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Freeware-Muß für DOS-Aktive

Anforderung

Zeitaufwand

Eine schon im voraus lobend erwähnte Fähigkeit von Windows 95 ist der Start von Windows-Anwendungen oder weiterer DOS-Fenster aus einer DOS-Box. Daß man hierfür nicht auf Microsoft und Windows 95 warten muß, beweist das bereits 1993 entstandene kleine Freeware-Utility WINRUN.EXE von Sven Schreiber, das wir in der PC-WELT-Mailbox (089/36086-357) für Sie bereitstellen.Es läuft unter Windows 3.1 oder 3.11 und besteht im wesentlichen aus den drei kleinen Modulen WINRUN-T.COM, WINRUN-R.EXE und WINRUN.COM. Winrun-t ist vor dem Windows-Start zu laden und kostet gerade mal 640 Bytes im konventionellen Speicher oder in einem Upper Memory Block (UMB). Das kleine Windows-Programm Winrun-r gehört in die Autostart-Gruppe oder in die Load-Zeile der WIN.INI.Nach diesen Vorbereitungen starten Sie aus einer DOS-Box beliebige Windows-Anwendungen einschließlich der Aufrufparameter und PIF-Dateien oder auch weitere DOS-Fenster, indem Sie dem Programmnamen den Aufruf "winrun" voranstellen:winrun pbrush.exeOb dabei Pfadangaben notwendig sind, hängt gemäß DOS-Konvention vom definierten Pfad ab.Da Windows weder in den aktuellen Versionen noch künftig in Windows 95 eine eigene Makrosprache anbietet, ist WINRUN.COM vor allem aber eine ideale Ergänzung für DOS-orientierte Anwender unter Windows. Sie können mit seiner Hilfe beliebige Aufrufe von Windows-Programmen in Ihre Batchdateien integrieren.

Als besonders ausbaufähig erweist sich unter anderem der Norton Commander mit seiner Erweiterungsdatei: Mit Winrun steht nichts mehr im Wege, etwa DOC-Dateien mit Winword oder PCX-Bilder mit Paintbrush zu verknüpfen. Dabei müssen Sie in der Erweiterungsdatei ("Befehle, Erweiterungsdatei editieren") allerdings den gesamte Dateinamen einschließlich des Pfads angeben, nicht nur den Dateinamen:winrun pbrush.exe !:!\!.!Damit starten Sie künftig per Doppelklick im Commander eine PCX-Datei zusammen mit Paintbrush.

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