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Fritz-OS-Laborversionen auf Fritzbox einspielen

14.02.2019 | 08:02 Uhr |

AVM stellt für ausgewählte Routermodelle Vorabversionen des als Fritz-OS bezeichneten Betriebssystems zum Download bereit. Interessierte Nutzer, die gerne einen Blick auf die kommenden Funktionen werfen wollen, können diese Laborversionen in Eigenregie auf ihren Routern einspielen – vorausgesetzt, sie sind mit dem aktuellsten Fritz-OS ausgestattet.

1. Möchten Sie auf Ihrer Fritzbox eine solche Vorabversion einspielen, müssen Sie erst überprüfen, ob diese für Ihr Routermodell zu haben ist. Dazu öffnen Sie Ihren bevorzugten Webbrowser und statten der Webseite www.avm.de/fritz-labor einen Besuch ab. Steht für den von Ihnen verwendeten AVM-Router eine Laborfirmware zur Verfügung, klicken Sie auf „Zum Labor“.

Download starten.
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2. Auf der daraufhin geladenen Seite informiert Sie AVM ganz oben im Bereich „Leistungsmerkmale auf einen Blick“ über die wichtigsten Neuerungen, die diese Laborversion auszeichnen. Im Anschluss daran folgt eine kurze Beschreibung des Installationsvorgangs. Im unteren Bereich der Webseite werden die Fritzbox-Modelle angezeigt, für die diese Laborversion konzipiert ist. Aktivieren Sie unter Ihrem Routermodell die Option „Ja, ich habe die Informationen gelesen und möchte den Download starten.“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „Download starten“, um die Datei herunterzuladen.

Einstellungen sichern.
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3. Gehen Sie nun zum Speicherordner, entpacken Sie die Zip-Datei, wechseln Sie an Ihrer Fritzbox zu „System –› Update“ und bringen Sie das Register „FRITZ!OS-Datei“ nach vorne. Danach sichern Sie die aktuelle Konfiguration, indem Sie bei „Kennwort“ ein Passwort eintippen, auf „Einstellungen sichern“ klicken und sämtliche im Folgenden angezeigten Sicherheitshinweise bestätigen.

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Datei hochladen.
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4. Wenn diese Vorarbeiten erledigt sind, blättern Sie im Register „FRITZ!OS-Datei“ nach unten. Klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche „Durchsuchen“, wechseln Sie zu dem Ordner, in dem die entpackte Laborversion gespeichert ist, markieren Sie die Datei mit der Endung „Image“ und bestätigen Sie mit „Öffnen“. Gut zu wissen: In der Zip-Datei ist ebenfalls das zu Ihrer Fritzbox passende Recovery-Programm enthalten. Sollte es beim manuellen Einspielen der Laborversion zu Problemen kommen, dann versetzen Sie Ihre Fritzbox mithilfe des Recovery-Tools in den Werkszustand. Wie das geht, zeigen wir Ihnen hier . Klicken Sie auf die Schaltfläche „Update starten“, um die Aktualisierung zu beginnen.

Update verfügbar.
Vergrößern Update verfügbar.

5. Haben Sie bereits eine Laborversion eingespielt, so müssen Sie nicht zwangsläufig den Weg über die AVM-Homepage gehen. Denn das Aktualisieren einer Vorabversion klappt ebenso über die Fritzbox-Konfigurationsmaske. In der Übersicht wird Ihnen rechts oben, neben „FRITZ!OS:“, angezeigt, ob eine neue Laborversion zur Verfügung steht. Klicken Sie auf „Update verfügbar“, landen Sie im Bereich „System –› Update“.

Laborversion einspielen.
Vergrößern Laborversion einspielen.

6. Im Register „FRITZ!OS-Version“ erhalten Sie Informationen zur neuen Laborversion und können sie mit einem Klick auf „Update starten“ auch gleich aufspielen.

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Nach dem Neustart.
Vergrößern Nach dem Neustart.

7. Ganz gleich, wie Sie vorgegangen sind: Das Update wird zur Fritzbox übertragen und eingespielt. Nachfolgend startet der Router automatisch neu. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, wird der Anmeldebildschirm angezeigt, sodass Sie sich an der Konfigurationsmaske anmelden können. In der „Übersicht“ ist daraufhin die aktuelle Version des Fritzbox-Betriebssystems aufgeführt.

Vorabversion im Mehs einspielen.
Vergrößern Vorabversion im Mehs einspielen.

8. Steht eine Laborversion für ein anderes AVM-Gerät zur Verfügung, dann können Sie diese Vorabversion direkt über die Fritzbox einspielen. Wechseln Sie einfach zu „Heimnetz –› Mesh“, klicken Sie unter dem Gerät auf den Button „Update ausführen“ und folgen Sie den Bildschirmanweisungen.

Laborversionen für Fritzbox Cable & LTE

Bisher stellte AVM Laborversionen ausschließlich für Routermodelle zur Verfügung, die zur Nutzung an einem DSL- oder VDSL-Anschluss konzipiert waren. Der Grund: Die Kabelprovider wie Unitymedia unterstützen nicht alle in Fritz-OS enthaltenen Funktionen, sodass neue Betriebssystemversionen erst angepasst werden müssen. Das erste Kabelmodell, das sich mit einer Laborfirmware betreiben lässt, ist die Fritzbox 6590 Cable. Daneben findet sich im AVM-Labor auch eine Vorabversion für das Modell 6490 Cable für Kabelanbieter. Neu ist zudem, dass auch für die mobil nutzbare Fritzbox 6890 LTE eine Beta-Version zu haben ist.

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