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Gemischtes Netz: Ältere Windows-Versionen

11.08.2009 | 16:43 Uhr |

Im Netzwerk arbeitet Windows XP einwandfrei mit älteren Betriebssystemversionen ab Windows 95 zusammen. Auch bei den älteren Versionen installieren Sie den Treiber der Netzwerkkarte, konfigurieren die IP-Adresse und geben dann die gewünschten Laufwerke im Netz frei. Allerdings rufen Sie die Dialogboxen je nach Windows-Version anders auf.

Windows 2000: Hier funktioniert die Installation des Netzwerktreibers nahezu genauso wie bei Windows XP. Achten Sie aber darauf, den für Windows 2000 geeigneten Treiber auszuwählen. Auch die Eingabe der IP-Adresse zur LAN-Verbindung ist identisch, es fehlen lediglich ein paar Zusatzoptionen, die normalerweise nicht notwendig sind. Beim Eintragen von Arbeitsgruppe und Computername müssen Sie lediglich beachten, dass sich das Register in den Systemeigenschaften "Netzwerkidentifikation" nennt. Auch Windows NT 4 bietet eine ähnliche Konfiguration für die Netzwerkeinstellungen.

Windows 95/98/ME: Öffnen Sie nach der (fast) automatischen Installation des Treibers für die Netzwerkkarte im Start-Menü die "Systemsteuerung" und klicken doppelt auf das Symbol "Netzwerk". Ab hier funktioniert es etwas anders als bei neueren Windows-Versionen. Im Register "Konfiguration" erscheint eine Liste aller installierten Netzwerkadapter - sprich: die Steckkarte und die zugeordneten Protokolle und Dienste. Nach der Treiberinstallation sind hier etliche Einträge aufgelistet. "Client für Microsoft-Netzwerke" und "Datei- und Druckerfreigabe" sind identisch zu Windows XP. Außerdem gibt es die Netzwerkkarte als "10/100 Mbps Fast Ethernet Adapter" und meist den "DFÜ-Adapter" (sprich: Modem oder ISDN-Karte). Es sind zwei Netzwerkprotokolle installiert, nämlich TCP/IP und Netbeui.

Im Netzwerk wird nur TCP/IP verwendet, löschen Sie also die Einträge mit Netbeui. Markieren Sie dann den Eintrag "TCP/IP -> 10/100 Mbps Fast Ethernet Adapter", und klicken Sie auf "Eigenschaften". Öffnen Sie das Register "IP-Adresse", und aktivieren Sie die Option "IP-Adresse festlegen". Tragen Sie als Adresse "192.168.0.<x>" (nicht aber .255 ein, weil das die Broadcastadresse ist, an die Nachrichten gehen, die an alle im Netzwerk vorhandenen Geräte gerichtet sind) und als Subnetzmaske "255.255.255.0" ein. Bei <x> setzen Sie wie bei Windows XP eine eindeutige Nummer für jeden PC ein. Wechseln Sie nun zum Register "Identifikation", und tragen Sie "Computername" und "Arbeitsgruppe" ein. Es gelten dieselben Regeln wie bei Windows XP. Mit "OK" schließen Sie die Konfiguration ab. Etwas nervig ist, dass Windows 98 nach jeder Änderung an den Netzeinstellungen Systemdateien aktualisieren will (beim ersten Mal von der Installations-CD) und nach einem Neustart verlangt.

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