82326

Gesagt getan, Warchalking erobert die Metropolen

19.07.2002 | 12:38 Uhr | Markus Pilzweger

Da das unerlaubte Nutzen von WLAN-Systemen "Wardrive" genannt wird, wurden die Kreidezeichnungen analog dazu mit "Warchalking" bezeichnet. Die Idee von Jones setzte sich innerhalb kürzester Zeit durch und in London tauchten derart viele Zeichnungen auf, dass diverse Tageszeitungen die "unwissende" Bevölkerung aufklären musste.

Das System der Mitteilungen ist recht simpel und besteht aus lediglich drei Symbolen:

* Zwei gegeneinander aufgestellte Halbkreise symbolisieren einen offenen Node.

* Ein Kreis symbolisiert einen geschlossenen Node.

* Ein "w" in einem geschlossenen Kreis gibt an, dass der Knoten die so genannte WEP-Verschlüsselung aktiviert hat.

Wie "Spiegel Online" weiter berichtet, zeigt die Aktion durchschlagenden Erfolg, so laufen mittlerweile überall in London Anwender mit Notebooks und Handhelds herum, um die Spots auszuprobieren und wohl auch, um neue zu finden. Jones dazu: "Ein völliger Wahnsinn. Überall Kreidezeichen."

Mittlerweile wurde die Idee auch von Anwendern in anderen Städten übernommen, so weisen auch in Paris, New York oder Los Angeles Kreidekringel den Weg zum offenen Knotenpunkt - so lange es nicht regnet.

Eine praktische Warchalk-Karte im Westentaschenformat zum Ausdrucken können Sie hier herunterladen . Notizen über offene Knotenpunkte in der Heimatstadt können auf der Rückseite eingetragen werden.

Aber Vorsicht: Die Nutzung eines offenen Punktes erfolgt wohl in den meisten Fällen ohne Wissen und Zustimmung des Eigentümers und ist somit illegal.

PC-WELT Marktplatz

82326