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Genauigkeit der Wegweiser

04.11.2010 | 13:56 Uhr |

Google Maps
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Kein von uns getesteter Routenplaner hat bei jeder Routen-Suche ein perfektes Ergebnis erbracht. Und manchmal, egal welchen Dienst Sie wählen, werden vom Algorithmus seltsame Routen berechnet. Meistens stimmen die Ergebnisse der Routenplaner überein, aber manchmal weicht ein Dienst mit einer besonders "wilden" Route von den anderen Routenempfehlungen ab.

Beim Test der täglich zu fahrenden Strecken ist es uns sehr schwer gefallen einen Sieger auszuzeichnen. Subjektiv wurden die Google-Resultate am schnellsten angezeigt und beschrieben den direktesten Weg, dicht gefolgt von Bing und danach MapQuest. Bei manchen Startadressen schlug MapQuest jedoch Umwege vor.

Um bestimmte Straßenzüge zu umfahren, müssen Sie bei allen Routenplanern alternative Routen mit Zwischenhalten eingeben. Sie können aber auch einfach den Startpunkt oder den Zwischenhalte-Punkt an die gewünschte Stelle ziehen. Dann wird ebenfalls eine neue Route berechnet.

Uns gefielen die praktischen Hinweise von Bing für die Wegweisung. Nicht nur Baustellen wurden erwähnt, sondern auch Orientierungspunkte wie „Wenn Sie die Hauptstraße erreichen, dann sind Sie zu weit gefahren". Für Reisende in unbekanntem Gebiet ist dementsprechend Bing am besten geeignet.

Jedoch schlägt in dieser Kategorie nichts den größten Vorteil von Google, nämlich die Auswahl aus zwei oder drei verschiedenen Routen. So können Sie möglicherweise einen deutlich schnelleren Weg über eine gut ausgebaute Landstraße finden, anstatt sich über eine überfüllte Autobahn zu quälen.

Punkteverteilung (maximal 10):
Google: 8
Bing: 7
MapQuest: 6

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