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Das Betriebssystem von Microsoft ist weltweit auf über 90 Prozent aller Rechner installiert. Der Verkauf der Lizenzen ist somit eine stetige Einnahmequelle, wenn der PC-Absatz konstant bleibt, oder steigt.

Bei der letzten Gewinnwarnung aus der Microsoft-Zentrale war George Bush (Senior) noch US-Präsident, sie ist auf das Jahr 1989 datiert. Nach dieser Warnung stiegen die Gewinne und Umsätze elf Jahre lang kontinuierlich und überproportional.

Nach Europa hat es auch die USA erwischt, das Wirtschaftswachstum kühlt sich merklich ab und damit verbunden sind auch geringere Unternehmens-Ausgaben für neue PCs. Diese Zurückhaltung der Unternehmen haben direkten Einfluss auf das Lizenzgeschäft von Microsoft. Weniger verkaufte PCs bedeuten auch weniger vorinstallierte Betriebssysteme und somit weniger Umsatz.

Erst bei einem erneuten Aufschwung der Wirtschaft könnte dieses Standbein wieder an Stärke gewinnen. Doch dies ist nur ein Problem, dem sich Microsoft gegenüber sieht. Die anderen Probleme sind mittel- und langfristig schwer wiegender.

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