721610

Gedächtnisschwäche

Anforderung

Zeitaufwand

Windows 9x leidet hin und wieder an Gedächtnisschwäche: Desktop-Icons verändern ihre Position, und Ordner-Fenster verlieren ihre Voreinstellungen. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich dagegen wehren

Für Abhilfe sorgt der Registry-Schlüssel "NoSaveSettings". Suchen Sie in der Registry den Schlüssel "Hkey_Users\.Default\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer", und erzeugen Sie im rechten Werte-Fenster einen neuen Binärwert mit dem Namen "NoSaveSettings" sowie dem Wert "01". Diese Einstellung unterdrückt jede Veränderung an Ordnern und Desktop-Icons. Wollen Sie auf dem Desktop ein neues Icon plazieren oder eine Ordner-Ansicht verändern, müssen Sie "NoSaveSettings" auf "00" setzen, die Änderungen vornehmen und "NoSave-Settings" wieder auf "01" stellen. Gespeichert sind die Einstellungsdaten der Ordner-Layouts an einer anderen Stelle der Registrierung. Der Schlüssel "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Streams" beherbergt in den durchnumerierten Unterschlüsseln alle Einstellungen der Ordner, die Fenstergestaltung des Windows-Explorers ist unter "...\Explorer\ExpView" festgelegt. Sollten Sie permanent Probleme mit dem Speichern der Icons haben, können Sie den Schlüssel "Streams" mit allen Unterschlüsseln löschen. Sie verlieren dabei alle gespeicherten Fenster-Einstellungen und fangen praktisch wieder bei Null an. Sobald Sie den ersten Ordner individuell anpassen, werden erneut Streams angelegt. Wollen Sie eine gelungene Desktop-Konfiguration dauerhaft sichern, können Sie den Schlüssel "Streams" in einer REG-Datei speichern, indem Sie auf "Streams" klicken und ihn über den Menüpunkt "Registrierung" in eine "Registrierungsdatei exportieren". Im Falle eines zerschossenen Desktop-Layouts spielen Sie die Sicherung mit einem Doppelklick auf die REG-Datei wieder zurück.

PC-WELT Marktplatz

721610