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Gigabit Ethernet und Storage

05.03.2002 | 11:27 Uhr |

Außer drahtloser Vernetzung stehen natürlich auch Breitband-Übertragungen per Stromleitung, TV-Kabel, Satellit und natürlich DSL im Mittelpunkt. Die Telekom stellt auf der CeBIT ihr T-DSL für Privatkunden mit Übertragungsraten von 1,5 MBit/s beim Empfangen und 192 kBit/s beim Versenden von Daten vor. Außerdem wird T-DSL via Satellit präsentiert, das ab dem zweiten Quartal 2002 bundesweit zur Verfügung stehen soll.

Bei den Technologien für kabelgebundene LANs gilt mittlerweile Gigabit Ethernet als State-of-the-Art. Auf Grund der inzwischen recht weitflächigen Verbreitung bietet die Industrie mittlerweile die zugehörigen aktiven und passiven Komponenten zu attraktiven Preisen an. Neben neuen Backbone- und Edge-Switches zeigen viele Hersteller auch Lösungen zur Telefonie-Integration über VoIP.

Als Komplement zum Gigabit Ethernet im LAN fungiert im Massenspeichernetz der Fibre Channel. Auf dem Gemeinschaftsstand "Fibre Channel Exchange" zeigen die Aussteller innovative FC-Produkte und -Anwendungen für die Verbindung von Workstations, Servern oder Speichereinrichtungen. Hier geht der Trend zu den neuen Fibre-Channel-Komponenten mit einer auf 2 GBit/s verdoppelten Transferrate.

Mit iSCSI tritt daneben eine Konkurrenztechnologie an, die deutliche Kostenvorteile bei der Einrichtung von Storage Area Networks verspricht. Statt dedizierter FC-Komponenten lassen sich hier durch die Tunnelung des Storage-Datenverkehrs via Ethernet herkömmliche Switches zur Massenspeichervernetzung einsetzen. Als einer der Protagonisten des IP-Storage-Kozepts präsentiert Adaptec auf der CeBIT seine neuen iSCSI-Adapter und externe RAID-Lösungen.

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