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Fritzbox: Fehlersuche mit der Diagnose-Funktion

03.05.2019 | 14:56 Uhr |

Im Menü „Diagnose“ bietet Fritz-OS umfangreiche Funktionen, mit denen die Fritzbox Sie dabei unterstützen kann, Probleme mit dem Internetzugang oder im Heimnetz zu lösen.

Schritt 1: Funktionsdiagnose starten

Mithilfe der Funktionsdiagnose verschaffen Sie sich einen Überblick über den Zustand Ihrer Fritzbox, deren Internetanbindung und über Ihr Heimnetzwerk. Öffnen Sie die Fritzbox-Oberfläche, indem Sie fritz.box beziehungsweise die IP-Adresse des Routers wie 192.168.178.1 in die Browser-Adressleiste eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen. Gehen Sie in der Menüleiste links zum Eintrag „Diagnose“ und klicken Sie auf „Funktion“. Sie sehen hier eine Liste mit Einträgen.

Zum Start der Diagnose klicken Sie auf die Schaltfläche „Starten“. Die Diagnose durchläuft nun nacheinander die verschiedenen Prüfbereiche „FRITZ!Box“, „FRITZ!Box-Anmeldung“, „LAN“, „WLAN“, „DECT“, „USB-Geräte“, „Internetverbindung“, „Rufnummern“, „Heimnetz“, „Smart Home“ und „WLAN-Umgebung“. Haben Sie etwas Geduld, die Analyse kann einige Minuten dauern. Die jeweiligen Ergebnisse für die Prüfbereiche werden direkt im Anschluss eingeblendet. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Speichern“ und erneut „Speichern“ im Hinweisfenster sichern Sie die Ergebnisse der Diagnose als CSV-Datei. Diese können Sie dann beispielsweise mit einem Texteditor zur späteren Auswertung öffnen oder als Anhang einer Mail versenden.

Alternativ senden Sie die Ergebnisse per Push-Mail, indem Sie zum Versenden auf „Als Push Mail versenden“ klicken. Die Mail wird an die unter „System –› Push Service –› Absender“ eingetragene E-Mail-Adresse gesendet. Im Mail-Programm öffnen Sie anschließend die empfangene Nachricht mit dem Betreff „FRITZ!Box-Diagnose“. Haben Sie sich mit einer technischen Frage an den AVM-Support gewendet, können Sie die E-Mail an die Adresse weiterleiten, die Sie vom AVM-Supportmitarbeiter erhalten haben.

Tipp: Die Fritzbox blinkt! So deutet man Router-Fehler

Schritt 2: Sicherheitseinstellungen überprüfen

Schritt 2
Vergrößern Schritt 2

Unter „Diagnose –› Sicherheit“ gelangen Sie in der Fritz-OSOberfläche zum Überblick aller sicherheitsrelevanten Einstellungen, die den Zugriff auf die Fritzbox aus dem Internet oder aus dem Heimnetzwerk regeln. Damit sehen Sie unter anderem auf einen Blick die aktuell installierte Firmware, die geöffneten Ports, die an- und abgemeldeten Benutzer und welche WLAN-Geräte mit welchen Eigenschaften mit der Fritzbox verbunden sind (siehe Kasten unten).

Wie in Schritt 1 beschrieben, kann das Ergebnis der Diagnose als Push-Mail versendet werden. Zusätzlich können Sie die Ergebnisse der Sicherheitsdiagnose auch ausdrucken. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Druckansicht“. Klicken Sie anschließend im Fenster der Druckansicht auf „Diese Seite drucken“.

Siehe auch: Fritzbox-Fehler sofort beheben - so klappt's

Schritt 3: Energieverbrauch ermitteln

Schritt 3
Vergrößern Schritt 3

Der Energiemonitor unter „System“ zeigt Ihnen im gleichnamigen Register den Energieverbrauch Ihrer Fritzbox sowie die Belegung der LAN-Anschlüsse an. Der tatsächliche Energieverbrauch der einzelnen Fritzbox-Module kann anhand der farbigen Balken abgelesen werden. Der erste Balken zeigt den aktuellen Verbrauch an, der zweite Balken zeigt den Verbrauch im Tagesdurchschnitt an. Aus dem Füllstand der Balken lässt sich ableiten, wie viel Prozent vom maximalen Energieverbrauch in Anspruch genommen werden. Dabei wird für den maximalen Energieverbrauch angenommen, dass alle Funktionen der Fritzbox eingeschaltet und in Betrieb sind.

Für jeden LAN-Anschluss wird Ihnen angezeigt, ob ein Netzwerkgerät daran angeschlossen ist (grünes Symbol) oder nicht (graues Symbol). In der Spalte „Status“ erhalten Sie nähere Informationen zu den jeweiligen Verbrauchsangaben, wie Verbindungsdauer, Anzahl angeschlossener Geräte und Übertragungsleistungen.

Die Diagramme im Register „Statistik“ zeigen, wie sich bestimmte Geräteparameter in Abhängigkeit von der Verwendung des Gerätes verändern. Sie können etwa prüfen, wie sich das gleichzeitige Surfen und Streaming von TV-Inhalten auf das Gerät auswirkt.

Das prüft die Sicherheitsdiagnose der Fritzbox

Die Sicherheitsdiagnose der Fritzbox prüft verschiedene Bereiche und zeigt detaillierte Informationen an. Nachfolgend lesen Sie, um welche Bereiche es sich dabei handelt und was die Ergebnisse für Sie bedeuten.

FRITZ!OS: Die Version des installierten Fritz-OS wird auf ihre Aktualität geprüft. Je nach Modell der Fritzbox erhalten Sie hier unterschiedliche Ergebnisse.

FRITZ!Box-Anmeldung: Die Sicherheitsdiagnose prüft, ob die Anmeldung an der Fritzbox mit einem Benutzernamen und einem Passwort eingerichtet ist.

Internetverbindung: Hier werden die geöffneten Ports und verwendete Protokolle, Portfreigaben ins Internet für Heimnetzgeräte sowie die Filter für den Zugriff auf das Internet geprüft.

WLAN: Die Prüfung ermittelt, ob und wie der WLAN-Zugang gesichert (verschlüsselt) ist, ob WPS und AVM Stick & Surf aktiv sind und wie viele neue Geräte sich angemeldet haben. Außerdem werden die Einstellungen für WLAN-Geräte und für den WLAN-Gastzugang geprüft.

Telefonie: Die Sicherheitsdiagnose überprüft Funktionen und Eigenschaften der DECT-Basisstation Ihrer Fritzbox, Einstellungen der Rufbehandlungen sowie direkt mit der Fritzbox oder über die FRITZ App verbundene IP-Telefone.

FRITZ!Box-Benutzer: In diesem Bereich zeigt die Diagnose in einer Übersicht alle Fritzbox-Benutzer und deren Zugriffsrechte für die Inhalte der Fritzbox, für ein Heimnetzwerk und für den Zugriff aus dem Internet. Zudem wird der Zeitpunkt der letzten Anmeldung an der Fritzbox sowie die dafür verwendete IP-Adresse ermittelt.

FRITZ!NAS: Hier gibt es Informationen zu den Zugriffsrechten auf die Speichermedien, die aktuell an der Fritzbox angeschlossen und eingerichtet sind. Damit wird geprüft, welcher Benutzer Zugriff auf welche Speichermedien hat, welche Rechte (Schreib- und Leserechte) damit verbunden sind und ob der Zugriff nur über das Heimnetz oder auch aus dem Internet erlaubt ist. Für den Zugriff aus dem Internet überprüft die Fritzbox, ob der Fernzugriff über HTTPS oder FTP/FTPS freigegeben ist und ob entsprechende Freigabelinks definiert sind.

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