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Funkverbindung steuern

16.06.2008 | 10:12 Uhr |

Die meisten Fritzbox-Modelle bieten einen Schalter, mit dem Sie WLAN (de-)aktivieren können. Das lässt sich auch über das Konfigurationsmenü unter Menü "Einstellungen, WLAN, Funkeinstellungen" erledigen - dazu entfernen Sie das Häkchen bei "Funknetzwerk aktivieren". Unter "System, Nachtschaltung" weisen Sie die Fritzbox an, zu einer bestimmten Uhrzeit einen Ruhezustand einzunehmen und dabei das WLAN abzuschalten. Bequem einschalten ohne Verbindung per LAN-Kabel kann man das WLAN dann wieder über ein Telefon, das an die Fritzbox angeschlossen ist: Die Tastenkombination lautet #96*1*.

WLAN tunen und optimieren

Manchmal kann es sinnvoll sein, die Sendeleistung des WLAN-Routers zu drosseln: Zum Beispiel, weil man Eindringlingen dadurch weniger Angriffsfläche bietet oder wenn man sein WLAN auf einen kleineren Radius beschränkt, um Störungen durch andere Funknetzwerke zu entgehen. Die Fritzbox bietet dafür die Option "Maximale Sendeleistung" im Menü "Einstellungen, WLAN, Funkeinstellungen". Wenn in Ihrem WLAN nur Geräte nach dem Standard 802.11g arbeiten, sollten Sie für maximalen Datendurchsatz diese Option unter "Modus" wählen. In der Voreinstellung "g+b" legen g-Geräte zusätzliche Übertragungspausen ein, damit eventuell vorhandene b-Geräte auch funken können. "802.11g++" bringt nur zusätzliches Tempo, wenn auch die anderen WLAN-Geräte diese proprietäre Technik des Chipherstellers Texas Instruments unterstützen.

Internet-Telefonie einrichten

Nachdem Sie ein Telefon angeschlossen haben, richten Sie die Fritzbox im Menü "Einstellungen, Telefonie, Internettelefonie" über "Neue Internetrufnummer" fürs Telefonieren übers Internet ein. Hier tragen Sie die Informationen ein, die Sie von Ihrem VoIP-Anbieter erhalten haben. Die Fritzbox vergibt für jeden Eintrag eine Tastenkombination, mit der Sie direkt am Telefon den entsprechenden Anbieter vor dem Gespräch auswählen können. Ob die Fritzbox ein Telefonat übers Festnetz oder übers Internet herstellen soll, legen Sie unter "Wahlregeln" fest. Unter "Anbietervorwahlen" tragen Sie eine feste Vorwahlnummer ein, damit Sie alle Festnetzgespräche oder nur Gespräche in ausgewählte Nummernbereiche über einen bestimmten Anbieter führen können.

Sparen per Vermittlung

Mit der Funktion "Durchwahl (Call Through)" arbeitet die Fritzbox praktisch als Vermittlungsstelle: Sie können sich bei geschickter Tarifkombination viel Geld sparen - zum Beispiel, wenn Sie nicht teuer direkt von Handy zu Handy telefonieren, sondern mit dem Mobiltelefon zunächst die Fritzbox anrufen, die wiederum das Gespräch über eine Sparnummer an das Ziel-Handy weiterleitet. Auf der Fritzbox müssen Sie dazu eine Rufnummer definieren, die das Call-Through aktiviert ("Durchwahl für Anrufe auf der Rufnummer"). Außerdem müssen Sie sich durch eine PIN-Eingabe oder eine Rufnummer (am besten beides aktivieren) ausweisen - diese Vorgaben tragen Sie unter "Berechtigung für die Durchwahl" ein. Schließlich geben Sie ganz unten die Festnetz- oder VoIP-Verbindung ein, über die die Fritzbox den Anruf weitervermitteln soll. Wählen Sie nun etwa vom Handy die Fritzbox über die eingetragene Call-Through-Nummer an, und tippen Sie die PIN ein. Nach der Eingabe von "0" bekommen Sie ein Wählzeichen und können die Nummer des Ziel-Handys eingeben.

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