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Gesamtfazit

06.03.2004 | 12:15 Uhr |

Auf den ersten Blick macht das Toshiba A30-101 nicht viel her - der Marketing-Rummel um das Notebook scheint übertrieben und man darf sich fragen, welche Kriterien, Bild.T-Online und Media-Markt bei der Auswahl des "Volks-Notebooks" angelegt haben.

Zwar besitzt das Gerät eine schnelle CPU, aber in punkto Ausstattung fehlt ein echtes Highlight: 40-GB-Festplatte, Kombolaufwerk und eine im Chipsatz integrierte Grafikfunktion bringen auch andere Notebooks mit, die kaum teurer oder sogar günstiger sind.

Auch die Schnittstellen-Ausstattung reißt nicht zu Begeisterungsstürmen hin: Es sind alle Ports vorhanden, die ein aktuelles Notebook mitbringen sollte. Aber zum Beispiel eben nur zwei statt vier USB-Anschlüssen, eine Schnittstelle für Speicherkarten fehlt sogar völlig.

Das Toshiba A30-101 punktet eher mit Werten, die nicht auf den ersten Blick, und schon gar nicht aus dem Werbeprospekt erkennbar sind: Eine stabile und leise Tastatur, ein auch unter Last noch annehmbar leiser Lüfter, eine stabile Verarbeitung sowie eine lange Akkulaufzeit. Mit knapp 3,3 Kilogramm ist es zwar kein Fliegengewicht, aber noch eines der leichteren Notebooks für den Desktop-Ersatz.

Unter Strich ist das Satellite A30-101 ein solides, wertiges Arbeits-Notebook mit langer Ausdauer für Anwender, die nicht unbedingt den letzten Stand der Technik benötigen und nicht für eine schnelle Grafikkarte, einen DVD-Brenner und WLAN zahlen wollen. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Vor allem dank der langen Akkulaufzeit belegt das Toshiba A30-101 Platz 2 in der Rangliste der Discounter-Notebooks.

Der erste Teil des Testberichts zum Volks-Notebook

Hersteller/Anbieter

Media Markt

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Preis-Leistungs-Note

2,7

Preis

1111 Euro

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