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Flatrate: Vertragslaufzeit und Zahlung auf Rechnung

18.12.2009 | 10:00 Uhr |

Flatrate: Verschiedene Limits und Abrechnungszeiträume
Sinnvoller als Volumen- oder Zeit-Tarife sind Flatrates, die sämtliche Internet-Aktivitäten in einem gebuchten Zeitraum abdecken. Neben den aus dem DSL-Geschäft bekannten Monats-Flats gibt es auch welche, die tage- oder wochenweise abgerechnet werden. Zu nennen ist hier beispielsweise die Aldi-Talk-Flatrate, die 1,99 Euro pro Tag (entspricht 24 Stunden ab Start) oder 14,99 Euro für 30 Tage kostet. Der Begriff der Flatrate ist hier allerdings nicht ganz korrekt: Sobald Sie mehr als 1 GB (Tages-Flat) oder 5 GB (Monats-Flat) an Daten aus dem Netz holen oder ins Netz senden, steht nur noch die GPRS-Geschwindigkeit (maximal 56 KBit/s) zur Verfügung. Sie entspricht dem Tempo eines alten Analog-Modems. Diese Einschränkung dürfte allerdings nur für Power-Downloader und Filmtauscher ein Problem darstellen. Der Datenverkehr läuft über das E-Plus-Netz, das noch nicht so gut ausgebaut ist wie die Netze von T-Mobile und Vodafone.
Wer auf eins der D-Netze setzen will, ist mit dem vom Nachrichtensender N24 betriebenen Angebot gut bedient. Hier kostet eine Stunde 99 Cent, 12 Stunden 2,99 Euro und 7 Tage 9,99 Euro – jeweils im Vodafone-Netz. Die Pakete enden jeweils vorzeitig, sobald 1 GB Datenverkehr ausgeschöpft ist.
Weitere Angebote: Bei T-Mobile zahlt man für die Web’n’Walk Day Flat 4,95 Euro für einen Kalendertag. Das Vodafone-Pendant heißt Websession 24 Stunden. Bei O2 kostet das vergleichbare Produkt Dayflat 3,50 Euro für 24 Stunden. Die zu O2 gehörende Billigmarke Fonic, die über das gleiche Netz läuft, verlangt 2,50 Euro – allerdings pro Kalendertag.
Für den sporadischen Außeneinsatz, etwa auf einer Dienstreise oder Messe, ist ein solcher Tarif sinnvoll. Wer regelmäßig unterwegs online gehen will, fährt mit einer herkömmlichen Flatrate mit Vertragslaufzeit besser.

Flatrate: Vertragslaufzeit und Zahlung auf Rechnung
Die klassische Flatrate, wie man sie aus dem DSL-Bereich kennt, gibt es auch. Ein solches Angebot lohnt sich für alle, die regelmäßig unterwegs ins Internet gehen möchten. Übrigens kann sich eine UMTS-Flatrate auch für daheim rechnen – für solche Anwender nämlich, die aus technischen Gründen keinen DSL-Anschluss bekommen, aber in einem mit HSDPA/UMTS versorgten Gebiet leben.
Eine Auswahl an günstigen Flatrates mit Vertragslaufzeit finden Sie in unserer Tabelle . Wir haben ausschließlich Angebote aufgenommen, die nicht an einen weiteren Handy- oder DSL-Vertrag gekoppelt sind.
Besonders wichtig ist das UMTS-Limit (sechste Spalte): Dieser Wert gibt an, ab welchem Transfervolumen die Geschwindigkeit der UMTS-Flatrate bis zum nächsten Abrechnungsmonat auf 64 oder 56 KBit/s gedrosselt wird. Die Tabelle spiegelt den Stand vom 26. Oktober 2009 wider – sie wird regelmäßig aktualisiert unter www.pcwelt.de .

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