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Geotagging für den Umweltschutz

Als zweiten Anwendungsfall betrachten wir Katalogisierungen im Naturschutz.

Auch im Umwelt- und Artenschutz zieht Hightech ein. Sollen etwa seltene Pflanzen und deren Standort katalogisiert werden, so geschieht dies heute nicht selten mittels Geotagging. Dazu werden die Pflanzen besucht und mittels Digitalfoto dokumentiert. Sobald die Geodaten im Bild enthalten sind, ist auch der exakte Standort jeder einzelnen Pflanze festgehalten. Gleiches ist im Vogelschutz möglich. Dokumentation jedes einzelnen Vogelnestes per Fotos mit Geodaten.

In einem zweiten Schritt kann das aktuelle Verbreitungsgebiet einfach auf einer Karte visualisiert werden. Wird dies über einen längeren Zeitraum durchgeführt, lässt sich eine Veränderung der Population gut darstellen.

Über den Autor:
Matthias Schwindt ist Autor des Buches „ Geotagging für Fotos – So vergessen Sie nie wieder, wo Sie ein Foto gemacht haben ". Als freiberuflicher Diplom Ingenieur beschäftigt er sich mit mobiler Navigationssoftware und Car-Infotainment (Navigation, Telefonie und Unterhaltung).

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