Gnutella ist vom Urteil gegen Napster am Wenigsten betroffen. Das Programm selbst braucht nicht wie Napster eine zentrale Stelle, von der der Mp3-Austausch organisiert wird. Gnutella arbeitet von User zu User direkt. Somit gibt es keine Chance, Gnutella zu verbieten oder einzuschränken.

Allerdings hat Gnutella auch einen entscheidenden Nachteil: Es ist nicht so komfortabel wie Napster. Da es keinen zentralen Server gibt, muss sich der Nutzer selbst die IP-Adressen (siehe Glossar) des anderen Nutzers suchen. Auf der Webseite von Gnutella finden sich die IP-Adressen von Nutzern, die gerade online sind. Gibt man diese Adresse in Gnutella ein, so erhält man eine direkte Verbindung zu dem Nutzen.

Es fordert schon einige Geduld anschlieend das Gesuchte auch zu finden. Mit ein bisschen Geduld hat man den Dreh allerdings bald heraus.

Der Nachteil ist allerdings, dass es auch hier sein kann, dass während eines Downloads die Verbindung abbrechen kann. Dies ist allerdings eher selten der Fall, da die meisten angeschlossenen Rechner rund um die Uhr laufen.

Wurm in Gnutella-Tauschdienst

PC-WELT Marktplatz

692796