualität und Leistung. Deshalb sollten Sie einige Grundeinstellungen berücksichtigen, wenn Sie auf Ihrem Laptop spielen wollen.

1) Wenn das Spiel Ihnen die Wahl lässt, welche Version von DirectX Sie nutzen wollen, wählen Sie die ältere Fassung. Die Leistung wird dadurch im Großteil aller Fälle deutlich optimiert und die Bildqualität leidet kaum merklich darunter.

2) Oft verfügen Spiele über vordefinierte Grafikkonfigurationen im Optionsmenü, wie "Optimum", "Medium" oder "Niedrig". Experimentieren Sie mit diesen Einstellungen und finden Sie heraus, welche mit Ihrem Laptop am besten funktioniert.

3) Einige Spiele aktivieren die Funktion der Kantenglättung automatisch, ganz egal, über welche Hardware Sie verfügen. Wer auf dem Laptop spielt, tut jedoch gut daran, die Kantenglättung abzustellen. Sie ist ein unglaublicher Leistungsfresser.

4) Auch Texturschatten saugen ziemlich an der Leistung, insbesondere bei hohen Einstellungen. Die Schatten zu deaktivieren führt aber dazu, dass das Game unrealistisch aussieht. Versuchen Sie daher, sich mit der niedrigen Schattenqualität anzufreunden, die weitaus weniger Leistung kostet. Sollten Sie allerdings nur über magere Hardware-Ausstattung verfügen oder über eine intergierte Grafikkarte, ist es das Beste, die Schatten komplett abzustellen.

5) Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Weite der Fernsicht einzustellen, reduzieren Sie sie auf ein akzeptables Level. Doch Vorsicht: drehen Sie die Weitsicht zu stark herunter, poppen Objekte in der Landschaft hässlich auf.

6) Reduzieren Sie Postprocessing-Effekte auf ein Minimum. Die meisten Spiele verfügen zwar nicht über die Möglichkeit, Einstellungen am Postprocessing vorzunehmen, stattdessen finden Sie häufig Einstellungen zu Feldtiefe und Bewegungsunschärfe. Wenn Stellen im Spiel an einen Film erinnern, ist womöglich Postprocessing beteiligt. Auch Wasser- und Feuereffekte zählen häufig zum Postprocessing.

7) Versuchen Sie es zuerst mit einer niedrigeren Auflösung, zum Beispiel 1280x720, und erhöhen Sie die Auflösung dann stufenweise. Bei kleineren Bildschirmen ist es aber klüger, bei jeder Auflösung zuerst die Details heraufzuschrauben und auf flüssige Wiedergabe zu überprüfen, bevor die Auflösung heraufgestellt wird.

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