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Dolibar ERP & CRM

26.01.2014 | 08:09 Uhr |

Dolibar ist ein quelloffenes CRM-Programm mit zusätzlichen ERP-Funktionen.
Vergrößern Dolibar ist ein quelloffenes CRM-Programm mit zusätzlichen ERP-Funktionen.
© Thomas Joos

Dolibar ERP&CRM ist ein quelloffenes CRM-System mit zusätzlichen ERP-Funktionen. Daten lassen sich auch in der Cloud speichern. Interessierte Anwender können sich eine Online-Demo auf der Webseite ansehen. Wichtige Module sind im Programm enthalten, es fehlen aber Buchhaltung, die Unterstützung mehrerer Währungen und auch die Mandantenfähigkeit. Deshalb lässt sich jeweils nur ein Unternehmen abbilden. Eine Mitarbeiterverwaltung fehlt zudem ebenso wie ein Modul zur Projektverwaltung. Immerhin lassen sich Rechnungen auch als PDF-Datei exportieren.

Fazit: Ein Vorteil der Lösung ist die Integration von ERP-Funktionen in der CRM-Anwendung. Dolibar bietet eine Menge Funktionen für beide Bereiche. Unternehmen können etwa Rechnungen schreiben und eine Kundenhistorie pflegen. Im Fokus der Anwendung stehen vor allem kleinere Unternehmen und der Mittelstand. Für das Produkt gibt es auch eine deutsche Community, die bei Problemen hilft.

Compiere

Compiere Community Edition ist ein quelloffenes CRM- und ERP-Tool. Die Anwendung steht auch als kommerzielle Software und als SaaS-Produkt in der Cloud zur Verfügung. Vor allem in der Fertigungsabwicklung spielt das Programm seine Vorteile aus. Wie Dolibar kann Compiere CRM- und ERP-Funktionen abbilden.

Fazit: Ein Nachteil der Lösung ist der geringe Funktionsumfang der kostenlosen Edition. Dieser lässt sich durch eine Aktualisierung auf eine kommerzielle Edition aber ausgleichen. Ein Vorteil von Compiere ist das so genannte flexible Data Dictionary. Damit lässt sich Compiere um weitere Funktionen und Daten erweitern. Das SaaS-Angebot läuft auf Basis der Amazon-Cloud. Die deutschsprachigen Foren sind leider nicht sehr gut besucht.

CiviCRM

CiviCRM lässt sich auch in Wordpress einbinden.
Vergrößern CiviCRM lässt sich auch in Wordpress einbinden.
© Thomas Joos

CiviCRM ist in mehreren Sprachen verfügbar. Im Fokus der Anwendung stehen weniger Unternehmen, sondern Verbände und Stiftungen. Das heißt, die Anwendung kann vor allem Spender, Helfer und Newsletter-Abonnenten verwalten. Der Funktionsumfang unterscheidet sich daher etwas von herkömmlichen CRM-Lösungen: Die Software bietet unter anderem eine Mitgliederverwaltung, Kontaktmanagement, ein Mailing-Modul, und eine Spenden- und Event-Verwaltung. CiviCRM baut vor allem auf einer Webanwendung auf.

Fazit: Stiftungen und Verbände, die auf CRM setzen wollen, sollten sich CiviCRM ansehen. Das Produkt ist für diese Bereiche optimiert. Zwar lassen sich solche Organisationen auch mit den Marktführern vtiger CRM und SugarCRM steuern. Allerdings sind hier oft komplizierte Erweiterungen notwendig, die in CiviCRM bereits hinterlegt sind. (mje/wh)

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der TecChannel-Schwesterpublikation Computerwoche .

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