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Flexible Stand-alone-Geräte

26.06.2008 | 15:49 Uhr |

Flexible Stand-alone-Geräte

Bei wechselnden Fahrzeugen rentiert sich ein portables Navi, das im Nu umgebaut werden kann. Hier setzen Blaupunkt, Tomtom & Co. mit ihren PNAs (Personal Navigation Assistants) an. Dabei handelt sich im Prinzip um verkappte PDAs mit GPS- und TMC-Empfänger, die mit einer Halterung am Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe befestigt werden. Ihre Energie beziehen sie von einem Akku oder einem Kabeladapter via Zigarettenanzünder. Im Gegensatz zu den ersten drei Geräteklassen sind PNAs flexibel einsetzbar: Das gilt beim Gebrauch im Auto genauso wie beim Fahrradfahren oder Wandern.

Praktisch: Das Kartenmaterial lässt sich bequem über die Webseiten der Hersteller aktualisieren. Vor dem Hintergrund, dass sich jährlich etwa 15 Prozent des deutschen Straßennetzes ändert, ein wichtiges Argument. Verbreitet sind Angebote mit einem befristet kostenlosen und später dann kostenpflichtigen Update-Service. Deshalb zählt zur ersten Pflichtaktion nach dem Kauf, das Kartenmaterial auf aktuellen Stand zu bringen. Dafür begnügen sich die meisten Geräte mit wenigen Knöpfen oder Wippschaltern. Top-Modelle setzen zwar auf drucksensitive Touchscreens, doch die Displays verschmutzen schneller.

Die Preisspanne bei PNAs klafft je nach Ausstattung und Umfang des Kartenmaterials weit auseinander: Der für Einsteiger konzipierte Blaupunkt TravelPilot 100 mit Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist schon ab 120 Euro zu haben. Das Garmin nüvi 750 Europa kostet um die 260 Euro, enthält aber Karten für 33 europäische Länder und ist zusätzlich mit einem FM-Radio und einer MP3-Abspielfunktion ausgestattet. Zu den Top-Modellen gehört das Tomtom Go 930 Traffic mit Karten von Europa, den USA und Kanada für rund 500 Euro. Bluetooth ist genauso mit an Board wie ein Fahrspurassistent.

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