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Gäste-WLAN: So klappt die Einrichtung

06.05.2019 | 10:11 Uhr |

Mit dem Gastzugang kommen Ihre Besucher ins Internet, ohne die Sicherheit Ihres Heimnetzes zu gefährden. Alternativ nutzen Sie die neue Hotspot-Funktion von Fritz-OS 7. Wir zeigen, wie Sie dabei am besten vorgehen.

1. Ein Gäste-WLAN ist ein eigenes Netzwerk, das logisch von Ihrem Heimnetz getrennt ist. Es hat eine eigene Netzwerkkennung (SSID), ein eigenes WLAN-Passwort und einen eigenen IP-Adressbereich. Zum Einrichten öffnen Sie die Fritzbox-Oberfläche mit „fritz.box“ oder der Standard-IP „192.168. 178.1“ im Browser. Gehen Sie zu „WLAN –› Gastzugang“ und setzen Sie einen Haken bei „Gastzugang aktiv“. Dazu aktivieren Sie die Option „privater WLAN-Gastzugang“. Wollen Sie den Besuchern den Zugang in Ihr WLAN möglichst einfach machen, dann aktivieren Sie die Option „öffentlicher WLAN-Hotspot“. Eine Anmeldung ist dann nicht erforderlich.

Schritt 2
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2. Jetzt können Sie einen eigenen Name für den WLAN-Gastzugang vergeben – die SSID. Als Standard nutzt die Fritzbox die Netzwerkkennung „FRITZ!Box Gastzugang“. Unbedingt sollten Sie auch das Gast-WLAN mit einem Passwort sichern, um einen Missbrauch des Funknetzwerks zu verhindern. Geben Sie das Passwort unter „WLAN-Netzwerkschlüssel“ ein. Bestätigen Sie die Eingaben mit „Übernehmen“. Nun ist das Gäste-WLAN aktiv und Nutzer können darauf zugreifen.

Schritt 3
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3. Wenn sich Ihre Gäste im Gast-WLAN anmelden möchten, müssen sie die entsprechenden Zugangsdaten kennen. Klicken Sie unten auf der Seite auf „Info-Blatt drucken“. Es öffnet sich ein neues Browser-Fenster mit den zur Anmeldung benötigten Informationen wie SSID, WLAN-Netzwerkschlüssel und Verschlüsselungsart. Klicken Sie oben im Fenster auf „Diese Seite drucken“. Sie können den Ausdruck dann auslegen und Ihren Gästen in die Hand drücken. Schließen Sie das Browserfenster über den entsprechenden Link.

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Schritt 4
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4. Nun können Sie die Optionen für den Gastzugang der Fritzbox anpassen. Klicken Sie auf den blauen Textlink „Weitere Einstellungen“. Normalerweise können die Geräte im Gäste- WLAN nicht miteinander in Kontakt treten. Wollen Besucher Dateien austauschen, müssen sie den Umweg übers Internet und Clouddienste wie Dropbox, Googe Drive und Microsoft Onedrive nehmen. Um etwa Fotos oder Musik über das WLAN auszutauschen, können Sie den Gastgeräten aber erlauben, miteinander zu sprechen. Markieren Sie dafür die Option „WLAN-Geräte dürfen kommunizieren“.

Schritt 5
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5. Standardmäßig ist nur das Surfen und Mailen im Gast-WLAN erlaubt, alle anderen Dienste sind gesperrt. Ändern Sie die Einstellung nur, wenn sich einer Ihrer Gäste beschwert und Sie abwägen können, ob Sie weitere Internet-Dienste erlauben möchten. Klicken Sie auf den blauen Textlink „Weitere Einstellungen“ und entfernen Sie das Häkchen vor „Internetanwendungen beschränken“. Klicken Sie auf „Übernehmen“, um die Beschränkungen komplett aufzuheben.

Schritt 6
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6. Damit Sie informiert werden, wenn sich Gäste an Ihrem Gast- WLAN anmelden, setzen Sie ein Häkchen vor „Push Service aktivieren“ und klicken Sie auf „Übernehmen“. Falls Sie den Push-Service noch nicht aktiviert haben, holen Sie das unter „System –› Push-Service“ nach, indem Sie im Register „Absender“ ein Häkchen vor „Push Service aktiv“ setzen und die Kontodaten Ihres Mail-Accounts vervollständigen.

Schritt 7
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7. Haben Sie das Gäste-WLAN für eine einmalige Feier und einen kurzen Besuch von Freunden eingerichtet, legen Sie am besten ein Zeitbudget fest. Markieren Sie die Option „automatisch deaktivieren nach…“, und wählen Sie aus dem Dropdown-Menü eine Zeitspanne aus. Damit der Gastzugang durch diese Zeitvorgabe nicht schon abgestellt wird, wenn die Feier länger dauert, aktivieren Sie darunter die Option: „erst deaktivieren, wenn der letzte Gast abgemeldet ist“.

Tipp: WLAN mit der Fritzbox optimal einrichten

Schritt 8
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8. Für Nutzer eines Smartphones beziehungsweise Tablets mit Android als Betriebssystem gibt es eine ganz bequeme Anmeldemöglichkeit: Sie können mit der kostenlosen AVM-App „ Fritzapp WLAN “ aus dem Google Play-Store den QR-Code auf dem Info-Blatt (siehe Schritt 3) abfotografieren. Die SSID und das dazugehörige Passwort des Gastzugangs wird automatisch zur Anmeldung übernommen. Tippen Sie danach nur auf „Verbinden“. Das Gast-WLAN wird dann automatisch eingerichtet und Sie sind mit dem Internet verbunden. Alternativ geben Sie die Zugangsdaten von Hand ein.

Schritt 9
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9. Nutzer von iPhone oder iPad beziehungsweise eines Windows-basierten Mobilgeräts müssen auf den Komfort der App verzichten. Ein Apple-Gerät verbinden Sie mit dem Funknetzwerk für Gäste in den „Einstellungen“ unter „WLAN“. Nach der Suche von WLANs in Reichweite sollte „FRITZ!Box Gastzugang“ beziehungsweise der von Ihnen eingestellte Name angezeigt werden. Tippen Sie auf den Eintrag – in unserem Beispiel „GastbeiCH“ - und geben den dazugehörigen WLAN-Netzwerkschlüssel ein, der bestenfalls als Ausdruck (siehe Schritt 3) vorliegt. Danach wird die Verbindung hergestellt, und das Gerät ist per WLAN online.

Gast-Rechte ändern

Alle Geräte im Gastzugang/Hotspot erhalten das Zugangsprofil „Gast“. Dieses können Sie unter „Internet –› Filter –› Zugangsprofile“ bearbeiten, um etwa einen Zeitraum festzulegen, wann Ihre Gäste das Internet nutzen dürfen oder um bestimmte Internetseiten zu sperren. Unter „Internet –› Filter –› Priorisierung“ können Sie außerdem die Bandbreite für den Gastzugang begrenzen.

Faltbare Displays sind endlich mal wieder eine echte Innovation auf dem Smartphone-Markt. Auf dem MWC haben Samsung mit dem Galaxy Fold und Huawei mit dem Mate X Prototypen ihrer Knick-Knack-Phones vorgestellt. Der zuvor eher unbekannte Hersteller Royole hatte schon ein paar Wochen zuvor das FlexPai vorgestellt. Und Xiaomi (Mi Flex) und weitere Hersteller stehen auch schon in den Startlöchern. Ist das alles nur Hype, oder machen faltbare Smartphones wirklich Sinn? Welches sind die Vor- und Nachteile und wie geht’s mit der Entwicklung in den nächsten Jahren weiter? Das klären Dennis und Takis in diesem Video.

►► Galaxy Fold: Samsung stellt faltbares Smartphone vor: www.youtube.com/watch?v=gSfJ6e6WFYc

►► Huawei Mate X: Ist das faltbare Smartphone besser als das Galaxy Fold? www.youtube.com/watch?v=prFnsOAxZkQ

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