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Glossar Arbeitsspeicher

26.09.2008 | 11:23 Uhr | Verena Ottmann

DDR / DDR2 / DDR3 : Double Data Rate ist eine Speichertechnik, die die steigende und die fallende Flanke des Speichertakts zur Datenübertragung nutzt. Dadurch lässt sich die Datenrate im Vergleich zu SDRAM steigern.

Dual Channel : Zwei Module gleicher Kapazität werden parallel betrieben, was die Datenrate deutlich erhöht.

Effektiver Takt : Der effektive Speichertakt berücksichtigt den Prefetch. Somit hat ein DDR2-Modul mit 100 MHz Speichertakt einen effektiven Takt von 400 MHz, da sich durch den 4fach-Prefetch die Datenrate vervierfacht.

Prefetch : Mit der Prefetch-Technik lässt sich die Datenrate erhöhen, ohne dass der Speichertakt verändert werden muss. Um dies zu erreichen, liest der Speicher-Controller bei DDR-Modulen die doppelte Menge an Daten ein (bei DDR2 das Vierfache, bei DDR3 das Achtfache) und überträgt sie verteilt auf die steigende und fallende Flanke.

SDRAM : Synchronous Dynamic Random Access Memory bezeichnet eine Speichertechnik, bei der die Daten nur bei steigender Flanke übertragen werden.

SO-Dimm : Small Outline Dual Inline Memory Modules sind Speichermodule, die vor allem in Notebooks zum Einsatz kommen.

Speichertakt : Als Speichertakt bezeichnet man die Frequenz, in der Daten zwischen Speicher-Controller und CPU übertragen werden.

Timings : Diese Werte geben über die Geschwindigkeit eines Speichermoduls Auskunft. Beispiele: CAS-Latency, RAS to CAS Delay, RAS Precharge Time

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