Adapter zum Betrieb von Festplatten und optischen Laufwerken werden unterschiedlich gut supported. Storage-Chips von Broadcom, Marvell, Highpoint und Promise, die sich auf Mainboards oder Steckkarten befinden, werden nicht oder nur teilweise unterstützt. Besonders kritisch sind Storage-Adapter mit Raid-Fähigkeiten für Parallel- oder Serial-ATA-Festplatten. Die neueren Linux-Kernel ignorieren die Raid-Konfiguration – die Gefahr ist groß, dass Daten zerstört werden. Abhilfe verspricht das Programm dmraid, mit dem der Kernel solche Platten lesend und schreibend ansprechen kann. Viele Distributionen liefern es bereits mit, es muss jedoch manuell bei der Installation aktiviert und in den Boot-Prozess eingebunden werden. Hierzu sind sehr gute Linux-Kenntnisse erforderlich.

Am wenigsten Probleme gibt es bei den Mainboard-Chipsätzen von Intel und Nvidia. Hierfür stehen passende Open-Source-Treiber zur Verfügung, wenn die Distribution oder der Kernel ein paar Monate nach der Hardware-Einführung erschienen ist. Treiber für die Chipsätze von ATI, SiS, Ali und Via suchen Sie am besten via Google. Die Chance, dass Sie fündig werden, ist groß.

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