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Ganz einfach: Die Suche nach den Wunsch-Torrents

Es gibt zahlreiche Suchmaschinen im Netz, die sich auf das Auffinden von Torrents spezialisiert haben. Die wohl bekannteste bieten die Bit-Torrent-Erfinder selbst an. Die Suchmaschinen wie TorrentSpy und TorrentPortal fahnden auf Torrent-Seiten und überzeugen durch eine bessere Aufbereitung der Ergebnisse und durch eine „Advanced Search“-Funktion, bei der Sie die Suche etwa auf Musikdateien einer bestimmten Größe beschränken können. Auch das Seeder-Leecher-Verhältnis lässt sich einstellen, damit man Daten möglichst schnell auf den eigenen Rechner bekommt. In der Ergebnisliste erscheint eine Anzeige mit dem Titel „Health“. Hier sollte nach Möglichkeit einer der grünen Tracker gewählt werden, da diese ein besonders gutes Upload-Download-Verhältnis versprechen.

Torrent-Suche leicht gemacht: Auf einen Rutsch durchforstet die Browser-Extension 32 Torrent-Verzeichnisse nach Software, Filmen und MP3-Dateien
Vergrößern Torrent-Suche leicht gemacht: Auf einen Rutsch durchforstet die Browser-Extension 32 Torrent-Verzeichnisse nach Software, Filmen und MP3-Dateien
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Eine sehr gute Alternative ist die Torrent-Search-Toolbar 4.5 für die Webbrowser Firefox und Internet Explorer. Über eine eigene Suchmaske können die 32 bekanntesten Torrent-Seiten wie Mini Nova, Thepiratebay, Torrent Reactor, Isohunt, Torrentspy, Torrentz und Torrentbox nach beliebigen Suchbegriffen durchstöbert werden. Über ein Aufklappmenü lassen sich von jeder Seite die 50 aktuellsten Einträge anschauen und bei Interesse anklicken. Via RSS-Feeds werden neue Inhalte in zehn Channels angezeigt. Ein anderer Weg läuft über einschlägige Websites, die Sie bei der Eingabe von Begriffen wie „Torrent“ oder „Torrentfiles“ bei Google finden. Es kann immer wieder vorkommen, dass Torrents bereits veraltet sind und die Tracker nicht mehr unterstützt werden.

Gefahren: Keine Anonymität, offene IP

Wie auch in anderen Tauschbörsen ist man auch im Bit-Torrent-Netzwerk alles andere als unsichtbar. In einem Bit-Torrent-Client wird bei einer Verbindung immer die aktuelle IP-Adresse der Gegenstellen angezeigt. Da man automatisch beim Laden einer Datei auch gleichzeitig Anbieter ist, gerät man bei urheberrechtlich geschütztem Material leicht ins Visier der Fahnder. Außer Sie surfen über eine Anonymisier-Lösung, die Ihrer kompletten Internet-Verbindung eine Art Tarnkappe aufsetzt. Ein solcher Service ist zum Beispiel Findnot . Damit können Sie nicht nur anonym surfen, sondern auch anonym downloaden. Das Ganze kostet 6,25 Dollar pro Monat, wenn Sie sich für zwei Jahre an den Anbieter binden. Sonst werden 9,95 Dollar monatlich fällig. Allerdings ist auch diese Lösung nicht ideal, da der erzielte Datendurchsatz durch das Umleiten über spezielle Proxy-Server sinkt. Folglich brauchen Sie mehr Zeit, bis Sie eine Datei auf Ihrem Rechner haben.

Im Gegensatz zu den anderen Tauschbörsen und ihren Clients kann man bei Bit Torrent übrigens keine Dateilisten browsen und sich auf Mausklick die auf der Festplatte eines Users freigegebenen Files anzeigen lassen. Das bringt vor allem unerfahrenen Anwendern ein Plus an Sicherheit.

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