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GPS-Ortung: Bis auf wenige Meter genau

24.02.2011 | 10:34 Uhr |

Wohnungssuche mit Augmented Reality.
Vergrößern Wohnungssuche mit Augmented Reality.
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Wenn man den Standort zuverlässiger und genauer ermitteln will, kommt die bei Navigationsgeräten bewährte GPS-Lokalisierung zum Zuge. Besonders verbreitet sind Lokalisierungsfunktionen daher im Zusammenhang mit Handy-Apps, da die meisten Smartphones serienmäßig über GPS-Empfänger verfügen. Mit dessen Hilfe kann das Gerät zumeist auf wenige Meter genau melden, wo sich der Besitzer gerade befindet.

Die GPS-Ortung wird zumeist durch einen Lage- und einen Beschleunigungssensor unterstützt. Hier spricht man von Assisted GPS. So können Smartphones einfach und oft treffsicher ihren aktuellen Ort mitteilen, auch wenn gerade kein GPS-Signal empfangen werden kann, weil sich der Handybesitzer nicht im Blickfeld der Ortungs-Satelliten befindet.

Die Möglichkeiten, die sich durch die Standortbestimmung per GPS-Meldung ergeben, sind vielfältig und gehen weit über reine Routenplanung und Navigation à la Google Maps hinaus. Hier ein paar Beispiele für interessante Smartphone-Apps: Die iPhone-App Stau Mobil erkennt, wo Sie sich gerade befinden, und zeigt anhand der aktuellen ADAC-Daten Staus und Verkehrsbehinderungen in der Umgebung.

Auch die Qype-App setzt auf die Ortsangabe des Handynutzers. Auf der Internetseite www.qype.com bewerten Besucher Restaurants, Bars, Geschäfte und andere lokale Punkte. Die Qype-App ermittelt Ihren aktuellen Standort und zeigt die Adressen der bewerteten Kneipen und Geschäfte in der Umgebung. Das ist nicht nur in fremden Städten praktisch. Qype gibt es sowohl für iPhone und Blackberry als auch für Smartphones mit Android- und Symbian-Betriebssystem.

Noch relativ neu ist die Kombination aus Handykamera und via GPS-Meldung abgerufenen Informationen aus dem Internet. Die iPhone-App des Immobilienportals Immonet beispielsweise erkennt anhand von GPS und Lagesensor die Blickrichtung des iPhone-Benutzers und zeigt anhand der auf der Inter-netseite hinterlegten Angebotsdaten die Entfernung und die Richtung zu Immobilien, die zum Verkauf stehen. Wenn der Nutzer zusätzlich die Kamera im iPhone einschaltet, wird innerhalb des Kamerabildes angezeigt, welche Wohnungen und Häuser verkauft oder zur Vermietung angeboten werden.(„Augmented Reality“).

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