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Fehler vom Provider?

15.10.2003 | 16:08 Uhr |

Comcast, der Internet Service Provider von Plank, informierte laut EFF Plank darüber, dass das Unternehmen eine Vorladung erhalten habe, nach der der ISP Planks Daten an die RIAA aushändigen soll. Der Unternehmer reagierte allerdings nicht, da er weder Kazaa nutzte (dies sollen Aufzeichnungen beweisen), noch die Titel der angeblich getauschten Songs kannte.

"Egal, ob der Fehler von Comcast oder der RIAA gemacht wurde, zeigt es (?) die schweren Mängel in der Klage-Kampagne der Musikindustrie", sagt Wendy Seltzer, die EFF-Anwältin, die für Plank zuständig ist. "Es ist nicht fair, Menschen wie Herrn Plank als eine Art Kollateralschaden im Netz der RIAA gefangen zu halten."

Der Fall Plank wäre nicht der erst Missgriff der RIAA. Erst vor wenigen Wochen wurde eine Klage gegen eine 65-Jährige Mac-Nutzerin fallen gelassen. Das Problem: Kazaa läuft nicht auf Macintosh-Rechnern.

Kazaa: Friedensangebot an die Musikindustrie (PC-WELT Online, 10.10.2003)

RIAA einigt sich außergerichtlich mit 64 P2P-Nutzern (PC-WELT Online, 30.09.2003)

P2P-Klage: RIAA schont Macintosh-Besitzerin (PC-WELT Online, 26.09.2003)

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